Die ST.JAKOBI-KIRCHE in Lübeck

Foto ©  St. Jakobi

Die St.Jakobi-Kirche in Lübeck

Als die "Pamir" 1957, deren Heimathafen Travemünde war, gesunken ist, wurde die Gerichtsverhandlung über das Schiffsunglück im benachbarten Lübeck durchgeführt. Ein Beweismittel war das Rettungsboot der "Pamir". Nach Beendigung der Verhandlung blieb das Boot in  Lübeck, wo die ältestes Seefahrtskirche Deutschlands, die St. Jakobi-Kirche, ihre Gemeinde hat. Gegründet 1250, als Seefahrerkirche in der Zeit der Hanse groß  und mit dem Untergang der "Pamir" zur internationalen Gedenkstätte geworden, kann somit in der St. Jakobi-Kirche das Rettungsboot besucht werden. Regelmäßig finden Gedenkgottesdienste statt, werden Kränze nieder gelegt, erscheinen Matrosen von Schiffen, die in Travemünde vor Anker liegen und ganze Besatzungen von internationalen Segelschulschiffen erweisen ihren Respekt und trauern an dieser Stelle um die verunglückten Seeleute. Seit fünf Jahren leiten die Pastoren Kathrin und Lutz Jedeck die St. Jakobi-Gemeinde.

Herr Jedeck, wie beurteilen Sie die Dreharbeiten  von "Untergang der Pamir" des NDR?

LJ: Ich finde es grundsätzlich gut, dass dieser Dreh gemacht wird. Der Untergang der "Pamir" ist nicht nur ein Unglück, sondern auch ein zeitgeschichtliches Dokument. Es spiegelt auch die Nachkriegszeit wider, den Aufbau Deutschlands, die Freude über den Gewinn der Fußballweltmeisterschaft und dann eben den Rückschlag mit dem Pamir-Unglück. Ich finde es gut, dass man sich dadurch an diese Zeit erinnert. Natürlich beinhaltet so ein Drehbuch auch viel Fantasie und ich kann verstehen, dass Menschen, die direkt davon betroffen sind, dieses teilweise kritisch sehen.

Welche persönliche Beziehung haben Sie zur Sefahrt?

Foto © St.Jakobi

Pastor Jedeck & Frau

LJ: Es gibt da persönliche, biographische Bezugspunkte, aber in erster Linie sehe ich das Symbol "Schiffbruch". Wenn, insbesondere in den Sommermonaten, tausende von Besuchern die Gedenkstätte besuchen, dann ist diese auch für Nicht-Seeleute symbolhaft. Es gibt so viele "Schiffbrüche", die man in seinem Leben erleidet, das kann auch das Ende einer Ehe und der Verlust des Partners sein. Dieser Ort ist der Platz der Besinnung.

Tauchen auch Angehörige der damals verunglückten Seeleute auf?

LJ: Sicherlich, denn immer wieder werden Kerzen für die Matrosen der "Pamir" angezündet. Aus Gesprächen weiß ich, das Angehörige, beispielsweise die Geschwister der Seeleute, sich an die schreckliche Zeit des Wartens und der Ungewissheit erinnern, als noch nicht klar war, wer gerettet werden würde. Dafür ist diese Gedenkstätte der St. Jakobi-Kirche da! Es gibt kein Grab, an das man gehen und trauern könnte. Hier ist der Ort, der Ersatz bietet. Deswegen ist diese Gedenkstätte für viele Menschen so wichtig. Kürzlich war das Schulschiff Gunilla hier und von den vierzig jugendlichen Matrosen, die Kränze niederlegten, hatten einige Verwandte auf See verloren. Andere Besucher, die die Zeit des Unglücks noch erlebt haben, sind damals Auszubildende, die eigentlich die Unglücksfahrt hätten mitmachen sollen, aber dann aus Krankheitsgründen nicht an Bord gegangen sind. Auch die fragen sich an diesem Ort der Besinnung, warum sie dieses Schicksal nicht getroffen hat.



Was gibt es an Veranstaltungen in Ihrer Kirche?

LJ:  Wir versuchen natürlich die Pamir-Kapelle weiter in die Öffentlichkeit zu bringen und freuen uns, dass -im Rahmen der Fernsehdreharbeiten - für uns diese Möglichkeit besteht. Somit können wir darauf aufmerksam machen, dass wir jedes Jahr, am ersten Sonntag im November, einen Seefahrergedenkgottesdienst halten. Dieses Jahr sogar zwei, denn zusätzlich, am  Unglückstag der "Pamir", dem 21. September, und  gleichzeitig dem 100. Jahrestag des Stapellaufes der "Pamir"  wird auch das Fernsehen diesen Gottesdienst aufzeichnen.

Für die St. Jakobi-Kirche in Lübeck sind die Dreharbeiten eine Hilfe. Auf diesem  Wege wird das Anliegen von Pastor Jedeck in die Öffentlichkeit gebracht. Es wäre jetzt doch schön und angemessen, wenn die Schauspieler und die Fernsehproduktion auch mal einen Kranz niederlegen, oder? Vielleicht nicht nur aus PR-Gründen, sondern weil man wirklich einmal der verstorbenen Seeleute gedenken möchte, über die man einen Film dreht! 

Christian Pantel

Seit 1957 bewegt der Untergang der "Pamir" die Herzen der Menschen! Von Sachbüchern bis hin zu den Groschenheftchen, die heutzutage begehrte Sammlerobjekte sind, haben sich viele Autoren mit dem Drama auf See beschäftigt.

  

 

 

Strahlende weiße Zähne, leuchtende Augen – Roberto Blanco scheint derzeit ein sehr zufriedener Mann zu sein! Zwar ist die Scheidung von Mireille noch nicht komplett in trockenen Tüchern, doch man will die Trennung wohlwollend und kooperativ über die Bühne bekommen. Die neue Frau an seiner Seite, Luzandra Straßburg, freut es und Roberto schaut in eine glücklich verliebte Zukunft. Auf den Seychellen gab sich das Paar schon das Ja-Wort. Natürlich muss die Hochzeit noch in Deutschland anerkannt werden, ein Bigamist will Roberto nicht sein!

Der Altersunterschied von fast 4o Jahren lässt den 74jährigen kalt. „Liebe kennt keine Altersgrenze“ sagt er, „ich betrachte mich einfach als zweimal gefühlte 35!“

Natürlich kann es immer wieder Probleme bei Partnerschaften geben. Das weiß Roberto Blanco nur zu gut. Gemeinsamkeiten müssen vorhanden sein. „Luzandra und ich kommen beide aus Kuba, unsere Familien leben sogar im gleichen Dorf“, führt er aus und sieht somit keine kulturellen oder sprachlichen Differenzen. „Das hat von Anfang an gepasst und war Liebe auf den ersten Blick! Wir saßen in derselben Limousine, die uns zu einer Veranstaltung fuhr und der Funken sprang sofort über.“  

Doch Roberto Blanco ist kein dummer Mann. Auch ihm ist klar, dass das biometrische Alter eine Rolle spielt – wenngleich es bei beiden gefühlsmäßig hundertprozentig übereinstimmt. Sicherlich nicht ohne Grund entdeckte er das Mittel EroXdoc, welches dem reiferen Mann ein grandioses Liebesleben bescheren soll. Wesentlicher Bestandteil ist Taurin, ein Wirkstoff der die Aktivität anregt.

„Das ist eigentlich das Entscheidende“, führt Roberto Blanco aus. „Ich sehe EroXdoc nicht ausschließlich als Potenzmittel. Es aktiviert mich, es ergänzt meine Lebensfreude und meine  natürlich Spontaneität. Dass es einen kleinen wesentlichen Nebeneffekt gibt“, fügt er schmunzelnd hinzu, „kann ich nicht abstreiten und das stört mich auch nicht wirklich!“

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