Dorkas Kiefer und Patrick Wolff / Karl-May-Festspiele Bad Segeberg

Es gelingt den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg immer wieder, ausgesprochen namhafte Schauspieler zu verpflichten. Grund dafür: hervorragend inszenierte Aufführungen, ein gut besuchtes Freilichttheater mit begeistertem Publikum und natürlich ein wenig „Abenteuer für die Künstler“, die sich im Umgang mit Tieren und bei Action-Szenen beweisen müssen. In dieser Saison spielen Dorkas Kiefer (Soko, Fall für Zwei, Der Staatsanwalt) und  Patrick Wolff (Rettungsflieger) ein „Cowboy-Liebespaar“ und nahmen von Mai bis September keine Fernsehrollen an, um ungestört in Bad Segeberg im „Wilden Westen“ zu spielen. „Einmal muss man das gemacht haben!“ sind die beiden Künstler sich einig … 

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Frau Kiefer, Herr Wolff, Sie beide sind gut gebuchte Künstler. Wieso verzichten Sie auf Fernsehdrehs und machen über einen so langen Zeitraum bei den Karl-May-Festspielen mit? 

DK: Ich habe gerade anderthalb Jahre u.a. intensive Studioarbeit mit meiner Band „The Cat's Pyjamas“ hinter mir und die Karl-May-Festspiele fragten an. Ich habe schon als Kind leidenschaftlich gerne die Winnetou-Filme gesehen und mit dieser Anfrage ging für mich ein echter Kindheitstraum in Erfüllung. Ich habe keine Sekunde gezögert. 

PW: Da ist bei mir ähnlich, zumal mein Vater (Christian Wolff) in den ersten drei Winnetoufilmen Pierre Brice synchronisiert hat. Hinzu kommt, dass mein  Rettungsflieger-Kollege Nico König mehrmals in Bad Segeberg mitspielte, ich ihn damals sah und auch durch ihn einen Bezug zu den Karl-May-Festspielen hatte. Und der Regisseur der „Rettungsflieger“ inszenierte auch diese Karl-May-Aufführung. 

Was fasziniert Sie an dieser Arbeit? 

PW:  Es ist eine besondere körperliche Anforderung. Man muss kämpfen, reiten, rennen und zwar durch eine riesengroße Arena! Das hat nicht mit den üblichen Theaterbühnen zu tun, die wir alle kennen. Außerdem fordert einen die enge Zusammenarbeit mit den Tieren, die gleichwertige Darsteller sind. Wir müssen mit unseren Pferden ein enges Verhältnis haben. 

DK: Mich begeistert vor allen Dingen das tolle Ensemble in Bad Segeberg. Das ist hier sehr familiär! Anfänglich war es mir etwas suspekt, dass hier alles so harmonisch abläuft, aber die gute Stimmung hat sich bis heute gehalten! Hier arbeiten alle zusammen und helfen sich gegenseitig. Trotz der starken körperlichen Anforderung, bei der es wirklich ans Eingemachte geht, gibt es keine Spannungen und keinen negativen Stress. 

Wie gestaltet sich ihre Arbeit mit den Pferden? 

DK: Mein Pferd Spike ist mein erster tierischer Partner in meiner schauspielerischen Laufbahn. Ich bin total begeistert von ihm und habe es mir zur Gewohnheit gemacht, ihm abends nach der Vorstellung immer zwei Äpfel vorbei zu bringen. Mein Erfolg hängt von meinem Pferd ab, es ist sensibel und erkennt meine Gefühle.Man ist immer nur so gut wie sein Partner es zulässt.Mir ist es wichtig zu ihm eine enge emotionale Bindung aufzubauen. 

PW: Für mich war das eine intensive Lernerfahrung. Ich bin nicht der große Reiter und musste es erst lernen. Mein Pferd Grisu hat mir das Reiten beigebracht und wir sind gute Freunde geworden. 

Den „Wilde Westen“ gibt es ja wirklich, haben Sie eine Affinität zu den USA? 

DK: Na klar! Mein Grossvater mütterlicherseits ist Halbcherokee. Allerdings sieht mein Großvater die indianische Herkunft nicht so „heldenhaft verklärt“, wie sie bei Karl May stattfindet. Tatsächlich gehören die Indianer in den USA zu einer unterprivilegierten Minderheit und zu den niedrigsten Schichten. Hier sind die amerikanischen Urvölker, aus europäischem Blickwinkel, eher „Helden“, was in den USA leider nichts mit der Realität zu tun hat. 

PW:  Mein Wild-West-Bezug ist weniger familiär, eher beruflich begründet. Ich habe vor zwei Jahren in Canada einen Cowboy-Film gedreht und einen Cowboy gespielt. Dafür musste ich ein halbes Jahr mit echten Cowboys arbeiten. Mit Indianern hatte ich eigentlich noch nie etwas zu tun, aber ihre tatsächliche Situation in den USA scheint etwas deprimierender zu sein, als bei Karl May. 

Ist Ihnen denn bei den Proben oder der Aufführung etwas „Wild-West-Dramatisches“ tatsächlich passiert?  

PW: Eigentlich nicht… das ist hier nicht der „Wilde Westen“ hinter der Bühne! Mal abgesehen davon, dass mir öfter mal der Rücken weh tut, kann ich mit keinen „dramatischen Vorkommnissen“ dienen…es läuft alles genauso ab, wie ich es mir vorgestellt habe. 

DK: . Hier wird nicht improvisiert, sondern professionell gearbeitet und auf Sicherheit geachtet, es ist noch nichts Dramatisches passiert und ich hoffe das bleibt auch so! 

Wie lange sind Sie jetzt bereits in Bad Segeberg? 

PW: Die Proben begannen im Mai und wir spielen noch bis zum 7. September. 

DK: Allerdings läuft es hier recht entspannt ab. Im Gegensatz zum Theater, wo ich im letzten Winter in Köln täglich auf der Bühne stand, haben wir hier zwar jeden Tag , außer sonntags, Doppelvorstellung , aber dafür auch drei Tage in der Woche frei. 

Für Sie, Herr Wolff, lohnt sich dann die Heimreise nach Bayern kaum, aber Sie, Frau Kiefer, könnten in Ihre Heimat nach Berlin? 

DK: Das habe ich ein paar Mal gemacht, auch um die Arbeit mit meiner Band weiter zu verfolgen. Aber man wird dann aus diesem Ambiente in Bad Segeberg völlig herausgerissen. Wenn eine Heimreise nicht unbedingt nötig ist, bleibe ich hier. 

Schlecht für das Familienleben und den Freund oder die Freundin! 

PW: Freundin gibt’s nicht! Seit meiner Trennung von Julia vor vier Jahren hatte ich keine feste Beziehung. Mit der Liebe ist es immer dasselbe…sie kommt oder sie kommt nicht. 

DK: Ich habe da auch keine Verpflichtungen. Momentan habe ich gar nicht den Kopf dafür frei, jemanden kennen zu lernen und bin zur Zeit in erster Linie auf die Schauspielerei und meine Musik konzentriert. 

Moment mal…zwei superattraktive junge Schauspieler sind Singles? Und spielen ein Cowboy-Paar?

DK(augenzwinkernd): Patrick ist auch Single…stimmt! Von der Warte aus habe ich das ja auch noch gar nicht gesehen!  

PW: Ich wusste ja bis heute auch nicht, das Dorkas Single ist! Und nun?  Und mit einem Cowboy-Highfive-Händeklatscher lachen beide und sagen: „Jetzt wissen wir’s! Yeehaw!“ 

(Interview Christian Pantel )

Strahlende weiße Zähne, leuchtende Augen – Roberto Blanco scheint derzeit ein sehr zufriedener Mann zu sein! Zwar ist die Scheidung von Mireille noch nicht komplett in trockenen Tüchern, doch man will die Trennung wohlwollend und kooperativ über die Bühne bekommen. Die neue Frau an seiner Seite, Luzandra Straßburg, freut es und Roberto schaut in eine glücklich verliebte Zukunft. Auf den Seychellen gab sich das Paar schon das Ja-Wort. Natürlich muss die Hochzeit noch in Deutschland anerkannt werden, ein Bigamist will Roberto nicht sein!

Der Altersunterschied von fast 4o Jahren lässt den 74jährigen kalt. „Liebe kennt keine Altersgrenze“ sagt er, „ich betrachte mich einfach als zweimal gefühlte 35!“

Natürlich kann es immer wieder Probleme bei Partnerschaften geben. Das weiß Roberto Blanco nur zu gut. Gemeinsamkeiten müssen vorhanden sein. „Luzandra und ich kommen beide aus Kuba, unsere Familien leben sogar im gleichen Dorf“, führt er aus und sieht somit keine kulturellen oder sprachlichen Differenzen. „Das hat von Anfang an gepasst und war Liebe auf den ersten Blick! Wir saßen in derselben Limousine, die uns zu einer Veranstaltung fuhr und der Funken sprang sofort über.“  

Doch Roberto Blanco ist kein dummer Mann. Auch ihm ist klar, dass das biometrische Alter eine Rolle spielt – wenngleich es bei beiden gefühlsmäßig hundertprozentig übereinstimmt. Sicherlich nicht ohne Grund entdeckte er das Mittel EroXdoc, welches dem reiferen Mann ein grandioses Liebesleben bescheren soll. Wesentlicher Bestandteil ist Taurin, ein Wirkstoff der die Aktivität anregt.

„Das ist eigentlich das Entscheidende“, führt Roberto Blanco aus. „Ich sehe EroXdoc nicht ausschließlich als Potenzmittel. Es aktiviert mich, es ergänzt meine Lebensfreude und meine  natürlich Spontaneität. Dass es einen kleinen wesentlichen Nebeneffekt gibt“, fügt er schmunzelnd hinzu, „kann ich nicht abstreiten und das stört mich auch nicht wirklich!“

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