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Andrea Spatzek (Lindenstraße) 
| Foto © Pantel | Andrea Spatzek mit Sohn Alexander in ihrer Küche in ihrer Kölner Wohnung | Welcher war der schönste Moment in Ihrer Küche? AS: Als ich mit meiner Freundin meinen ersten Kuchen im Alter von 12 Jahren gebacken habe. Ich danke noch heute dem lieben Gott, dass er etwas geworden ist...sooft, wie wir in den Ofen geschaut haben. Was ist ihr Lieblingsstück in Ihrer Küche? AS: Meine Eltern haben mir ein 3D-Bild aus den USA mitgebracht, das bei mir in der Küche hängt. Das ist ein Relief-Bild mit einer kleinen Wohnung drauf, Mäntel, Garderobe, Sitzecke. Ich schaue mir das immer wieder gerne an und frage mich, wie meine Eltern das Riesending transportiert haben! Warum haben Sie sich gerade für diese Küche entschieden? AS: Weil ich sie übernommen habe! Die war schon in der Wohnung drin! Aber ich bin gerade dabei, die Wohnung zu kaufen und dann wird ein wenig umgebaut. Zumindest ein neuer Fußboden muss rein. Was macht eine gute Küche aus?AS: Viel Stauraum und große Arbeitsflächen, die man vollstellen kann Und viele Schränke. Alles offen ist nicht so gut...da muss man soviel putzen! Und gute Gewürze müssen ausreichend vorhanden sein. Es gibt gewisse Gewürze, ohne die ich erst gar nicht mit dem Kochen anfangen kann. Was können Sie am besten kochen? AS: Palatschinken und Kaiserschmarrn. Palatschinken mache ich auch gerne mit Gemüse und Hackfleisch. Der muss nicht unbedingt süß sein! Ansonsten bin ich noch Spezialistin in Erdäpfelgulasch.
Michael Lesch (Der Fahnder) 
| Foto © Pantel | Michael Lesch und seine Espressomaschine in der Küche seiner Kölner Wohnung | Welcher war der schönste Moment in Ihrer Küche? ML: Das war während meiner Krankheit. Ich habe das erste Mal ein Risotto gemacht und dabei festgestellt, dass ich nach einem Rezept kochen kann. Vorher hatte ich noch nie einen Kochlöffel in der Hand! Ich habe mich genau an das Rezept gehalten und alles in der vorgegebenen Menge abgewogen...nur beim Wein habe ich fünf Mal nachgekippt! Es war ausgezeichnet! Was ist ihr Lieblingsstück in Ihrer Küche? ML: Der Korkenzieher! Eindeutig der Korkenzieher! Und meine Espresso-Kaffemaschine! Ein Meisterstück an Funktionalität und Design! Warum haben Sie sich gerade für diese Küche entschieden? ML: Weil die Firma, von der meine Küche hergestellt wurde, damals die einzige war, die diese riesigen US-Kühlschränke aus Edelstahl mit Würfeleismaschine angeboten hat. Die Küche wurde also um diesen Kühlschrank herum aufgebaut!Was macht eine gute Küche aus? ML: Ein gute Küche ist immer die Kombination zwischen gutem Design und gutem Essen. Beides hängt voneinander ab. Die Küchenoptik ist sehr wichtig, denn in einem guten Umfeld hält man sich gerne auf und kocht auch besser. Das Auge isst immer mit! Was können Sie am besten kochen? ML: Ich kann ja bloß Risotto! Aber da bin ich mittlerweile richtig gut geworden: Risotto mit Edelfischen. Das ist absolut einfach und sehr schmackhaft: Ein paar Gambas, Jakobsmuscheln und ein Hummer.
Francis Fulton-Smith (Familie Dr. Kleist) 
| Foto © Pantel | Francis Fulton-Smith mit seiner Frau Verena in seiner Münchner Küche | Welcher war der schönste Moment in Ihrer Küche? FFS: Als ich meinem Vater zu seinem 60. Geburtstag das erste Mal eine getrüffelte Wachtelpastete gemacht habe! In sieben Stunden Handarbeit mit selbstgemachtem Birnen-Mango-Chutney! Was ist ihr Lieblingsstück in Ihrer Küche? FFS: Ein sprechender Homer Simpson, der ein Flaschenöffner ist. Und natürlich unsere japanischen Messer und Gewürze. Warum haben Sie sich gerade für diese Küche entschieden? FFS: Eine Küche muss gemütlich sein und unsere ist es. Der Herd steht in der Mitte und bildet symbolisch das Lagerfeuer, um das sich die Familie und die Freunde versammeln. Was macht eine gute Küche aus?FFS: Sie muss großzügig und zweckmäßig sein. Dazu gehört dann noch eine gemütliche Atmosphäre und eine anheimelnde Ausstrahlung. Essen ist ein soziales Miteinander und schmeckt erst richtig gut, wenn die Umgebung stimmt! Was können Sie am besten kochen? FFS: Ich kann sehr viele Gerichte gut kochen. Das kommt immer auf den Inhalt des Kühlschranks an!
Katy Karrenbauer (Hinter Gittern) 
| Foto © Pantel | Katy Karrenbauer in ihrer Berliner Küche | Welcher war der schönste Moment in Ihrer Küche? KK: Der Tag an dem mein Geschirrpsüler geliefert wurde! Was ist ihr Lieblingsstück in Ihrer Küche? KK: Meine Saftpresse! Ich trinke jeden Morgen frischen Saft und selber pressen liegt mir nicht so... Warum haben Sie sich gerade für diese Küche entschieden? KK: Ich wollte keine klassische Küche haben, sie sollte mitten im Raum in einem Berliner Zimmer stehen. Dort ist dann mehr Platz für alle Beteiligten. Gemeinsam schnippeln und kochen macht mehr Spaß! Was macht eine gute Küche aus? Gut bestückt mit guten Messern und gutem Arbeitsmaterial...und einem Gasherd! Damit kann man wesentlich besser die Temperatur regeln! Was können Sie am besten kochen? Pasta - ich bin ein absoluter Maccaroni-Spezialist! Und, ich gebe es zu, ich kann gut Kohlsuppe zum Abnehmen kochen.
Alle Interviews: Christian Pantel
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