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André Rieu Homestory auf seinem Schloss in Maastricht
Er ist ein musikalisches Genie und feiert sein 30jähriges Bühnenjubiläum: André Rieu und seine romantische Virtuosität auf der Geige verzaubert eine ganze Generation und ein Ende ist nicht abzusehen. „Seit 15 Jahren trete ich in Deutschland auf und habe dort ein tolles Publikum“, so sein Kompliment an seine Fans, „und wir werden weiterspielen, solange uns gute Arrangements einfallen. Jetzt haben wir Stücke der letzten 30 Jahre neu bearbeitet und ein fantastisches Jubiläumsprogramm zusammengestellt. Musik die von Herzen kommt und die mit Herz gespielt wird. Ich habe das Strahlen in den Augen meines Orchesters gesehen, als wir die ersten Proben für das Jubiläumsprogramm absolvierten. Es wird traumhaft!“
„Ich war dort recht unglücklich“, erinnert er sich. „Es ging um Geld, Feierabend, Gewerkschaft und es gab viel Streit. Der eigentliche Inhalt, die gemeinsame Kommunikation durch die Musik, war eher im Hintergrund. Mein Gesicht wurde damals dunkler und dunkler, doch dann kam meine Frau Marjorie und nahm das Finanzielle in ihre Hände. Ich verließ das Symphonieorchester und von diesem Tag an bin ich ein glücklicher Mensch, der in Harmonie leben kann.“ Diese Harmonie spiegelt sich auch auf seiner neuen CD „Ich tanze mit Dir in den Himmel hinein“ wieder. Was ist das Besondere an dieser neuen Produktion? „Das sage ich natürlich jedes Mal“, schmunzelt der Meister, „es ist einfach die beste CD, die ich je gemacht habe!“
„Das ist wieder so eine typisch verrückte Idee von mir gewesen“, strahlt André Rieu. „Ich habe in Wien einen wunderschönen musikalischen Abend vor dem Schloss Schönbrunn für ein ZDF-Special erlebt. Es war unglaublich romantisch, mit goldener Kutsche und weißen Pferden. Da kam mir der Einfall, dass eigentlich alle Menschen in dieser Welt daran teilhaben sollten und die Australier werden die Ersten sein, die dieses Erlebnis teilen können!“ Der nächste „verrückte“ Schritt ist übrigens der Mond! Auch vor dem macht der Künstler nicht halt!
Aber wie spielt man Geige im Raumanzug und im luftleeren Raum, der keine Schallwellen überträgt? „Zugegeben“, schmunzelt André Rieu, „das geht schlecht und es müsste zuvor ein Halle gebaut werden. Aber wenn ich Schloss Schönbrunn nach Australien bekomme, werden wir wohl auch eine Halle auf den Mond stellen können, oder?“ |
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