Filmfest München 2006 - von Tanja Junginger

Es war wieder soweit: Das Filmfest in München öffnete seine internationalen Türen für Publikum, Filschaffende und Stars, die sich und ihre Werke
unter dem strahlend blauen Himmel präsentierten. Unsere P4A Reporterin Tanja Junginger war vor Ort und schnupperte Filmluft, sah sich ein paar interessante Streifen an und sprach mit Stars und Regisseuren. Lesen Sie hier ihre ganz persönlichen Eindrücke und lassen Sie sich über
einige Highlights informieren!

Foto © Tanja Junginger

Foto © Tanja Junginger

Die Ruhe...

...vor dem Sturm!

Foto © Tanja Junginger

Foto ©  Tanja Junginger

Alles bereit...

...für die prominenten Gäste!

Allgemeines über das Filmfest

Die internationale Münchner Filmwochen GmbH, sind die Veranstalter des Filmfestes in München.
Gesellschafter Freistaat Bayern, vertreten durch den Bayerischen Ministerpräsidenten
Landeshauptstadt München, vertreten durch den Oberbürgermeister
Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO), vertreten durch den Präsidenten
Bayerischer Rundfunk, vertreten durch den Intendanten
Geschäftsführer und Festivalleiter  ist Andreas Ströhl.
1983 wurde  das Filmfest München zum ersten Mal veranstaltet. Es ist nach den Berliner Filmfestspielen das grösste in Deutschland. Bisher haben über 1.300.000 Besucher teilgenommen. Seit 1983  werden über 4.000 Spiel-Dokumentar- und Kurzfilme, sowie Tv-Movies gezeigt. Internationale, Europäische oder deutscher Erstaufführung.
Jährlich sind bei diesem Filmfest über 1.500 deutsche und internationale Medienprofessionals aus der Film-, Fernseh- und Videobranche sowie mehr als 600 Journalisten akkreditiert. Jährlich kommen sehr viele Regisseure, Produzenten und Schauspieler aus den unterschiedlichsten Ländern, wie z.B. Barry Levinson, Hannelore Elsner, Andrea Sawatzki, Rudolf Thome, Klaus Doldinger, Ulrich Matthes, Ulrike Kriener, Christian Berkel, Mike Figgis usw.
Innerhalb des Filmfestes werden spezielle Reihen gezeigt:
Neue Deutsche Kinofilme
Deutsche Fernsehfilme
Open Air "Filmpiraten!"
Nouveau Cinéma Français
American Independents
"Aus der Mitte" - Neue Filme aus Ostmitteleuropa
"Cinema québecois" - Aktuelles aus Québec
Retrospektive "Makhmalbaf Film House" - Iranisches Kino im Exil
Werkschau Mike Figgis
Kinderfilmfest
CineMerit Award 2006: Barry Levinson

 Ziemlich aufgeregt kam ich nach München! Es war mein erstes Filmfest
als akkreditierte Journalistin und große Namen standen auf meinem Programm: Hannelore Elsner, Veronica Ferres...
natürlich war ich viel zu früh vor Ort. Die Rolltreppen bewegten sich noch nicht, die Stühle auf dem Podium waren leer und die Eventzelte auf dem Veranstaltungsplatz standen verlassen in der Gegend herum.
"Wie wird es hier wohl in wenigen Stunden zugehen?" fragte ich mich und stellte mir die schwebenden Film-Diven in Federboas auf dem roten Teppich vor.
Doch weit gefehlt, mitten in der Filmvorführung klingelte Hannelore Elsners Handy und ihre Kollegin Claudine Wilde schob ihren Endschwangerschaftsbauch, hauteng bekleidet, durch die Massen. So richtig hollywood-elegant war es nicht ...doch dazu später wenn ich über die Schauspieler berichte!

Die Organisation klappte hervorragend. Ein großes Lob an die Veranstalter! Ich fand auf Anhieb das Pressezelt und bekam mein Programm in die Hand gedrückt. Panik! Wohin sollte ich zuerst? Wie mache ich es, damit ich nichts verpasse?

Ein Kollege war die Rettung: "Immer dahin, wo es am meisten blitzt!" erklärte er mir und gab mir professionelle Unterstützung. Hätte ich mir auch gleich denken können, oder? Schauspieler lächeln automatisch, wenn es gewittert und wo es blitzt, stehen folglich die wichtigsten Menschen.

Das erste Blitzlichtgewitter führte mich zur Vorstellung des Filmes "Rauchzeichen".
Ladies and Gentlemen....die Vorstellung beginnt!

                                                                   

Strahlende weiße Zähne, leuchtende Augen – Roberto Blanco scheint derzeit ein sehr zufriedener Mann zu sein! Zwar ist die Scheidung von Mireille noch nicht komplett in trockenen Tüchern, doch man will die Trennung wohlwollend und kooperativ über die Bühne bekommen. Die neue Frau an seiner Seite, Luzandra Straßburg, freut es und Roberto schaut in eine glücklich verliebte Zukunft. Auf den Seychellen gab sich das Paar schon das Ja-Wort. Natürlich muss die Hochzeit noch in Deutschland anerkannt werden, ein Bigamist will Roberto nicht sein!

Der Altersunterschied von fast 4o Jahren lässt den 74jährigen kalt. „Liebe kennt keine Altersgrenze“ sagt er, „ich betrachte mich einfach als zweimal gefühlte 35!“

Natürlich kann es immer wieder Probleme bei Partnerschaften geben. Das weiß Roberto Blanco nur zu gut. Gemeinsamkeiten müssen vorhanden sein. „Luzandra und ich kommen beide aus Kuba, unsere Familien leben sogar im gleichen Dorf“, führt er aus und sieht somit keine kulturellen oder sprachlichen Differenzen. „Das hat von Anfang an gepasst und war Liebe auf den ersten Blick! Wir saßen in derselben Limousine, die uns zu einer Veranstaltung fuhr und der Funken sprang sofort über.“  

Doch Roberto Blanco ist kein dummer Mann. Auch ihm ist klar, dass das biometrische Alter eine Rolle spielt – wenngleich es bei beiden gefühlsmäßig hundertprozentig übereinstimmt. Sicherlich nicht ohne Grund entdeckte er das Mittel EroXdoc, welches dem reiferen Mann ein grandioses Liebesleben bescheren soll. Wesentlicher Bestandteil ist Taurin, ein Wirkstoff der die Aktivität anregt.

„Das ist eigentlich das Entscheidende“, führt Roberto Blanco aus. „Ich sehe EroXdoc nicht ausschließlich als Potenzmittel. Es aktiviert mich, es ergänzt meine Lebensfreude und meine  natürlich Spontaneität. Dass es einen kleinen wesentlichen Nebeneffekt gibt“, fügt er schmunzelnd hinzu, „kann ich nicht abstreiten und das stört mich auch nicht wirklich!“

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