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Foxboro Hot Tubs "Stop Drop And Roll"Und sie sind es doch! FOXBORO HOT TUBS sind Green Day! Schon seit Dezember 2007, als sich plötzlich für wenige Tage ein paar freie Downloads der FOXBORO HOT TUBS im Internet fanden, spekulierte die Fachwelt darüber, wer sich hinter der Sixties-Garagenband mit dem Rockabilly-Namen verbirgt, und einige Fachleute mit guten Ohren vermuteten Billy Armstrong, Mike Dirnt und Tre Cool als Drahtzieher hinter der aus dem Nichts aufgetauchten Band. Die Vermutung lag nahe: Der nasale Gesang, der punkgefeuerte Rockdrive der Instrumentierung und die unüberhörbare Spielfreude wiesen eindeutig auf die Erschaffer des Superalbums American Idiot. Außerdem hatten Green Day schon 2003 ein Undercover-Synthierock-Projekt mit Namen Network ins Leben gerufen, mit dem sie die Welt schon einmal aus dem Hinterhalt überraschten. Und hatten sie sich nicht schon auf dem 99er Album Warning: herzlichst aus dem Formenfundus dem Sechziger bedient? Anfang April 2008 flatterte dann eine E-Mail in die Inbox eines internationalen Musiksenders, in dem die FOXBORO HOT TUBS ein eindeutiges Statement abgaben: Das Geheimnis der Bandmitglieder offenbart sich dazu noch, wenn man weiß, dass Mike Dirnt mit bürgerlichem Namen Michael Pritchard heißt und Drummer Tre Cool als Frank Edwin Right III geboren wurde. Billy Joe Armstrong legte sich den Namen Strychnine Twitch zu, und Freese und White haben bereits auf den letzten zwei Green Day-Alben Einsätze gehabt, wobei White auch in Armstrongs Nebenprojekt Pinhead Gunpowder mitspielt. Und „Foxboro Heights“ heißt ein Örtchen in der Nähe von Rodeo, Kalifornien, wo Billy Joe und Mike aufwuchsen. Auf Stop Drop And Roll bewegen sich die FOXBORO HOT TUBS stilsicher zwischen psychedelischem Garagensound der Nuggets-Ära und dem Charme des Beatmusik bis hin zum bodenständigen Krawallriff des Mittsiebziger-Punks. Kinks, Monkeys, Seeds, selbst 80er Jahre Retrobands a la Miracle Workers und tatsächlich Clash und Pistols blinzeln hie und da durch. Schiebt sich der Opener Stop Drop And Roll schiebt mit wüsten Drums und einem herrlich rock’n’rolligen Solo voran, besteht aber schon bei Mother Mary eigentlich kein Zweifel mehr an der wahren Urheberschaft – zu deutlich trägt die Gesangslinie Billys Stempel. Der Song selbst blinzelt mit einem Auge in den Glamrock der frühen Siebziger, und so geht es dann munter weiter: Ruby Room, Red Tide, Sally, She’s A Saint laden zweifelsohne zu lustigen Assoziationsspielen ein. Was immer es auch ist, das die FOXBORO HOT TUBS umgetrieben hat, es ist wahrlich nicht von schlechten Eltern. und es besitzt seinen eigenen Charakter, der die oben angeführten Vergleiche insgesamt wieder ad absurdum führt. Das beste ist wahrscheinlich, gar nicht über das wer? woher? und warum? nachzudenken, sondern die CD einzuschieben und erstmal eine große Party anzukündigen! Stop Drop And Roll Tracklist Side A
Artist Website: http://www.foxborohottubs.com |
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