"Oh Gott, hat er Krebs?" Oftmals erschrecken sich Hundebesitzer, weil im Maul des Lieblings plötzlich ein geschwür-ähnliches Gewächs wuchert. Ganz einfach: Der Hund hat eine Papilloma-Warze! Nichts Ungewöhnliches und bloß keine Überreaktion bitte! Es ist lange nicht so gefährlich, wie es aussieht! Klicken Sie zur Vergrößerung auf die Bilder links...wenn Ihr Hund diese "Geschwüre" hat, dann entspannen Sie sich!
"Insbesondere bei Junghunden bis zu einem Jahr können diese Papilloma-Warzen auftauchen", erklärt Veterinär Dr. Koch aus der Tierklinik Oerzen. "Meist löst sich das Problem von allein und ist es absolut nicht lebensbedrohlich!"
Hervorgerufen wird die Warze durch einen Virus. Sie sieht aus wie ein erbsengroßes "Stückchen Pansen", das an den Mundschleimhäuten des Hundes angewachsen ist und eine "riffelige Oberfläche" hat. Das Immunsystem des jungen Tiere ist oftmals noch nicht richtig ausgebildet und gibt dem Virus die Möglichkeit auszubrechen. Folge ist Warzenbidlung. Eine typische "Kinderkrankheit", der man zwar Beachtung, aber keine überflüssige Sorge schenken sollte.
"Es wird erst dann ein Eingriff nötig, wenn die Anzahl der Warzen dramatisch ansteigt", sagt Dr. Koch von der Tierklinik Oerzen. "In diesem Fall entfernt man eine Warze und stellt daraus einen Impfstoff her, der dem Hund injiziert wird."
Dieser Impfstoff bewirkt, dass das Immunsystem und körpereigene Abwehrstoffe des Tiere aktiviert werden.
Also eine Kleinigkeit, die schlimmer aussieht, als sie in Wirklichkeit ist! Sollte Ihr Tierarzt eine Papilloma-Warze diagnostizieren und einen chirurgischen Eingriff mit Vollnarkose empfehlen, muss das nicht zwingend nötig sein! Suchen Sie einen zweiten Spezialisten auf und holen Sie eine zweite Meinung ein.
Tipps zur Behandlung können Sie auch in der Telefonsprechstunde der Tierklinik Oerzen erfragen!
Hier ist der Link zur Homepage der Tierklinik Oerzen:
