Nachruf zum Tod von Georg Danzer - Georg Danzer starb viel zu früh… Fotografin Virginia erinnert sich:

60 Jahre sind heutzutage wirklich kein Alter. Schon wieder geht jemand meiner Generation und hält mir deutlich vor Augen, wie sehr man jeden Tag leben sollte.

Georg lernte ich 1979 in Hamburg kennen. Ich war damals ziemlich neu bei der Hamburger Morgenpost als freie Fotojournalistin. Mit diesem merkwürdigen „Wiener“ Charme hatte ich damals große Schwierigkeiten: zum einen liebte ich den Dialekt zum anderen….nun ja.

Im „Nach Acht“ ließen wir einen langen Arbeitstag ausklingen: Ludwig Hirsch, Lonzo, Danzer – und wie sie alle hießen, die damals etwas schrägen Typen, die sich durch nichts und niemand Vorschriften machen ließen und konsequent ihren Weg gingen. Die kritischen Liedertexte vom Danzer hatten mich immer tief beeindruckt, und naklar war ich begeistert, diesen umwerfend schönen Menschen mit unglaublich blauen Augen vor meine Kamera zu bekommen. Spät war es geworden, und wir alle ziemlich angesäuselt. Die ganze Nacht lang diskutierten wir über alles mögliche. Und wieder einmal war Kettenrauchen angesagt.

Von den Zigaretten wollte Georg niemals lassen. Ich kann mir bei aller Trauer um diesen viel zu früh gegangenen Menschen nicht verkneifen: er wusste immer, was er tut. Deshalb passt auch absolut ins Bild,   w i e    er aus dem Leben gegangen ist: leise. Seine Lieder waren auch leise – aber nur scheinbar. Seine Texte waren laut, und man konnte und kann sich ihnen nicht entziehen, wenn man auch nur ein bisschen Mensch ist….. Aufgerüttelt hat er, den Finger in die Wunde gelegt …..ich vergesse niemals den Song „Deppert’s Kind“, welcher monatelange Diskussionen auslöste, wo immer man auch nur ein Wort darüber erwähnte. Hitzige Proteste und dankbare Notiz.

Mir fällt nicht sehr viel ein, was ich öffentlich machen möchte. Ich hätte ihn gerne noch einmal gesehen, hatte sogar eine Foto-CD aus alten Zeiten hergestellt und wollte ihn damit überraschen – leider ist dieser Zeitpunkt verpasst.

Eine wirklich schöne Webseite habe ich entdeckt, die wiederum viele Links anbietet. Hier kann man Georg Danzer in allen seinen Facetten, seinen Lebensweg und seiner wirklich unerschöpflichen Kunst kennenlernen: www.phoebus.at

Virginia


Strahlende weiße Zähne, leuchtende Augen – Roberto Blanco scheint derzeit ein sehr zufriedener Mann zu sein! Zwar ist die Scheidung von Mireille noch nicht komplett in trockenen Tüchern, doch man will die Trennung wohlwollend und kooperativ über die Bühne bekommen. Die neue Frau an seiner Seite, Luzandra Straßburg, freut es und Roberto schaut in eine glücklich verliebte Zukunft. Auf den Seychellen gab sich das Paar schon das Ja-Wort. Natürlich muss die Hochzeit noch in Deutschland anerkannt werden, ein Bigamist will Roberto nicht sein!

Der Altersunterschied von fast 4o Jahren lässt den 74jährigen kalt. „Liebe kennt keine Altersgrenze“ sagt er, „ich betrachte mich einfach als zweimal gefühlte 35!“

Natürlich kann es immer wieder Probleme bei Partnerschaften geben. Das weiß Roberto Blanco nur zu gut. Gemeinsamkeiten müssen vorhanden sein. „Luzandra und ich kommen beide aus Kuba, unsere Familien leben sogar im gleichen Dorf“, führt er aus und sieht somit keine kulturellen oder sprachlichen Differenzen. „Das hat von Anfang an gepasst und war Liebe auf den ersten Blick! Wir saßen in derselben Limousine, die uns zu einer Veranstaltung fuhr und der Funken sprang sofort über.“  

Doch Roberto Blanco ist kein dummer Mann. Auch ihm ist klar, dass das biometrische Alter eine Rolle spielt – wenngleich es bei beiden gefühlsmäßig hundertprozentig übereinstimmt. Sicherlich nicht ohne Grund entdeckte er das Mittel EroXdoc, welches dem reiferen Mann ein grandioses Liebesleben bescheren soll. Wesentlicher Bestandteil ist Taurin, ein Wirkstoff der die Aktivität anregt.

„Das ist eigentlich das Entscheidende“, führt Roberto Blanco aus. „Ich sehe EroXdoc nicht ausschließlich als Potenzmittel. Es aktiviert mich, es ergänzt meine Lebensfreude und meine  natürlich Spontaneität. Dass es einen kleinen wesentlichen Nebeneffekt gibt“, fügt er schmunzelnd hinzu, „kann ich nicht abstreiten und das stört mich auch nicht wirklich!“

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