420 Kilometer über die Ferieninsel Mallorca

Thomas Wenning und Claudia Weber
Thomas Wenning und Claudia Weber
Thomas Wenning und Claudia Weber
Thomas Wenning und Claudia Weber
Thomas Wenning und Claudia Weber
Thomas Wenning und Claudia Weber
Thomas Wenning und Claudia Weber

Irgendwie „läuft der Bär“ auf Mallorca. Da wird nicht „gesteppt“, da wird gejoggt! Ob TUI-Marathon oder Inselumrundung, laufen soweit die Beine tragen. Thomas Wenning hat dabei einen Event organisiert, der sogar der spanischen Kinderkrebshilfe zugute kommt. Respekt!

Die Idee

Laufen wo andere Urlaub machen, war die Devise der Inselumrundung, die Ich mit meiner Partnerin Claudia Weber jetzt verwirklichte. Die Idee entstand beim letzten TUI Marathon auf Mallorca. Da wir schon einige Male auf Mallorca zum Trainieren waren, aber noch nie die ganze Insel gesehen hatten, kam mir die Idee zur Inselumrundung. www.mallorcalauf.de

Die Planung

Im Frühjahr waren wir dann wieder in Mallorca zu einem Trainingslager und bei dieser Gelegenheit fuhren wir fast die gesamte Laufstrecke der Umrundung mit dem Auto ab und markierte wichtige Punkte auf der Straßenkarte. Wichtige Punkte waren für mich Einkaufsläden und Tankstellen, damit wir unsere Trinkflaschen wieder auffüllen konnten. Einige Streckenteile konnten wir nur mit dem Mountainbike abfahren, da die Wege für Autos gesperrt waren. Nachdem alles wichtige auf den Straßenkarten eingetragen war, konnten wir uns an die Planung der Etappen machen. Die Gesamtstrecke hatte ein Länge von circa 420 Kilometer und wir hatten 6 Lauftage eingeplant. Als Zeitpunkt der Umrundung wurde der August ausgewählt, obwohl die Temperaturen dann noch recht heiß sein würden. Die Hotels für die Etappenziele wurden gebucht und das Training in den letzten beiden Monaten vor der Umrundung wurde auf hügeliges Gelände umgestellt. Da wir im absoluten Flachland des Münsterlandes wohnen, ist es nicht gerade einfach, aber so wurde der Hausberg halt öfters auf und ab gelaufen.

Die Begleitung

Kurz vor der Umrundung konnten wir noch einen Begleiter für unseren Mallorcalauf gewinnen, ein Bekannter von uns, ein Psychotherapeut wollte uns mit einem PKW begleiten. So konnten wir bei unserem Lauf, unsere Verpflegungspunkte ganz Individuell gestallten und waren nicht auf Supermärkte und Tankstellen angewiesen, was sich im Nachhinein als großer Vorteil herausstellte. Jeden Tag eine Massage nach dem Lauf ist auch nicht zu verachten.

Die Hitze

Der Startpunkt der Umrundung, war vor dem Dorint Hotel in Camp de Mar gewählt worden, wo der Startschuss am Morgen des ersten Lauftages erfolgte. Die Startzeit um 9:00 Uhr war schon recht spät, da die Temperaturen bereits jetzt schon an die 30 Grad waren und sich noch bis auf 40 Grad am Nachmittag steigerten. Das Wetter über die Laufwoche, hatte die höchsten Temperaturen des ganzen Jahres 2007, aber damit wurden wir schon fertig. Wir machten alle 5 Kilometer einen Verpflegungstop, da unsere mitgeführten Trinkflaschen leer waren und wir auch Wasser benötigten, um unseren Nacken und unsere Waden zu kühlen.

Der Lauf

Am ersten Lauftag führte uns unsere Route von Camp de Mar über Palma de Mallorca, Arenal vorbei am Ballermann bis nach Cala Pi. Eine Schrecksekunde ereignete sich uns in Arenal, als meine Partnerin Claudia von einem Hund gebissen wurde, der aber Gott sei Dank nur den Laufschuh traf und diesen mit seinen Zähnen durchbiss. Von dem Schrecken erholt ging es am 2. Lauftag weiter an der Südküste Mallorcas entlang bis nach Santanyi, wo wir uns am späten Nachmittag noch ein Bad im Meer gönnten. Die Etappen 3 und 4 gingen an der Ostküste an vielen Touristenorten wie Cala Canyamel oder Can Picafort und Alcudia vorbei, aber da wir auch einige Wanderwege liefen, kam es zu einigen Begegnungen mit der Inselbevölkerung und so wurden wir spontan auch zur Olivenernte eingeladen. Nachdem wir dort noch mit Stöcken gegen die einzelnen Äste geschlagen hatten,um die Oliven von den Olivenbäume zu bekommen, setzten wir unsere Lauftour fort. Die Strecke war bis dorthin relativ flach, aber das sollte sich bei den letzten beiden Etappen ändern.

Die Berge

Bis zum Ende der vierten Etappe hatten wir 260 Kilometer zurückgelegt und nun begann der schönste Teil der Mallorca Umrundung. Die Berge der Serra de Tramuntana , in der die höchsten Berge der Insel, darunter zehn mit über 1000 Meter über Meereshöhe liegen. Das Gebirge ist durch viele Wanderwege gut erschlossen und ist vom Massentourismus bisher verschont geblieben. Es eignet sich hervorragend zum Joggen und Fahrrad fahren. Die Aussichten sind teilweise sehr spektakulär, mit wilde Landschaft, die noch über weite Strecken von einer ursprünglichen Vegetation überzogen sind. Auf den letzten beiden Etappen legten wir über 4000 Höhenmeter zurück und liefen über 10 Stunden pro Tag für die letzten 180 Kilometer. Auf teilweise menschenleeren Wanderwegen konnten wir die Natur in vollen Zügen genießen und konnte viele Tiere beobachten. Nach 6 Tagen liefen wir wieder in Camp de Mar ein und haben jede Menge Eindrücke von der Insel mitgenommen.

Das Hilfsprojekt und die Gala

Auf unserer Mallorcatour sammelten wir Spenden für die spanische Kinderkrebshilfe Aspanob und wurden nach unserer erfolgreichen Mallorca Umrundung zur gleichzeitig stattfindenden Galaveranstaltung "Playing for Good" eingeladen. Dort wurde der Aspanob ein Spendenscheck von Paris Hilton von 250000 Dollar überreicht. Für uns war es ein gelungener Abschluss eines wunderbaren Laufes um Mallorca. So tauschten wir unsere Laufkleidung gegen Smoking und Ballkleid und unsere Laufschuhe gegen Lackschuhe. Link zu www.playingforgood.org

Der Mallorca Marathon

Der Abschied von Mallorca ist uns schwer gefallen, aber wir kommen wieder, zum Mallorca Marathon werden wir wieder an der Startlinie stehen und uns mit Freude an die Umrundung zurückerinnern. Empfehlen kann ich allen, die nach Mallorca fahren, eine Laufeinheit in den Bergen der Serra Tramuntana, weit ab vom Tourismus.

Text und Fotos (c) Thomas Wenning

 

Strahlende weiße Zähne, leuchtende Augen – Roberto Blanco scheint derzeit ein sehr zufriedener Mann zu sein! Zwar ist die Scheidung von Mireille noch nicht komplett in trockenen Tüchern, doch man will die Trennung wohlwollend und kooperativ über die Bühne bekommen. Die neue Frau an seiner Seite, Luzandra Straßburg, freut es und Roberto schaut in eine glücklich verliebte Zukunft. Auf den Seychellen gab sich das Paar schon das Ja-Wort. Natürlich muss die Hochzeit noch in Deutschland anerkannt werden, ein Bigamist will Roberto nicht sein!

Der Altersunterschied von fast 4o Jahren lässt den 74jährigen kalt. „Liebe kennt keine Altersgrenze“ sagt er, „ich betrachte mich einfach als zweimal gefühlte 35!“

Natürlich kann es immer wieder Probleme bei Partnerschaften geben. Das weiß Roberto Blanco nur zu gut. Gemeinsamkeiten müssen vorhanden sein. „Luzandra und ich kommen beide aus Kuba, unsere Familien leben sogar im gleichen Dorf“, führt er aus und sieht somit keine kulturellen oder sprachlichen Differenzen. „Das hat von Anfang an gepasst und war Liebe auf den ersten Blick! Wir saßen in derselben Limousine, die uns zu einer Veranstaltung fuhr und der Funken sprang sofort über.“  

Doch Roberto Blanco ist kein dummer Mann. Auch ihm ist klar, dass das biometrische Alter eine Rolle spielt – wenngleich es bei beiden gefühlsmäßig hundertprozentig übereinstimmt. Sicherlich nicht ohne Grund entdeckte er das Mittel EroXdoc, welches dem reiferen Mann ein grandioses Liebesleben bescheren soll. Wesentlicher Bestandteil ist Taurin, ein Wirkstoff der die Aktivität anregt.

„Das ist eigentlich das Entscheidende“, führt Roberto Blanco aus. „Ich sehe EroXdoc nicht ausschließlich als Potenzmittel. Es aktiviert mich, es ergänzt meine Lebensfreude und meine  natürlich Spontaneität. Dass es einen kleinen wesentlichen Nebeneffekt gibt“, fügt er schmunzelnd hinzu, „kann ich nicht abstreiten und das stört mich auch nicht wirklich!“

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