Herbert Herrmann und Nora von Collande: Unser Cover-Paar ist superglücklich und hat ein Rezept dafür! 13 Fragen und Antworten, die auch Ihrer Beziehung weiterhelfen könnten!

Herbert Herrmann und Nora von Collande sind das Schauspieler-Traumpaar schlechthin! Sie leben beispielhaft vor, wie eine glückliche Beziehung aussehen sollte und man kann richtig neidisch werden: Das Paar ist praktisch seit fünf Jahren täglich 24 Stunden zusammen, sie leben und arbeiten gemeinsam und gehen nach wie vor sehr harmonisch miteinander um! Auch in Stress-Situationen, sie hatten gerade mit dem Stück „Meine Schwester und ich“ Premiere in Berlin, wird man kein böses Wort zwischen den beiden hören.
Wer das perfekte Paar einmal live erleben will, sollte sich jetzt das musikalische Lustspiel von Ralph Benatzky in der Komödie am Kurfürstendamm in Berlin anschauen!

Sie wollen wissen, wie Nora von Collande und Herbert Herrmann es schaffen, eine so glückliche Beziehung zu führen? Hier 13 Fragen an Herbert Herrmann, der im Juni 66 Jahre alt wird:

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1. Herr Herrmann, Nora ist 49, Sie sind 65. Sind Sie eifersüchtig? Haben Sie Angst, sie könnte sich einen Jüngeren suchen?

Herbert Herrmann: Überhaupt nicht! Ein jüngerer Mann ist doch keine Konkurrenz für mich! (Herbert Herrmann schmunzelt) Jünger als mich gibt es doch kaum! Ich werde 66! Da soll sie erst mal was Besseres finden, das noch jünger ist!

2. Sie beide kennen sich seit über 20 Jahren, haben sich aber erst  2002 verliebt. Warum so spät? Was war plötzlich anders?

Herbert Herrmann: Es hat eben erst zu diesem Zeitpunkt ganz plötzlich gefunkt. Wir kannten uns zwar zuvor, doch wir waren beide in Beziehungen und haben unser Leben gelebt und unsere Erfahrungen in positiver und negativer Hinsicht gesammelt. Als wir uns dann 2002 wieder trafen, waren wir beide beziehungstechnisch in einigermaßen „desolaten Zustand“. In dieser Situation hat es kräftig zwischen uns gefunkt.

Meine Schwester und ich 
Musikalisches Lustspiel von Ralph Benatzky
Premiere: 20. Mai 2007
 
Prinzessin Lilly hat sich in Roger verliebt, als der Literaturprofessor die Stelle des Bibliothekars auf Schloss Saint-
Labiche angetreten hatte. Doch Roger verdrängt aus Standesgründen ihre herzliche Zuneigung und flüchtet nach
Nancy, wo er eine Professur an der Staatsbibliothek annimmt. Um Roger nicht für immer aus den Augen zu verlieren,
greift Lilly zu einer sehr ungewöhnlichen List. Sie erfindet eine Schwester namens Geneviève, die in Nancy in einem
Schuhgeschäft als Verkäuferin arbeitet! Dieser Schwester soll Roger gleich nach seiner Ankunft einen Brief und einen
Ring überbringen. Roger verspricht es. Lilly aber schlüpft selbst in die Rolle der Schwester und arbeitet als
Schuhverkäuferin Geneviève in Nancy. Und ihr Plan gelingt tatsächlich. Roger verliebt sich in Geneviève und heiratet
sie. Doch jetzt beginnen die Schwierigkeiten…

Besetzung:   Nora von Collande als Dolly Fleuriot / Lilly   
Herbert Herrmann als Dr. Roger Fleuriot   
Marcus Ganser als Graf Lacy de Nagyfaludi   
Gerd Lukas Storzer als Filosel   
Birge Funke als Irma   
Johanna Mildner als Henriette   
Regie:   Herbert Herrmann, Jürgen Wölffer     
Bühne:   Günther Lüdecke     
Kostüme:   Anne Gerhardt     
Musikalische Leitung:   Andrew Hannan

 3. Was macht eine späte Liebe aus? Was ist anders als mit 20 oder 30?

Herbert Herrmann: In erster Linie die Tatsache, dass man die Erfahrungen und die gemachten Fehler aus früheren Beziehungen einbringt und kennt. Niemand ist fehlerfrei und auch jetzt machen wir Fehler, wir haben aber gelernt damit umzugehen. Wenn man in seinem Leben Schmerzen erfahren und empfunden hat, dann ist man in der Lage, die dafür ursächlichen Fehler zu erkennen und zu vermeiden. Natürlich haben wir auch schöne Erfahrungen in früheren Beziehungen gemacht. Ich glaube, dass diese „Sammlung von Erfahrungen“ einer späteren Liebe mehr Verantwortlichkeit und Qualität gibt.  

4. Sie haben Nora 2005 einen Heiratsantrag gemacht? Warum sind sie noch 
nicht verheiratet? Angst vor einer erneuten, festen Bindung, Sie sind schließlich beide geschieden
?

Herbert Herrmann: Ich mache Nora jeden tag einen Heiratsantrag! Dass wir noch nicht verheiratet sind, hat aber nichts mit Bindungsängsten zu tun. Mehr „verheiratet“ als wir kann man eigentlich gar nicht sein. Wir leben, lieben und arbeiten 24 Stunden am Tag zusammen. Und zwar freiwillig, weil wir es wirklich wollen! Das klingt jetzt etwas kitschig, aber das ist wirklich so! Wir werden auch bestimmt heiraten, nur hatten wir bisher nicht die Zeit, es im richtigen Rahmen zu machen. Unser Hochzeit wird nicht „zwischendurch erledigt“!

5. Sie sagen: "Ich habe guten Kontakt zu meinen Ex-Frauen" (Frau im Spiegel). Stört das Nora nicht?

Herbert Herrmann: Der gute Kontakt zu meinen Ex-Frauen ist erst durch Nora möglich geworden. Sie hat entscheidend dazu beigetragen, dass der Kontakt überhaupt spannungslos möglich ist. Durch ihre Hilfe ist der Stress, der automatisch nach einer Trennung entsteht, vorbei. Das ist doch auch fürs Kind wichtig, dass sich die leiblichen Eltern gut verstehen. Es ist also genau das Gegenteil: Nora stört das nicht, sie hat den Kontakt unterstützt.

6.Sie sehen so unheimlich jung und sexy aus. man kann nicht glauben, dass Sie 65 sein sollen, eher 40. Mal Hand aufs Herz: Sind es die Frauen, die Sie so jung halten? Alle 5 Jahre eine andere, wird nie langweilig? Verraten Sie uns alles! Viel Sex? Viel Sport? Positives Denken? Gesunde Ernährung?

Herbert Herrmann: Na, das ist ja jetzt eine Frechheit! Alle fünf Jahre eine andere stimmt doch gar nicht! Mit Susanne war ich 14 Jahre zusammen, mit Anja anderthalb und mit Karin schließlich verheiratet! Das macht man doch nicht für fünf Jahre! Und jüngeren Frauen steige ich auch nicht nach!  Also, das ist bestimmt nicht der Grund.  Aber danke für das Kompliment! Meine Ernährung ist normal, Sex sehr gerne und viel Sport! Sport ist für Nora und mich sehr wichtig und es ist gut, wenn man einen sportlichen Partner hat. Wir fahren Rollerblades und gehen ins Fitnesstudio, darin sehe ich eher den Grund für einen guten Körper.

7.Sie sind ein absoluter Frauentyp. Womit machen Sie die Frauen schwach?

Herbert Herrmann: Keine Ahnung! Da muss man wohl eher Nora fragen! Ich denke, es hat etwas mit positivem Charisma, freundlicher Ausstrahlung, Höflichkeit und Respekt zu tun. Ich habe da keinen Trick.

8.Wollen Sie irgendwann in Rente gehen oder wie Joopie Heesters auf der Bühne sterben?

Herbert Herrmann: Ich bin doch schon offiziell in Rente! Ich werde 66! Und ich bin stolz auf mein Alter. Wenn man in Rente ist, muss das ja nicht heißen, dass man die Arbeit aufgibt. Ich arbeiet zwar etwas weniger, aber das nicht aus Altersgründen. Wir wollen einfach auch Freizeit haben und viel gemeinsam unternehmen und nicht mehr von einem Termin zum nächsten hetzen. Wir kümmern uns um die Mama von Nora und um meine Kinder. Da gibt es schließlich auch noch ein Privatleben. Aber Aufhören werde ich in nächster Zeit mit der Arbeit bestimmt nicht. Zum einen macht uns unser Beruf Spaß, zum zweiten muss ich auch noch was verdienen. Schließlich gibt es da Kinder, die auch noch eine gute Ausbildung bekommen sollen. Ich glaube aber nicht, dass ich altersmäßig in Joopies Fußstapfen treten werde. Nora wird mir rechtzeitig sagen, wenn ich mich auf der Bühne nicht mehr blicken lassen kann.

9.Haben Sie Angst vor dem Tod?

Herbert Herrmann: In Maßen, wie wir alle Angst vor dem Tod haben. Ich möchte ungern an so einer langweiligen Geschichte eingehen und lieber einen Sekundentod wie meine Mutter haben. Aber ich denke nicht wirklich daran und darüber nach.

10.Ihre Definition von Liebe?

Herbert Herrmann: Liebe ist das Schönste auf der Welt! Sie ist das Leben, sie ist eine Umarmung, sie ist die Vielfalt die man sieht und die man ausleben und teilen kann.

11.Ihre Lebensdevise?

Herbert Herrmann: Ich möchte einfach höflich und respektvoll mit meinen Mitmenschen umgehen. Ich habe nie geknausert und Nora ist genauso. Meine Lebensdevise und –erfahrung ist: Alles was man gibt bekommt man doppelt und dreifach mit Respekt zurück!

12.Können  Sie sich vorstellen, dass sie sich noch mal in eine 30 Jährige verlieben?

Herbert Herrmann: Nein, absolut nein! Nora ist genau diese Vielfalt, die ich immer gesucht und die ich jetzt endlich gefunden habe. Ich bin gar nicht offen für ein Verlieben. Ich wäre doch ein völliger Idiot, wenn ich das nur ansatzweise in Erwägung ziehen würde!

13. Sind Sie eitel? Wie lange brauchen Sie morgens im Badezimmer?

Herbert Herrmann: Ich brauche nicht lange im Badezimmer. Ich wasche mich und hoffe, dass alles sauber ist! Aber ich bin sehr eitel ....

Vielen Dank für dieses Interview!

Strahlende weiße Zähne, leuchtende Augen – Roberto Blanco scheint derzeit ein sehr zufriedener Mann zu sein! Zwar ist die Scheidung von Mireille noch nicht komplett in trockenen Tüchern, doch man will die Trennung wohlwollend und kooperativ über die Bühne bekommen. Die neue Frau an seiner Seite, Luzandra Straßburg, freut es und Roberto schaut in eine glücklich verliebte Zukunft. Auf den Seychellen gab sich das Paar schon das Ja-Wort. Natürlich muss die Hochzeit noch in Deutschland anerkannt werden, ein Bigamist will Roberto nicht sein!

Der Altersunterschied von fast 4o Jahren lässt den 74jährigen kalt. „Liebe kennt keine Altersgrenze“ sagt er, „ich betrachte mich einfach als zweimal gefühlte 35!“

Natürlich kann es immer wieder Probleme bei Partnerschaften geben. Das weiß Roberto Blanco nur zu gut. Gemeinsamkeiten müssen vorhanden sein. „Luzandra und ich kommen beide aus Kuba, unsere Familien leben sogar im gleichen Dorf“, führt er aus und sieht somit keine kulturellen oder sprachlichen Differenzen. „Das hat von Anfang an gepasst und war Liebe auf den ersten Blick! Wir saßen in derselben Limousine, die uns zu einer Veranstaltung fuhr und der Funken sprang sofort über.“  

Doch Roberto Blanco ist kein dummer Mann. Auch ihm ist klar, dass das biometrische Alter eine Rolle spielt – wenngleich es bei beiden gefühlsmäßig hundertprozentig übereinstimmt. Sicherlich nicht ohne Grund entdeckte er das Mittel EroXdoc, welches dem reiferen Mann ein grandioses Liebesleben bescheren soll. Wesentlicher Bestandteil ist Taurin, ein Wirkstoff der die Aktivität anregt.

„Das ist eigentlich das Entscheidende“, führt Roberto Blanco aus. „Ich sehe EroXdoc nicht ausschließlich als Potenzmittel. Es aktiviert mich, es ergänzt meine Lebensfreude und meine  natürlich Spontaneität. Dass es einen kleinen wesentlichen Nebeneffekt gibt“, fügt er schmunzelnd hinzu, „kann ich nicht abstreiten und das stört mich auch nicht wirklich!“

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