Frank Elstner „Das unglaubliche Quiz der Tiere“ / ARD Fernsehlotterie

Alarm bei Elstnertainment in Baden-Baden: Betritt man die Büroräume von Frank Elstner flattern einem Papageien um den Kopf und lautes Kindergeschrei kommt dem Besucher entgegen!

„Wir sind gerade voll in der Planung für die ARD Fernsehlotterie“, schmunzelt Moderator Frank Elstner und hat Ara „Rrrrudi“ aus dem „Loro-Park Teneriffa“ auf der Schulter. Zustimmend flattert der Papagei mit den beachtlichen Flügeln und unterstreicht die Angelegenheit mit deutlichem „Nachdruck“. Frank Elstners elegantes schwarzes Jackett ist bereit für die Reinigung und der Moderator ahnt schlagartig, was an „Zusatzplanungen“ für die Sendung wichtig ist: Wisch und weg darf nicht vergessen werden! Tiere haben nullkommanull Respekt vor Prominenten, soviel ist schon mal klar!

Dabei sollten sie, denn es geht in der neuen Primetime-Show der Fernsehlotterie in erster Linie um sie: „Das unglaubliche Quiz der Tiere – Stars spielen für die ARD Fernsehlotterie“ ist der Titel der Sendung, die seit der Premiere  im November 2007 im Ersten zu sehen ist. Auch am 7. Februar 2008 (20.15 h) raten sich Barbara Schöneberger, Til Schweiger und Horst Lichter durch die faszinierende Welt der Tiere und gewinnen für den guten Zweck. Es gibt einiges zu staunen und zu lachen! Oder wussten Sie,

- dass Elefanten ihren Rüssel beim Tauchen als Schnorchel benutzen?
- dass ein Faultier bis zu 19 Stunden am Tag schläft?
- dass die Jesus-Echse übers Wasser laufen kann?
- dass ein Lama-Baby bei der Geburt schwerer ist als ein Löwen- oder Bären-
  Baby?
- dass der teuerste Kaffee der Welt aus dem Kot einer Katze gemacht wird?

Der tierische Ratespaß bewegte immerhin 8 Millionen Zuschauer bei der letzten Sendung vor den Bildschirm! Ein Quote, von der viele andere Shows und Sendungen nur träumen können. Doch beim Vollprofi Frank Elstner ist das kein Wunder. Schließlich ist er nicht nur vor der Kamera tätig, auch hinter den Kulissen produziert er seit über 40 Jahren Fernsehsendungen und sein absolutes Highlight ist „Wetten dass…?“, eine Sendung die auch noch heute mit Thomas Gottschalk zur TV-Oberliga  gehört.

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Herr Elstner, sind Sie auch für die Idee des unglaublichen Quiz’ der Tiere verantwortlich?

FE: Nein, dieses Konzept wurde von der Firma meines geschätzten Kollegen Günther Jauch entwickelt. Vielleicht haben wir mit der „großen Show der Naturwunder“ eine Vorlage geliefert – aber ich gehöre zu den Menschen, die auch andere loben können. Günther Jauch und seine Mitarbeiter sind eindeutig die 1. Liga und ich freue mich, dass ich diese Sendung moderieren werde.

Mittlerweile sehen wir Sie ja in mehreren Produktionen auf dem Bildschirm…eine Sendung kommt aus dem E-Werk in Baden-Baden?

FE: Richtig, das ist „Menschen der Woche“ und dann gibt es natürlich noch „Verstehen Sie Spaß“, da machen wir die Co-Produktion und ich moderiere. Hinzu kommen „Die große Show der Naturwunder“ und „Die Besten im Südwesten“. Es gibt also genug zu tun!

Was macht Ihnen eigentlich mehr Spaß? Die Arbeit vor oder hinter der Kamera?

FE: Beides! Es wäre ja furchtbar, wenn mir nur eine Seite Freude bereiten würde. Man kann das wie bei einem Eiskunstläufer sehen: Als Produzent mache ich die Pflicht und vor der Kamera die Kür.

Und zuvor gibt es noch die „Idee“! Wie kommen Sie eigentlich auf die Ideen für Ihre erfolgreichen Shows? In der Badewanne?

FE: Das hat weniger mit einem bestimmten Ort, als mit „Situation“ und „Beobachtung“ zu tun. Ideen kommen einfach aus heiterem Himmel, ich empfinde sie als ein „Flirt mit dem Unterbewusstsein“. Manchmal sitze ich nachts um drei plötzlich aufrecht im Bett und habe einen Einfall, manchmal entsteht eine Idee beim Jogging oder wenn ich ein Kind mit einem Staunen in den Augen sehe. Ich nehme Reize empfindsam auf und mache etwas daraus, das ist ein Teil meines Lebens!

Dabei verbinden Sie offensichtlich gerne den „guten Zweck“ mit einer Show, wie man ja auch an Ihrer Moderation für die Fernsehlotterie sehen kann.

FE: Das Prinzip „Helfen und Gewinnen“ funktioniert hervorragend auf dem Bildschirm. Bei der Fernsehlotterie können die Menschen ja wirklich tolle Reisen, Autos oder eine Rente gewinnen. Die öffentlich-rechtliche Verantwortung, ein erstklassiges Management und große seriöse Hilfsorganisationen stehen dahinter und tragen zum Vertrauen bei. Aus diesem Grunde kaufen die Menschen auch gerne ein Los. Selbst wenn man nicht gewinnt, weiß man, dass das Geld in die richtigen Kanäle fließt. Die Fernsehlotterie ist ebenfalls seit 1965 mit dem erinnerungswürdigen Slogan „Mit 5 Mark sind Sie dabei“ etabliert. Dieses Grundvertrauen wäre bei einem privaten Sender schwerer erreichbar.

Insbesondere dann, wenn es gleichzeitig Trash-TV ala „Dschungelcamp“ auf dem Programm steht….

FE:  Wobei das Dschungelcamp ein sehr gutes Konzept ist! Der Voyeurismus wird professionell bedient. Auch hierfür gibt es Publikum und ich finde die Moderatoren Sonja Zietlow und Dirk Bach ausgezeichnet!

Kommen wir zum unglaublichen Quiz der Tiere: Derzeit tummeln sich zwei Kinder und drei Papageien in Ihrem Büroräumen?

FE: Tierischer und freundschaftlicher Besuch aus dem Loro-Park Teneriffa! Dr. Reinschmidt ist ein guter Bekannter von mir. Wir haben uns bei der Sendung „Menschen der Woche“ kennen gelernt. Ich habe dort seine engagierte Arbeit vorgestellt. Er hat beispielsweise eine Papageienrasse vor dem Aussterben gerettet. Seitdem bin ich der Botschafter des Loro-Parks und liebe Papageien! Ich finde diese Tiere so spannend, dass ich Silvester mit der ganzen Familie hinfuhr. Wen wundert’s, dass er im Gegenzug gleich einen Ara und zwei Kakadus bei seinem Besuch mitbrachte?

Und gleich noch zwei Kinder! Kinder lieben Sie offensichtlich auch?

FE:  Stimmt! Paul ist sechs und Lucia, die Tochter seines Tierarztes Dr. Marcellos Bürkle ist vier. Die Kids haben natürlich einen Höllenspaß und ich genieße solche Unterbrechungen des Büroalltags. Schließlich bin ich selbst fünffacher Vater und, wie gesagt, bei staunenden Kinderaugen kommen mir die besten Ideen für meine Sendungen!

Wie wäre es denn mit einem Papagei für Ihre Kinder Enja (10) und Lena (15)?

FE: Von mir aus gerne! Ich würde sofort einen Papagei nehmen, aber meine Frau wird mir was husten! Sie hat auch so schon genug zu tun. Vielleicht mal später…

Sind Sie, trotz aller beruflichen Verpflichtungen, ein Familienmensch? Finden Sie noch die Zeit?

FE: Die Familie steht für mich immer an erster Stelle. Sie ist das Wichtigste in meinem Leben und sie besteht nicht nur aus meiner Frau und Enja und Lena! Es gibt auch noch meine große Tochter Mascha, die Sängerin ist, meine Söhne Andreas und Thomas mit ihren Familien und natürlich meine Enkel Elena (10) und Maja (3). Ich bin ein absoluter Familienmensch! Und Tiere haben wir auch immer gehabt! Derzeit sind es der Golden Retriever Oskar, Borderterrier Maggie und unsere Wellensittiche. Auf Mallorca haben wir auch noch Katzen, ich bin ein großer Katzenfan.

Können Sie sich noch an Ihr erstes Tier erinnern?

FE: Da war ich noch ein Junge und unser Foxterrier-Mischling, den mein Vater mitbrachte, war zuvor der Hund eines Wanderzirkus. Dieser Zirkushund konnte „Salto rückwärts“ und ich habe mit ihm mein Taschengeld erheblich aufgebessert. Das hat meine Eltern sehr gefreut! Für zehn Pfennig gab es eine Vorführung bei Freunden und Verwandten.

Moderation, Show und Tiere scheinen Ihnen in die Wiege gelegt worden zu sein. Sie sind jetzt 65, denken Sie eigentlich auch mal ans Aufhören und an die „Rente“?

FE: Ich denke über das Alter nicht nach und habe Freude an meinem Beruf. Uns Künstler hat es der Liebe Gott ja mit der Altersgrenze leicht gemacht: Wir können solange arbeiten, wie wir stehen können! Und mit ein bisschen Sport, ich jogge in der Woche viermal zwei Stunden, kontrolliertem Alkoholkonsum und einigermaßen guter Ernährung fühle ich mich auch mit 65 noch sehr fit.

Sie leben und arbeiten ja auch im „Kurort Baden-Baden“! Diese traumhafte Gegend trägt definitiv zur Gesundheit bei!

FE: Ohne Zweifel! Wobei aber der kulturelle Aspekt nicht vergessen werden darf! Diese Stadt ist eine fantastische Perle mit klassizistischem Stadtkern, Festspielhaus, Theater, dem Burda-Museum und natürlich dem zweitgrößten ARD-Sender SWR! Als wir aus Luxemburg kamen, gab es für uns nur einen Wohnort: Baden-Baden. Mein Bruder lebt übrigens auch hier.

Sie sind also ein rundherum glücklicher Mann am richtigen Ort, so scheint es?

FE: Ich habe zwar immer sehr viel vor und manchmal ist es auch wirklich anstrengend, aber diese Frage beantworte ich uneingeschränkt mit „Ja“! Wenn alles privat und beruflich so weiterläuft wie bisher, bin ich sehr zufrieden!

Vielen Dank für dieses Gespräch, Herr Elstner!

 

Strahlende weiße Zähne, leuchtende Augen – Roberto Blanco scheint derzeit ein sehr zufriedener Mann zu sein! Zwar ist die Scheidung von Mireille noch nicht komplett in trockenen Tüchern, doch man will die Trennung wohlwollend und kooperativ über die Bühne bekommen. Die neue Frau an seiner Seite, Luzandra Straßburg, freut es und Roberto schaut in eine glücklich verliebte Zukunft. Auf den Seychellen gab sich das Paar schon das Ja-Wort. Natürlich muss die Hochzeit noch in Deutschland anerkannt werden, ein Bigamist will Roberto nicht sein!

Der Altersunterschied von fast 4o Jahren lässt den 74jährigen kalt. „Liebe kennt keine Altersgrenze“ sagt er, „ich betrachte mich einfach als zweimal gefühlte 35!“

Natürlich kann es immer wieder Probleme bei Partnerschaften geben. Das weiß Roberto Blanco nur zu gut. Gemeinsamkeiten müssen vorhanden sein. „Luzandra und ich kommen beide aus Kuba, unsere Familien leben sogar im gleichen Dorf“, führt er aus und sieht somit keine kulturellen oder sprachlichen Differenzen. „Das hat von Anfang an gepasst und war Liebe auf den ersten Blick! Wir saßen in derselben Limousine, die uns zu einer Veranstaltung fuhr und der Funken sprang sofort über.“  

Doch Roberto Blanco ist kein dummer Mann. Auch ihm ist klar, dass das biometrische Alter eine Rolle spielt – wenngleich es bei beiden gefühlsmäßig hundertprozentig übereinstimmt. Sicherlich nicht ohne Grund entdeckte er das Mittel EroXdoc, welches dem reiferen Mann ein grandioses Liebesleben bescheren soll. Wesentlicher Bestandteil ist Taurin, ein Wirkstoff der die Aktivität anregt.

„Das ist eigentlich das Entscheidende“, führt Roberto Blanco aus. „Ich sehe EroXdoc nicht ausschließlich als Potenzmittel. Es aktiviert mich, es ergänzt meine Lebensfreude und meine  natürlich Spontaneität. Dass es einen kleinen wesentlichen Nebeneffekt gibt“, fügt er schmunzelnd hinzu, „kann ich nicht abstreiten und das stört mich auch nicht wirklich!“

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