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Astrid und Freddy Breck: "Wir leben dort, wo andere Urlaub machen!"Die „Brecks“ sind seit rund zwanzig Jahren ein eingespieltes Team. Nicht nur privat, auch beruflich ergänzt sich das Ehepaar. Bisher sammelte Freddy Breck die goldenen Schallplatten an seiner Wand im Haus am Tegernsee. Jetzt tritt auch seine Frau Astrid in die „Frontline“ des Schlagers und bringt gerade ihr zweites Soloalbum „Zauberhände“ auf den Plattenmarkt. Musikalische Trennung? Tritt Freddy in den Hintergrund? Im Interview steht Freddy Breck Rede und Antwort über sein Berufs- und Privatleben und berichtet über den seinen schönsten Wohnort der ganzen Welt: Rottach-Egern am Tegernsee.
Herr Breck, ihre Frau Astrid veröffentlicht jetzt ihr zweites Soloalbum, während sie früher immer Ihnen den Rücken beruflich gestärkt hat. Leben Sie jetzt in musikalischer Konkurrenz? Freddy Breck: Überhaupt nicht! Ich gönne Astrid ihren Erfolg und unterstütze sie mit meiner langjährigen Erfahrung im Showbusiness. In Dänemark hat sie bereits ihre erste Goldene und ich bin sehr stolz auf sie! Treten Sie jetzt in den Hintergrund als Manager? Geht das in einer Ehe?
Ihre musikalischen Texte behandeln das Thema „Liebe“. Ist das auch noch für Sie privat ein Thema? Oder ist der „Teamgeist“ in den Vordergrund getreten? Freddy Breck: Natürlich lieben wir uns noch und auch unsere Gefühle füreinander spieglen sich in unserer Musik wider. Ich war und bin ein Rosenkavalier und unwiderstehlicher Charmeur. Da habe ich mich in den letzten zwanzig Jahren auch Astrid gegenüber nicht verändert. Und wenn sie auf ihrer neuen CD einen Text über „Zauberhände“ geschrieben hat, dann dreht sich das um ihre Hände, die „zärtlich berühren, verführen und auf der Haut brennen“. Ich weiß wovon sie singt! Wie haben Sie Ihre Frau eigentlich kennen gelernt? Freddy Breck: Das war am 25. Februar 1985 bei einem Auftritt. Sie war die Tochter des Veranstalters und saß in der ersten Reihe, ich stand im weißen Smoking auf der Bühne und habe nur für sie gesungen. Danach sind wir uns an der Bar näher gekommen. Und dann hat es „auf der Haut gebrannt“? Freddy Breck: Erst viel später, denn Astrid hat mich ganz schön „arbeiten“ lassen. Sie ist keine Frau, die sich schnell erobern lässt. Hat sich denn Ihre Liebe zueinander im Laufe der Jahre verändert? Man wird doch schließlich reifer…sogar Schlagersänger!
Und womit genau umgarnt der „Romantiker Breck“ seine Frau? Freddy Breck: Zum Beispiel mit einer Anzeige in unserer Tegernseer Zeitung zum Valentinstag! Im letzten Jahr habe ich an „Hiebelchen“, das ist Astrids Spitzname, den nur ich kenne, ein Gedicht in der Zeitungsanzeige veröffentlicht: Die Liebe, wenn sie neu, braust wie ein junger Wein…je mehr sie alt und klar, je stiller und ehrlicher wird sie sein“. Astrid ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens! Das hört sich unglaublich harmonisch an, wenn Sie das sagen…
Und wie regeln Sie die Hausarbeit? Gibt es da eine klassische Rollenverteilung? Freddy Breck: Da gleich wir uns ab, Hausarbeit hat doch nichts mit Geschlecht zu tun! Jeder kocht mal, jeder nimmt mal den Staubsauger in die Hand und erledigt den Abwasch. Aber Sie setzen sich bestimmt in musikalisch-inhaltlichen Dingen mit Ihrer Erfahrung als Produzent durch? Freddy Breck: Da bin ich der General und Chef, aber wir machen was Astrid sagt! Letztlich kann sie meine Ratschläge annehmen, aber sie muss durch die Leistung auf der Bühne selbst überzeugen. Und das macht sie! Und sie hat es verdient! Vier Jahre Gesangsausbildung, Studiochor und harte Arbeit. Jetzt soll sie solistisch nach vorne treten, weil sie einfach eine unverwechselbare Kennung in ihrer Stimme hat. Sie singen nicht nur von Liebe und Romantik, Sie leben auch in einer sehr romantischen Landschaft! Hier am Tegernsee ist die Welt noch in Ordnung… hat das auch Einfluss auf die Harmonie ihrer Musik?
Und wann sind Sie endgültig hier her gezogen? Freddy Breck: Vor siebzehn Jahren sind wir nach Bayern gezogen und vor acht Jahren nach Rottach-Egern an den Tegernsee. Ich bin sozusagen in mein heimliches Nest zurückgekehrt und möchte auch hier begraben werden. Wir haben ja unser Büro im Haus und müssen unseren Lieblingsplatz eigentlich nur für unsere Auftritte und Tourneen verlassen. Ansonsten genießen wir eines der letzten Paradiese auf dieser Welt, das Tegernseer Tal. Wie sieht denn ein freier Tag am Tegernsee bei den Brecks aus?
Haben Sie einen speziellen Tipp, den Sie einem Tegernsee-Besucher nahe legen würden?
Kann man eigentlich auch Astrid und Freddy Breck musikalisch am Tegernsee erleben? Freddy Breck: Aber natürlich! Bürgermeister Hafner ist ein guter Freund und Alt-Bürgermeister Niedermayer ist der Vorsitzende vom Kulturverein. Astrid und ich unterstützen unsere Heimat und hatten auch gerade einen Auftritt, den wir mit dem Fremdenverkehrsamt organisierten. So schließt sich der Kreis seit der Jugend… Freddy Breck: Genau! Die Tegernseer Freunde, die ich von früher kenne, sind heute alle Großväter. Damals haben wir die Hasen gefangen und den Tegernsee unsicher gemacht…heute gucken wir den Hasen noch mal hinterher! Vielen Dank für dieses Interview!
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