Ein Attentat auf den höchsten Würdenträger der katholischen Kirche? Vor dem Hintergrund dieser unheilvollen Prophezeiung entwickelt sich ein Papstbesuch in Köln zum schicksalhaften Ereignis und wird für Sicherheitskräfte und Vatikan zur Zerreißprobe - mit ungewissem Ausgang.
Inszeniert wurde der packende Action-Thriller vom mehrfach ausgezeichneten Regisseur Rainer Matsutani ("Die Stimmen", "Einladung zum Mord") nach einem Drehbuch von Holger Karsten Schmidt ("Die Sturmflut"). In den Hauptrollen des prominent besetzten 90-Minüters spielen Heiner Lauterbach, Gesine Cukrowski, Max von Thun, Jean-Yves Berteloot, Gottfried John, Jürgen Tarrach und Claudine Wilde.
RTL zeigt die Premiere am Sonntag, 16. März, um 20.15 Uhr.
Laut Vorsehung soll an einem bestimmten Tag im September ein Attentat auf den höchsten Würdenträger der katholischen Kirche verübt werden. Als sich Teile der Prophezeiung im Vorfeld tatsächlich erfüllen, ist der Vatikan ernsthaft beunruhigt. Für den anstehenden Besuch des Heiligen Vaters in Köln gelten daher höchste Sicherheitsbestimmungen. Mit vereinten Kräften wollen die Sicherheitsbeamten des Vatikan, Andrea Conti (Jean-Yves Berteloot) und Paolo Naldini (Gottfried John), sowie die BKA-Beamten Sara Stertz (Gesine Cukrowski) und Frank Dabrock (Max von Thun) für den Schutz des Papstes sorgen. Dann gibt es plötzlich eine heiße Spur. Ins Visier gerät der unter dem Spitznamen "Der Chirurg" bekannte Präzisionsschütze Rami Hamdan (Heiner Lauterbach). Sein Motiv – so scheint es - liegt klar auf der Hand: 25 Millionen Dollar. Die sind Rami von dubiosen Zwischenhändlern angeboten worden, um ein Attentat auf "eine ranghohe Persönlichkeit" zu verüben. Als Rami tatsächlich im Vorfeld des Papstbesuches in Köln gesichtet wird, beginnt eine Atem beraubende Hetzjagd durch die Domstadt. Rami kann entkommen…
Das RTL-Interview mit Heiner Lauterbach |
Herr Lauterbach, was erwartet den Zuschauer in 'Das Papstattentat'? Den Zuschauer erwarten 100 Minuten spannendste Fernsehunterhaltung auf hohem Niveau. Was hat Sie an Ihrer Rolle in dem RTL-Event-Movie 'Das Papstattentat' gereizt? Alles eigentlich. Das gute Drehbuch, der Produzent, der Regisseur und natürlich die Rolle als Papstattentäter. Muss einem Schauspieler der Charakter seiner Rolle gefallen? In dem vielschichtigen Thriller geht Rami Hamdan ja buchstäblich über Leichen. Ich denke, man muss seinen Charakter verkörpern wollen, das heißt aber nicht, dass einem der Charakter auch gefallen muss. Sind Sie selber religiös? Ich bin Agnostiker. In dem Film "Der Cascadeur - Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer" haben Sie ebenfalls einen Bösewicht gespielt. Wie unterscheidet sich die Rolle von der des Papstattentäters? Ich habe nicht nur in 'Der Cascadeur' einen Bösewicht gespielt, sondern in vielen Filmen. Aber jede Figur hat ihre eigene Vergangenheit und Gegenwart – genau wie der Papst-Attentäter Rami Hamdan. Das macht es immer wieder spannend. Haben Sie sich auf Ihre Rolle als Präzisionsschütze in dem Film besonders vorbereitet, haben Sie Erfahrung im Umgang mit Waffen? Sowohl als auch. Ich bin in einem Schützenverein, bringe also Erfahrung mit. Außerdem habe ich mich in Vorbereitung auf den Film mit dem Umgang eines Schnellfeuergewehrs und eines Präzisionsgewehres vertraut gemacht. Und ich habe mit dem Stunt-Choreographen der Film-Crew bereits im Vorfeld die erforderlichen Nahkampftechniken trainiert. Was macht einen guten Thriller aus? Ein absolutes Muss ist 'Spannung'!" |
Produziert wurde das aufwändige Event-Movie "Das Papstattentat" von der Produktionsfirma Phoebus Film im Auftrag von RTL, gefördert wurde es durch die Filmstiftung Nordrhein-Westfalen. Hinter der Kamera stand Clemens Messow ("Doppelter Einsatz", "Tatort").
Quelle: Text und Foto RTL