Herbert Herrmann und Nora von Collande - Hochzeitsreise nach Paris

Seit sieben Jahren sind die Schauspieler Nora von Collande und Herbert Herrmann liiert. „Ein schönes Paar“ hört man immer wieder bewundernd vom Publikum, das offensichtlich nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern auch die schauspielerischen Qualitäten schätzt. Alle Theateraufführungen sind durchgehend ausverkauft! Tatsächlich arbeiten und leben Nora und Herbert sehr glücklich zusammen und strahlen dieses Glück auch aus. Der Erfolg dieser harmonischen Beziehung liegt auch in der idealen Mischung aus Leidenschaft füreinander und Leidenschaft für den Beruf. Eine romantische Liebeswoche in Paris wird gleichzeitig mit dem Einkauf der Kostüme für das nächste Stück „Hochzeitsreise“ verbunden, das im Frühjar 2010 Premiere hat.

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Herbert Herrmann hat Regie geführt und das Pariser Bühnenbild gestaltet, Nora von Collande für die Kostüme gesorgt. Hat es Paris den Beiden angetan?

„Paris ist einfach „unsere Stadt““, erklärt das Paar, das sagen wir jedes Mal, wenn wir hier sind! Am liebsten würden wir uns in Paris eine Wohnung nehmen… aber wir zwingen uns, auf dem Teppich zu bleiben. Mit unseren Wohnsitzen in der Schweiz, auf Mallorca und in Hamburg haben wir wirklich genug.“

Es gibt ja auch genügend Hotels in der Stadt der Liebe …

Nora von Collande: Wir haben da unser Lieblingshotel, das  „Plaza Athenee“ an der Avenue Montaigne. Dort werden wir immer sehr herzlich willkommen geheißen und dieses Mal durften wir sogar mit dem Maserati des Hotels eine Runde in der Stadt unserer Träume drehen!

Was mögen Sie an Paris so gerne?

Herbert Herrmann: In Paris ist an jeder Ecke etwas los! Kaum ist man eine Straße weiter, sieht man die nächste Sensation. Wir erobern die Stadt zu Fuß, laufen von Sacre Coeur bis zum Eiffelturm und fallen abends todmüde ins Bett.

Nora von Collande:Es hat auch einen kulturellen Hintergrund, Paris hat unglaubliche Museen und wir gehen auch regelmäßig ins Theater. Dort wird nicht in Schubladen gedacht, dort findet man auch hervorragende Schauspieler aus dem Fernsehen auf den Bühnenbrettern und umgekehrt.

Sie können Französisch und den Stücken inhaltlich folgen?

Herbert Herrmann: Schulfranzösisch. Ich quatsche einfach darauf los und komme irgendwie weiter damit. Aber ich verstehe fast alles.

Nora von Collande: Manchmal geht’s auch schief… bei unserem letzten Theaterstück haben wir beide eine völlig unterschiedliche Geschichte verstanden…aber beide Stories waren gut!

Holen Sie sich dort Ideen für Ihre Stücke?

Herbert Herrmann: Unsere Stücke werden von Autoren geschrieben, wir treffen eine Auswahl! Da lassen wir uns natürlich beeinflussen und entwickeln uns gerne von platten Boulevardkomödien weg. Die „Hochzeitsreise“, die wir 2010 spielen ist zwar auch eine Beziehungskömödie, geht aber auch etwas in die Tiefe.

Nora von Collande: Eine süße Geschichte … Herbert und ich sind voneinander geschieden und ich bin wieder auf Hochzeitsreise mit meinem neuen Mann, Herbert mit seiner neuen Frau. Plötzlich stehen wir uns beide auf unseren Balkon gegenüber: „Was machst Du denn hier?“

Man kann sich denken, dass umgehend ein Beziehungschaos ausbrechen wird…sagen Sie mal, wenn Sie auf der Bühne schon heiraten, wann machen Sie das mal privat?

Herbert Herrmann: Wann denn? Wir haben einfach keine Zeit dafür! Wir verlieben uns auf der Bühne ja täglich ineinander neu …

Nora von Collande: Das klappt einfach zeitlich vor lauter "Hochzeitsreise" spielen nicht…jetzt sind wir ja auch schon wieder in der Stadt der Liebe!

Also nehmen wir mal Paris als „vorgezogene Hochzeitsreise“ …

Nora von Collande: Als eine von vielen! Aber zumindest standen wir hier in Paris schon einmal vor einem Brautmodengeschäft!

Mode ist für Sie wichtig?

Herbert Herrmann: Wir sind keine Markenfetischisten, um die „Marke zum Angeben“ geht es uns nicht. Aber man sieht schon, dass hochwertige Hersteller hochwertigere Produkte liefern. Man gibt zwar mehr Geld dafür aus, trägt die Sachen aber auch länger.

Nora von Collande: Man darf nicht vergessen, das wir diese Kleidung auch auf der Bühne tragen! Da wird sie stark strapaziert. Und abgesehen davon, achtet das Publikum sehr sorgfältig darauf. Ich wurde fast täglich in Hamburg, wo wir „Vier linke Hände“ im letzten Jahr spielten, auf die Kleider angesprochen. Und in Paris gibt es Mode, die es wirklich NUR in Paris gibt!

Sie haben sich auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“ ineinander verliebt. Inwieweit bestimmt das Theater Ihre Beziehung?

Herbert Herrmann: Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun, wenn es nicht gerade ums Shopping in Paris geht. Wir trennen ganz bewusst Beruf und Privatleben.

Nora von Collande: Wenn man so intensiv zusammen arbeitet, muss man auch einen beruflichen Schlussstrich am Feierabend ziehen.

Wie führt man denn eine harmonische Beziehung, wenn man fast nie voneinander getrennt ist?

Nora von Collande: Da kann ich nur eine Gegenfrage stellen: Wie führt man eine Schlechte, wenn man immer voneinander getrennt ist? Es gibt dafür keine Regel, entweder es klappt, oder vergiss es!

Herbert Herrmann: Eine harmonische Beziehung führt man, in dem man eine harmonische Beziehung hat! Wenn die Beziehung stimmt, dann ist das ununterbrochene Zusammensein doch das Erwünschte und man hängt sich nicht an Kleinigkeiten, die den Alltag belasten, auf.

Sind Sie manchmal unterschiedlicher Arbeitsauffassung und wer ist der Chef? Wer setzt sich durch?

Nora von Collande: Wenn Herbert Regie führt ist Herbert auch der Chef!

Herbert Herrmann: Bei uns gibt es keinen Chef! Wir haben selten unterschiedliche Meinungen.

Nora von Collande: Nur manchmal, aber das haben wir bestens im Griff! Das betrifft nicht nur mich als Schauspielerin, sondern unser ganzes Ensemble. Herbert ist da sehr kooperativ. Er sagt immer, dass wir unsere Ideen einbringen sollen und erkennt diese auch an, wenn sie besser als seine sind. Aber das ist kaum der Fall.

Wie sieht denn das Privatleben außerhalb des Theaters aus? Gibt es eins?

Nora von Collande: Oh ja! Und wie! Wir machen nicht nur gemeinsame Reisen, wir „wohnen“ auch gerne. Wir genießen die Zeit zuhause sicherlich intensiver als viele andere Menschen und lieben auch unsere vier Wände daheim.

Herbert Herrmann: Und wir haben unzählige gemeinsame Hobbies: Reisen, Kultur, Sport, Fitness, mit den Blades fahren oder Skilaufen und natürlich shoppen gehen!

Wie jetzt? Ein Mann, der gerne einlauft, auch wenn es nicht um die Kostüme für das nächste Stück geht?

Nora von Collande: Das kann man mit Herbert ausgezeichnet! Er findet Sachen für mich, ich für ihn, wir haben einen Höllenspaß beim Shoppen!

Was lieben Sie noch an Herbert?

Nora von Collande: Wie viele Seiten bekomme ich jetzt, um das alles aufzuzählen?

Und was, Herbert, lieben Sie an Nora?

Herbert Herrmann: Da brauche ich nicht viele Seiten, da genügt ein Wort: Alles!

Gibt es denn auch irgendetwas, was Sie an dem anderen stört?

Nora von Collande: Mit Herbert kann man einfach nicht streiten. Das geht einfach nicht!

Herbert Herrmann: Mich stört einfach nur, dass ich nicht noch mehr Zeit mit Nora verbringen kann, weil wir ja schon ununterbrochen zusammen sind!

Nora von Collande: Sehen Sie, streiten ist einfach unmöglich!

Wo verbringen Sie eigentlich ihr Privatleben, wo wohnen Sie, wenn Sie nicht gerade Paris unsicher machen?

Herbert Herrmann: Wir wohnen  auf Mallorca, in Grindelwald in der Schweiz und in Hamburg. Zwischen diesen Domizilen reisen wir hin und her. Wir haben uns überall gemütlich eingerichtet und je nach Zeit und Arbeitssituation wohnen wir hier oder dort.

Vielen Dank für dieses Interview!

Christian Pantel

Strahlende weiße Zähne, leuchtende Augen – Roberto Blanco scheint derzeit ein sehr zufriedener Mann zu sein! Zwar ist die Scheidung von Mireille noch nicht komplett in trockenen Tüchern, doch man will die Trennung wohlwollend und kooperativ über die Bühne bekommen. Die neue Frau an seiner Seite, Luzandra Straßburg, freut es und Roberto schaut in eine glücklich verliebte Zukunft. Auf den Seychellen gab sich das Paar schon das Ja-Wort. Natürlich muss die Hochzeit noch in Deutschland anerkannt werden, ein Bigamist will Roberto nicht sein!

Der Altersunterschied von fast 4o Jahren lässt den 74jährigen kalt. „Liebe kennt keine Altersgrenze“ sagt er, „ich betrachte mich einfach als zweimal gefühlte 35!“

Natürlich kann es immer wieder Probleme bei Partnerschaften geben. Das weiß Roberto Blanco nur zu gut. Gemeinsamkeiten müssen vorhanden sein. „Luzandra und ich kommen beide aus Kuba, unsere Familien leben sogar im gleichen Dorf“, führt er aus und sieht somit keine kulturellen oder sprachlichen Differenzen. „Das hat von Anfang an gepasst und war Liebe auf den ersten Blick! Wir saßen in derselben Limousine, die uns zu einer Veranstaltung fuhr und der Funken sprang sofort über.“  

Doch Roberto Blanco ist kein dummer Mann. Auch ihm ist klar, dass das biometrische Alter eine Rolle spielt – wenngleich es bei beiden gefühlsmäßig hundertprozentig übereinstimmt. Sicherlich nicht ohne Grund entdeckte er das Mittel EroXdoc, welches dem reiferen Mann ein grandioses Liebesleben bescheren soll. Wesentlicher Bestandteil ist Taurin, ein Wirkstoff der die Aktivität anregt.

„Das ist eigentlich das Entscheidende“, führt Roberto Blanco aus. „Ich sehe EroXdoc nicht ausschließlich als Potenzmittel. Es aktiviert mich, es ergänzt meine Lebensfreude und meine  natürlich Spontaneität. Dass es einen kleinen wesentlichen Nebeneffekt gibt“, fügt er schmunzelnd hinzu, „kann ich nicht abstreiten und das stört mich auch nicht wirklich!“

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