Laut Drehbuch wirst Du demnächst die Lindenstraße für einige Monate verlassen. Was war Dein erster Gedanke, als Du von Deiner Auszeit erfahren hast und hast Du schon Pläne für die drehfreie Zeit? Andrea Spatzek: Aber sicher! Ich fahre mit meinem Sohn Alexander in Urlaub. Normalerweise kann ich keine Ferien für den Herbst planen, weil regelmäßige Drehs angesagt sind. Aber dieses Jahr habe ich eine Reise in die USA buchen können. Wir werden mit dem Mietwagen von Los Angeles nach San Francisco fahren. Bist Du Dir mit Deinem Ex-Lebensgefährten in Erziehungsfragen immer einig? Wen kann Alexander leichter "um den Finger wickeln" und hast Du Angst davor, dass er eines Tages vielleicht bei seinem Vater leben möchte? Andrea Spatzek: In den grundsätzlichen Fragen schon, da sind wir uns einig. Ich lasse mich natürlich als Mutter von Alexander leichter um den Finger wickeln und auch ganz gerne mal alle fünfe gerade sein. In der detaillierten Ausführung unterscheide ich mich von einigen väterlichen Erziehungsansätzen. Bei mir kann er auch mal ruhig die Füße auf den Tisch legen, bei Papa eher weniger. Sollte Alexander einmal beim Vater leben wollen, werde ich versuchen, das Beste daraus zu machen. Angst davor habe ich nicht. Wie verbringst Du zu Hause ein Wochenende, wenn Dein Sohn bei seinem Vater ist und Du mal "sturmfreie Bude" hast? Andrea Spatzek: Ausschlafen! Freunde besuchen oder abends mal richtig schön ausgehen, ohne auf die Uhr zu gucken. Wenn ich eine sturmfreie Bude habe, kann ich machen was ich will und das genieße ich sehr! Hat Dein Sohn auch feste Aufgaben, außer sein eigenes Zimmer aufzuräumen, im Haushalt oder muss die Mama alles alleine machen? Andrea Spatzek: Richtige feste Aufgaben hat Alexander nicht. Wenn ich seine Hilfe benötige, dann schicke ich ihn oder drücke ihm den Staubsauger in die Hand, wenn es nötig ist. Du selbst bist nach Deiner letzten Beziehung solo geblieben. Sehnst Du Dich nach einer neuen Partnerschaft oder genießt Du Dein Leben als selbständiger Single? Andrea Spatzek: Eher das Letztere: Man kann tun und lassen, was man will! Sollte „Mr.Right“ kommen, dann würde ich vermutlich auch wieder mit dem Lebenspartner zusammenziehen und die Zweisamkeit genießen, aber ich kann es mir z.Zt. nicht vorstellen. Glaubst und hoffst Du, dass Du die "große Liebe" noch einmal finden wirst? Andrea Spatzek: Das weiß man nicht, aber man soll die Hoffnung nie aufgeben! Im Urlaub lässt man es sich gut gehen, legt sich auf die "faule Haut" und geht schön essen. Aber wie sieht es im Alltag aus? Treibst Du regelmäßig Sport und achtest Du bei Dir und Deinem Sohn besonders auf die Ernährung? Andrea Spatzek: Durch einen Knie-Kreuzbandriss hatte ich in den letzten Jahren etwas Probleme Sport zu treiben. Jetzt fange ich langsam wieder mit Walking und Tennis an. Und ernährungstechnisch achte ich auf gesunde Ernährung. Ich koche gerne frisch, aber ich übertreibe die „Ernährungswissenschaft“ nicht…es soll ja auch noch schmecken! Du machst einen sehr ausgeglichenen Eindruck. Gibt es denn auch Dinge, wo Du selbst mit Dir unzufrieden bist? Andrea Spatzek (schmunzelnd): Außer meine Figur? Na ja, manchmal bin ich etwas aufbrausend, wenn man mir einen Grund dafür gibt. Daran müsste ich noch arbeiten…. Wie sieht ein perfekter Sonntag für Dich aus? Lange schlafen, ausgiebig frühstücken...? Andrea Spatzek: Lange schlafen und gemütlich frühstücken in jedem Fall! Und dann mag ich es, wenn Zeit für ein gutes Mutter-Sohn-Gespräch ist und wir eine kleine gemeinsame Unternehmung machen. Zum Beispi4el am Sonntagnachmittag spontan ins Kino gehen oder Ähnliches. Auf Sylt hat man das Meer, den Strand, die Entspannung.... Wärst Du denn auch für einen Abenteuerurlaub zu haben? Andrea Spatzek: Ich bin kein Mensch, der im Urlaub lange in der Sonne liegen und nichts tun kann. Das wäre für mich kein perfekter Urlaub. Ich muss mir die Gegend ansehen, Leute kennen lernen, Sightseeing machen und in gewissem Rahmen auch „Abenteuer“ erleben. Dazu gehört für mich eine Radtour von Hütte zu Hütte oder auch Bergklettern mit mehreren Leuten. Allerdings sollte das nicht zu gefährlich sein! Vom „Survival-Urlaub“ bin ich nämlich ebenfalls weit entfernt! Wirst Du zurück nach Österreich gehen, falls es die Lindenstraße eines Tages nicht mehr geben sollte? Andrea Spatzek: Da ich immer eine enge Verbindung zu Österreich habe, könnte ich mir das vorstellen. Ich habe eine Wohnung in Salzburg und meine Familie wohnt in Wien. Doch letztlich hängt es immer davon ab, wie es beruflich nach der Lindenstraße weitergehen würde. Wenn in Salzburg keine Aussicht auf einen Job besteht, macht es auch keinen Sinn dort zu leben. Hast Du einen Wunsch, den Du Dir noch erfüllen möchtest? INFO FÜR PRINT-REDAKTIONEN ! | Dieses Interview unterliegt dem Copyright "Pressebüro Pantel"! Gesamte oder auszugsweise Verwendung nur nach Rücksprache: 040.72730250 pantel@perfect4all.de | Andrea Spatzek: Gott sei Dank ja! Es wäre ja traurig, wenn man keine Wünsche mehr hätte. Lieber viele kleine, die lassen sich besser erfüllen als wenige große Wünsche…aber Hauptsache man hat Wünsche! (Interview Jonah) |