Mike Love und Bruce Johnston kamen eigens für ein exklusives Konzert über den großen Teich in den Teutoburger Wald. Richtig einheizen sollten die ehemaligen Idole einer ganzen amerkanischen Teenager Generation. Zu den besten Zeiten schwappte mit dem Erfolg der Beach Boys, der typische "Surfer Sound" auch nach Europa über und versetzte auch hierzulande die Jugend in Begeisterung.
Zu diesem einzigartigen Event wurden Gründungsmitglied und Leadsänger der Beach Boys Mike Love und Bruce Johnston (Gesang und Keybord) von ihrer Band, Mikes Ehefrau Jacqueline, sowie der Pferdesport begeisterten Tochter Ambha und Nichte Emily und Mikes BruderStan Love.Stan Love, früherer NBA-Spielers der 1971 an neunter Stelle gedraftet wurde, ist der Vater von des in der NBA spielenden Kevin Love.
Die internationale Reiterquipe und der legändäre Beach Boys Sound haben in einer gelungenen Mischung aus professionellem Pferdesport und American Dream den kleinen Ort Hagen am Teutoburger Wald für vier Tage in das Mekka der Reitwelt verwandelt. Der Veranstalter des "12. Internationalen Ridersfestival" Ullrich Kasselmann,zeigte sich bereits am während des Verlaufs mit dem Erfolg der diesjährigen Veranstaltung äüßerst zufrieden und freute sich neben dem Reitsport in zwei Disziplinen (Dressur und Springen) auf das diesjährigen Highlight von Horses&Dreams und lies es sich nicht nehmen seinen persönlichen Freund Leadsänger Mike Love selbst über das Veranstaltungsgelände zu führen.
Selbst nach 40 Jahren Tourneerfahrung seien die Beach Boys in einem Zirkuszelt bzw. auf einem Reitturnier, "Never ever before" so kommentierte Mike Love dieses auch für die Beach Boys ungewöhnliche Event.
Am Abend lockte das Konzert in einem Zirkuszelt rund 2500 Beach Boys Fans aus ganz Deutschland und Europa an. Die älteren Herren gingen es zum Auftakt zunächst recht gemächlich an. Das Opening mit "California Girl" konnte das erwartungsvolle Publikum noch nicht so recht in "Surfer Stimmung" bringen. Schuld daran war sicherlich auch die Tatsache, das die Beach Boys beim Auftritt nicht ganz live gesungen und in ihren Bewegungen sichtbar die "älteren Herren" präsentierten. Auch die sicherlich hoch gesteckten Erwartungen seitens der Zuschauer,trugen ihren Teil zum "trägen Start" des Konzertes bei. So konnte man den California Boys anfangs die "Beach Stimmung "nicht ganz abnehmen. Mit Fun, fun, fun", "Help me Rhonda" und "Let´s go Surfin" schwappte die Stimmung endlich auf die Fans über. Während des Verlaufs tauchte dann plötzlich Mike´s Tochter Ambha auf der Bühne auf und tanzte unter dem Beifall der Zuschauer mit ihrem Vater eng umschlungen zu "Surfer Girl"im Scheinwerferlicht. Rund zwei Stunden boten die reiferen Beach Boys ihren Fans, die den legändären California Sound live erleben wollten, ein solides Konzert, dass den ein oder anderen wieder in die Jugendzeit zurückversetzte. Viele Paare tanzten Arm in Arm in Erinnerungen schwelgend zum einzigartigen Sound, dennoch blieb das gesamte Konzert ein wenig hinter den von manchem Zuschauer gesteckten Erwartungen zurück.
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Bild und Text ENSPress-NRW/ Daniel Döhring