Besuch bei Christian Wolff und seiner Familie in Aschau: In Rente geht der Schauspieler noch lange nicht!

Mit dem „Forsthaus Falkenau“ hat Schauspieler Christian Wolff Fernsehserien-Geschichte geschrieben. „Förster Rombach“ und seine Familien- und Forstgeschichten begleiteten Jung und Alt über viele Jahre. Vor fast zwei Jahren fiel dann für ihn die letzte Klappe. Sein eigener Entschluss, denn nach einem Infarkt wollte Christian Wolff kürzer treten. Doch untätig ist er nicht! Auch jetzt dreht er durchschnittlich zwei 90-Minüter im Jahr …

Herr Wolff: Können Sie sich noch an den Tag Ihres letzten „Forsthaus-Drehs“ erinnern?

Christian Wolff: Es war der 18. Oktober 2005. Wir haben die letzten Szenen im „Gasthof“ gedreht und nach so langer Zeit fiel der Abschied natürlich schwer. 18 Jahre ziehen nicht einfach an einem vorbei. Doch letztlich war es ein „Abschied auf Raten“, da ich, nach meinem Infarkt, schon 2004 die Entscheidung getroffen habe. Es waren viele „letzte Drehs“ an unterschiedlichen Motiven und mit unterschiedlichen Kollegen.

Gab es denn ein besonderes Geschenk zum Abschied?

Christian Wolff: Ich bekam ich einen Geschenkkorb mit Erinnerungsstücken aus dem „Fortshaus“, der in unserem Haus nach wie vor seinen Ehrenplatz hat.

Schauen Sie heute noch die neuen Folgen von „Forsthaus Falkenau“ mit Ihrem Nachfolger?

Christian Wolff: Nicht regelmäßig, denn ich gehöre zu den Menschen, die am Freitagabend meistens etwas anders als fernsehen vorhaben. Aber einige Folgen habe ich gesehen.

„Forsthaus Falkenau“ war ja sozusagen Ihr „Baby“. Sie wirkten an Drehbüchern und bei der Besetzung mit. Wie finden Sie die neue Staffel?

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Christian Wolff: Das werde ich nicht kommentieren! Der Erfolg gibt den Machern Recht, denn die Einschaltquoten sind ziemlich identisch mit unseren letzten Folgen. Natürlich habe ich bemerkt, dass sich die Serie verändert hat. Es gibt weniger „Forstthemen“, man sieht eher eine „Familienserie“.

Wie sieht denn Ihre Fernsehzukunft jetzt aus?

Christian Wolff: Ich versuche die Sache entspannt anzugehen. Mir wären zwei 90-Minüter im Jahr sehr recht und bisher klappt das ganz gut. Ich habe gerade eine Pilcher-Verfilmung abgedreht…allerdings mit einer Rolle in der „zweiten Reihe“. Als älterer Mensch steht man zwangsläufig dort bei Pilcher. Die Liebeshauptrollen sind für Jüngere gedacht. Im nächsten Jahr sind wieder zwei schöne Projekte in Planung, aber darüber möchte ich noch nicht sprechen. Das ist „Schauspieler-Aberglaube“, solange die Verträge noch nicht unterschrieben sind.

Was machen Sie denn jetzt mit Ihrer ganzen Freizeit?

Christian Wolff: Genau genommen habe ich nicht wirklich mehr Zeit. Haus, Garten, Hund, Kochen, Lesen…es gibt immer etwas zu tun. Das habe ich früher vernachlässigt oder nebenbei gemacht. Wenn man ein eigens Haus hat, liegen tausend Sachen an, die andauernd erledigt werden müssen, vom Rasenmähen bis hin  zum Kellerschacht ausmisten. Wenn ich wirklich mal etwas mehr Zeit für mich habe, freue ich mich darüber. Als Rentner vor dem Kachelofen, der sich seinen Rücken wärmt, werde ich ganz bestimmt nicht enden. Mir geht es gut, Aktivität tut mir gut!

Sie sehen auch sehr fit aus! Was machen Sie für die Fitness?

Christian Wolff: Jeden morgen eine halbe Stunde schwimmen. Selbst wenn ich früh aufstehen muss, ziehe ich diese halbe Stunde im Schwimmbad durch. Da bin ich diszipliniert. Außerdem habe ich noch meinen Crosstrainer und meine Spaziergänge in der Natur vor der Tür.

Mit Ihren Hunden? Ihre Hündin Senta hat ja ebenfalls beim Forsthaus mitgespielt!

Christian Wolff: Meine Hunde sind beide ältere Damen. Senta ist bereits 12 Jahre alt und Curry, ein Schäfermix, wird es demnächst. Die haben weniger mit meinem Fitnessprogramm im Sinn. Die bummeln mittlerweile etwas langsamer durch die Landschaft.

Würden Sie sich denn wieder einen Hund holen, wenn Ihre Hündinnen nicht mehr da sind?

Christian Wolff: Daran denke ich zurzeit noch nicht, aber Tendenz wohl eher „ja“! Obwohl es oftmals etwas schwierig ist, denn in meinem Beruf muss man delegieren. Organisieren und einen Tiersitter haben. Das ist nicht ganz leicht, aber zwingend notwendig! Unsere Hunde sind nämlich absolut hoteluntauglich! Sie verbellen jeden, der vor dem Zimmer vorbeigeht. Im Haus ist das ja sehr sinnvoll und auch erwünscht, aber im Hotel kann man solche sensiblen Wachhunde nun wirklich nicht halten.

Alternatives Fitnessprogramm zu den Hunden ist die Gartenarbeit…Sie pflegen Ihren Garten selbst?

Christian Wolff: Sagen wir es so: Das Nötigste mache ich! Allerdings lasse ich der Natur ihren Lauf und es wächst weitgehend von allein und wie es will. Natürlich mache ich ein paar Dinge: Pflanzen, Gießen, Laubharken, Rasenmähen  ... ein guter Ausgleich an der frischen Luft. Unser Garten ist jedoch kein gepflegtes Ausstellungsstück.

Ebenfalls „gewachsen“ ist Ihr Sohn Patrick. Mittlerweile hat er sich in Vaters Fußstapfen etabliert und ist selbst bei den „Rettungsfliegern“ mit seinen 31 Jahren ein Serienstar. Ursprünglich haben Sie ja den Berufswunsch Ihres Sohnes sehr kritisch gesehen…

Christian Wolff: Ich gebe zu, dass ich angenehm überrascht und auch sehr stolz auf meinen Sohn bin! Er hat sich durchgebissen und es gegen meine grundsätzlichen Bedenken geschafft. Momentan ist er in Canada und dreht „Im Tal der wilden Rosen“, wo er einen Cowboy spielt. Danach spielt er Theater…er hat seine Zukunft im Griff, wie es scheint.

Und geht seinen eigenen Weg…es ist „leer“ geworden! Sie wohnen jetzt mit Ihrer Frau Marina allein in ihrem Haus?

Christian Wolff: Und wir fühlen uns sehr wohl! Ab und zu kommt Patrick zu Besuch.

Wie lange sind Sie jetzt verheiratet?

Christian Wolff: Genau 32 Jahre, was dem Alter des Sohne entspricht! In einigen Tagen haben wir Hochzeitstag. Doch dieses Datum hat für uns nicht solche Wichtigkeit. Normalerweise vergesse ich den Hochzeitstag nicht….das macht eher meine Frau! Aber diesmal hätte ich ihn  verschwitzt…gut dass Sie mich mit dieser Frage daran erinnern!

Gibt es ein Rezept für eine so langjährige, harmonische und skandalfreie Ehe?

Christian Wolff: Eine Standardfrage und meine Standardantwort: Es gibt kein Rezept! Menschen passen einfach zueinander, wie der Deckel auf den Topf passt. Natürlich gibt es ein gewisses Maß an Rücksichtnahme, an aufeinander zugehen. Doch das sind Selbstverständlichkeiten und kein Rezept. Ein Rezept für eine gute Ehe wissen noch nicht mal die Psychologen!

Rückblickend: Haben Sie einmal in Ihrer Ehe einen Fehler gemacht, den Sie jetzt bereuen?

Christian Wolff: Nicht wirklich. Wenn einer von uns einen solchen Fehler gemacht hätte, wären wir vermutlich nicht mehr zusammen. Wenn das so wäre, hätten wir keine 32 Ehejahre glücklich miteinander verbracht. Keiner darf gravierende Fehler machen, Kleinigkeiten kann man natürlich lösen.

Was würden Sie sagen, wenn Sie beide jetzt Oma und Opa werden würden?

Christian Wolff: Wir würden es toll finden! Aber wir können es ja leider nicht beeinflussen …

Dann wäre zumindest im Haus wieder Kindergeschrei zu hören…noch ein paar Fragen zu Ihrem Haus: Wie sind Sie auf Ihren Wohnort Aschau gekommen?

Christian Wolff: Vor 25 Jahren riet mir meine Steuerberaterin an die Altersvorsorge zu denken und mir eine Immobilie zuzulegen. Wir wohnten damals noch in München und haben uns eine kleine Ferienwohnung hier in Aschau gekauft. Zwölf Jahre später fiel dann die endgültige Entscheidung. Uns allen war das Pendeln zum zweiten Wohnsitz am Wochenende zu mühsam und das Abstimmergebnis im Familierat war 3:0 für Aschau. Also haben wir München verlassen, die Ferienwohnung verkauft und dieses Haus gefunden.

Sie haben es nicht selbst nach Ihrem Geschmack gebaut?

Christian Wolff: Nein, wir haben es, so wie es hier  steht, 83 erworben.

Wer macht die Hausarbeit? Sie gemeinsam?

Christian Wolff: Wir haben eine Haushaltshilfe und die alltäglich anfallenden Dinge teilen wir uns. Da gibt es keinen Plan. Meist macht Marina Frühstück und ich koche mittags oder abends. Kochen ist meine große Leidenschaft. Im haus machte jeder, was gerade anfällt.

Und wer hat Ihre individuelle Einrichtung zu verantworten?

Christian Wolff: Wir beide, denn die Einrichtung ist aus allem zusammengewürfelt, was wir hatten und was wir von unseren Reisen mitgebracht haben. Das Meiste war schon bei unserem Einzug vorhanden und stammt aus München bzw. unserer damaligen Ferienwohnung. Ein Innenarchitekt würde vermutlich die Hände über dem Kopf zusammen schlagen! Absolute Stilbrüche, eine Patchwork-Einrichtung und viele Dinge, die uns an etwas erinnern.

Die afrikanischen Accessoires fallen in Ihrer Einrichtung auf

Christian Wolff: Diese afrikanischen Kleinigkeiten haben wir von vielen Südafrika-Aufenthalten mitgebracht. Insgesamt habe ich zehn Filme dort gedreht. Die Silbertierchen beispielsweise kommen aus Kapstadt. Bei jedem Besuch haben wir ein oder zwei neue Figuren mitgebracht. 

Kommt Ihre Liebe zu Afrika durch diese Dreharbeiten? Es liegen auch einige Bücher über Afrika herum…

Christian Wolff: Das Forsthaus Falkenau“ ist maßgeblich daran beteiligt! Wir haben damals eine Folge in Kenia gedreht und dort hat mich der „Bazillus Afrikanus“ befallen. Land, Tiere, Menschen, Flora – ich mag diesen Kontinent sehr.  1996, nach Beendigung der Apartheid, zuvor hatte ich mich geweigert das Land zu betreten, drehten wir unsere ersten Filme in Südafrika. Zwei 90-Minüter, für den ich fast drei Monate am Stück dort war und die Kapregion kennen und lieben lernte. Seit dieser Zeit machte ich mit der Produzentin Katharina Trebitsch jedes Jahr einen Film in Südafrika. Es wäre übertrieben, wenn ich sagen würde, dass Südafrika unsere „zweite Heimat“ wäre, aber wir fühlen uns dort sehr wohl. Mein Sohn  Patrick übrigens auch, er hat dort mit mir vier Filme gedreht und dort gerade zwei Monate Urlaub gemacht. Aus Liebe zum Land haben wir uns auch über das SOS-Kinderdorf in Kapstadt für ein Patenkind entschieden, das wir sooft es geht besuchen werden.

Und Sie lieben südafrikanische Weine?

Christian Wolff: So pauschal kann man das nicht sagen, es gibt auch sehr gute deutsche und europäische Weine und auch große Qualitätsunterschiede bei südafrikanischen. Aber Südafrika hat schon hervorragende Weine, die natürlich im Urlaub vor Ort noch besser schmecken!

Abschließend ein paar Fragen zu den anderen Einrichtungsgegenständen: Was ist das für ein zauberhafter Stuhl mit dem „küssenden Pärchen“?

Christian Wolff: Diesen Stuhl hat mir meine Frau zur Silberhochzeit geschenkt. Das Pärchen sieht zwar nicht mehr ganz so jugendlich aus, aber wir wollen schließlich mit diesem Stuhl alt werden und auch noch bei der goldenen Hochzeit darauf sitzen!

Und woher stammt das Wandgemälde in Ihrem Schwimmbad?

Christian Wolff: Die Landschaft ist Aschau mit Schloss und Kampenwand im Hintergrund und oben sieht man den Heißluftballon eines Freundes in dem ich meine erste Ballonfahrt machte. Das Gemälde schenkte mir Marina zum 60. Geburtstag. Sie ließ es heimlich machen, als ich bei Dreharbeiten war. Es war die absolute Überraschung, als ich nach Hause kam. Zum 65. Geburtstag wurde dann unser zweiter Hund „Senza“ dazu gemalt….ebenfalls während meine Abwesenheit!

Was hat es mit dem bunten Schränkchen auf sich?

Christian Wolff: Auch das ist ein Geschenk meiner Frau! Sie schenkte es mir zum letzten Drehtag im „Forsthaus Falkenau“. Ein heiteres Möbel, es soll mir jeden Morgen gute Laune machen und mir durch seine Fröhlichkeit und bunte Malerei ein Lächeln in Gesicht zaubern. Das ist übrigens gut gelungen, ich muss immer wieder schmunzeln, wenn ich dieses lustige Schränkchen sehe!

Vielen Dank für dieses Interview! CP

Strahlende weiße Zähne, leuchtende Augen – Roberto Blanco scheint derzeit ein sehr zufriedener Mann zu sein! Zwar ist die Scheidung von Mireille noch nicht komplett in trockenen Tüchern, doch man will die Trennung wohlwollend und kooperativ über die Bühne bekommen. Die neue Frau an seiner Seite, Luzandra Straßburg, freut es und Roberto schaut in eine glücklich verliebte Zukunft. Auf den Seychellen gab sich das Paar schon das Ja-Wort. Natürlich muss die Hochzeit noch in Deutschland anerkannt werden, ein Bigamist will Roberto nicht sein!

Der Altersunterschied von fast 4o Jahren lässt den 74jährigen kalt. „Liebe kennt keine Altersgrenze“ sagt er, „ich betrachte mich einfach als zweimal gefühlte 35!“

Natürlich kann es immer wieder Probleme bei Partnerschaften geben. Das weiß Roberto Blanco nur zu gut. Gemeinsamkeiten müssen vorhanden sein. „Luzandra und ich kommen beide aus Kuba, unsere Familien leben sogar im gleichen Dorf“, führt er aus und sieht somit keine kulturellen oder sprachlichen Differenzen. „Das hat von Anfang an gepasst und war Liebe auf den ersten Blick! Wir saßen in derselben Limousine, die uns zu einer Veranstaltung fuhr und der Funken sprang sofort über.“  

Doch Roberto Blanco ist kein dummer Mann. Auch ihm ist klar, dass das biometrische Alter eine Rolle spielt – wenngleich es bei beiden gefühlsmäßig hundertprozentig übereinstimmt. Sicherlich nicht ohne Grund entdeckte er das Mittel EroXdoc, welches dem reiferen Mann ein grandioses Liebesleben bescheren soll. Wesentlicher Bestandteil ist Taurin, ein Wirkstoff der die Aktivität anregt.

„Das ist eigentlich das Entscheidende“, führt Roberto Blanco aus. „Ich sehe EroXdoc nicht ausschließlich als Potenzmittel. Es aktiviert mich, es ergänzt meine Lebensfreude und meine  natürlich Spontaneität. Dass es einen kleinen wesentlichen Nebeneffekt gibt“, fügt er schmunzelnd hinzu, „kann ich nicht abstreiten und das stört mich auch nicht wirklich!“

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