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Seit den frühesten Anfängen in Abyssinia im 6. Jh. v. Chr. ist Kaffee nun zu einer Multi- Millionen- Dollar- Industrie geworden und wird in allen tropischen Zonen der Welt angebaut. Die Kaffeepflanze wurde vor ca. 1000 Jahren als wild wachsende Pflanze in der Äthiopischen Provinz Kaffa entdeckt.
Die Legende besagt, dass ein Ziegenhirt sie probierte, als seine Ziegen anfingen wie wild herum zu springen, nachdem sie von den Beeren gegessen hatten. Er brachte die Beeren zu den ortsansässigen Mönchen, die ihm erklärten, dass dies ein “Teufelswerk” sei und die Bohnen ins Feuer warfen. Bald wurde die Luft von dem Geruch von Kaffee erfüllt... der Rest ist wie gesagt Geschichte. Kaffee wurde ursprünglich von den Äthiopischen Nomadenstämmen in den Bergen verzehrt, die dies auch selbst anbauten und mit Fett zubereiteten. Erst als der Kaffee in den Jemen kam, wurde er als Getränk bekannt. Im 17. Jh. breitete sich seine Beliebtheit schnell im mittleren Osten und in Europa aus.
Kaffee ist nach wie vor sehr beliebt in Äthiopien – insbesondere die Kaffeezeremonien spielen dort eine wesentliche Rolle im sozialen und kulturellen Leben. Während eines afrikanischen Festes in Sydney erzählte eine äthiopische Frau dem Publikum:” Hier im Westen habt ihr Berater und Psychologen... in Äthiopien haben wir Kaffeezeremonien.” Diese Versammlungen sind so wichtig, dass einige Frauen über Kopfschmerzen und Depressionen klagen, wenn sie an einer Sitzung nicht teilnehmen konnten. Die Zeremonien werden in bedeutsamen rituellen Schritten abgehalten, bei denen der Kaffe geröstet, gemahlen und in einem Tontopf über Holzkohle gekocht wird. Der Rauch der gerösteten Bohnen und der Weihrauch dienen als Dank an Gott. Zudem ist es ein bedeutendes soziales Ereignis, bei dem die Leute zusammen kommen, um sich zu unterhalten und über dies und das zu reden, während sie ihren Kaffee schlürfen.
So wie die Kaffeezeremonien gibt es in Äthiopien ebenfalls Hunderte von Bun Abets (Kaffeehäuser), in denen Espresso, Cappuccino und Kleine Schwarze in kleinen Glastassen serviert werden. Trotz der italienischen Einflüsse haben Bunas mit ihren handgemalten Wandgemälden, Retro- Möbeln und äthiopischen Pop Jazz ihren ganz eigenen Flair. Es sind farbenfrohe Plätze, die Menschen aus allen sozialen Schichten anziehen, so z.B. junge Leute in Jeans und Lederjacken oder ältere Bauersleute, die das traditionelle Schultertuch tragen.
Kaffee ist nach wie vor Äthiopiens Hauptexportprodukt. Die breite Palette des Kaffee Arabica gehört zu den bekanntesten Sorten, unter ihnen auch der Harar Kaffee, der häufig als Mocca- Java Mischung getrunken wird. Die zuerst grünen Bohnen reifen in den schönen Hochlagen Äthiopiens heran, bis sie in dunkelroten Trauben an den Kaffeebäumen herunter hängen. Entfernt man die äußere Haut und das Fleisch und lagert sie bis zu 10 Jahre lang, verbessert sich der Geschmack vieler Kaffeesorten. Bevor die Bohnen jedoch verwendet werden können, müssen sie geröstet werden. Dieser Prozess ist es, der uns den warmen einladenden Duft nach Kaffee in die Nase steigen lässt, wenn wir unser Lieblingscafe betreten. Über das Land Äthiopien: | In Äthiopien gibt es ein besonders hohes Potential für die Kaffeeproduktion, da das Land sehr hoch gelegen ist und es viel regnet. Zudem herrschen optimale Temperaturen und der Boden ist sehr fruchtbar. Äthiopien befindet sich zwischen 3°30’ und 14°55’ nördlich und 33° und 48° östlich. Es ist Teil des afrikanischen Horns und liegt im Nordosten des Kontinents. Im Südosten grenzt es an Somalia, im Osten an Dschibuti, im Süden und im Westen an Kenia und im Nordosten an Eritrea. Es liegt auf dem Gebiet des Hochplateaus zwischen dem Nilgebiet von Sudan und Eritrea. Äthiopien gehört mit einer Fläche von 1,13 Millionen km² zu den größten Ländern des Kontinents. Es ist eine robuste Landschaft, die in den Danakil Depression 100m über dem Meeresspiegel liegt und in den Semengebirgen 4600m über dem Meeresspiegel. Die Geschichte des Kaffees Seit 2000 Jahren gibt es in Äthiopien Landwirtschaft, aber schon seit jeher wächst der Kaffee Arabica L. in den Urwäldern im Südwesten des Hochlandes von Kaffa und im Bunogebiet des Hochlandes. Äthiopien gilt als Zentrum für die Herkunft und die genetische Vielfalt der Arabica Kaffeepflanze, die früher auch als Jasminum Arabicum Laurifolia bekannt war. Kaffee wird im Amharischen (die Sprache Äthiopiens) als Bunna beschrieben. Das Wort Kaffee ist ungefähr im Jahre 1700 in den deutschen Sprachgebrauch übergegangen. Die Franzosen und Spanier nennen den Kaffee „café“, die Engländer sagen „coffee“ usw. Alle phonetischen Ähnlichkeiten lehnen sich an das äthiopische, arabische und türkische Wort an. Die Volkslegende über die Entdeckung der Kaffeebohne durch den Ziegenhirten Kaldi. Kaldi stellte fest, dass seine Ziegen jedes Mal aufgeregt herum sprangen, wenn sie die Beeren des Kaffeebusches kauten. So probierte auch er sie und genoss ihre stimulierende Wirkung. Ein Mönch, der Kaldi in diesem gestärkten wachen Zustand fand, nahm einige der Bohnen mit zum Monesterium, um sie dort zu rösten und aufzubrühen. Er gab das Getränk auch seinen Brüdern, die so während der langen Predigten in der Nacht wach blieben. Seitdem ist Kaffee als stimulierendes Getränk anerkannt. Kaffee fand seinen Weg ebenfalls nach Arabien Felix, dem heutigen Jemen, allerdings ist der Zeitraum nicht genau dokumentiert. Viele Vermutungen gehen davon aus, dass dies zwischen 575 oder dem späten 850 v. Chr. geschah. Allerdings sind sich alle einig darüber, dass Jemen als das zweite Kaffeeverbreitungszentrum gelten sollte. Der Kaffeeanbau wurde immer bedeutender, als er auch einen Platz im sozialen und kulturellen Leben der Äthiopier einnahm. Seit 1500 ist Kaffee eines der Produkte, die in den Harar- und Dawarogebieten, dem Südöstlichen Teil des Landes angebaut werden. Im späten 16. Jahrhundert sorgte die Orosmos- Bewegung dafür, dass der Kaffee vom Südwesten in den Norden verpflanzt wurde. Im frühen 17. Jahrhundert wurde er in Azazo, nahe dem Tana- Fluss angebaut. Im 19. Jahrhundert breitete sich der Kaffeeanbau aus und wurde in großen Teilen im Nordwesten, in Bahir Dar, Zegue, in Gondar, Agewmider, Korata, Wollo und im südlichen Teil von Shoa angebaut. Einige Bauern in Harrage, Wonago und Anifilo besitzen Kaffeebäume, die über hundert Jahre alt sind. Der Kaffeeexport in Hara und Gerri geht bis auf das Jahr 1810 zurück. 1838 verzeichnete Rupell den Export von 100 Doppelzentnern Enarea Kaffee (heute Limu- Seka, Jimma) über Massawa. Im 19. Jahrhundert wurden zwei Arten Kaffee, „Spezialkaffee“ als erste und zweite Qualität des Harari Kaffees nach London, Marseilles, New York und Trieste exportiert. Man unterschied zwischen dem Kaffee, der in Harar produziert wurde und der Abyssinia Kaffee, der wild wuchs oder aber in anderen Gebieten angebaut wurde. | Von Chris Ezeh – Chef Redakteur EAC Magazine Online
www.euroafricacentral.com
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Strahlende weiße Zähne, leuchtende Augen – Roberto Blanco scheint derzeit ein sehr zufriedener Mann zu sein! Zwar ist die Scheidung von Mireille noch nicht komplett in trockenen Tüchern, doch man will die Trennung wohlwollend und kooperativ über die Bühne bekommen. Die neue Frau an seiner Seite, Luzandra Straßburg, freut es und Roberto schaut in eine glücklich verliebte Zukunft. Auf den Seychellen gab sich das Paar schon das Ja-Wort. Natürlich muss die Hochzeit noch in Deutschland anerkannt werden, ein Bigamist will Roberto nicht sein!
Der Altersunterschied von fast 4o Jahren lässt den 74jährigen kalt. „Liebe kennt keine Altersgrenze“ sagt er, „ich betrachte mich einfach als zweimal gefühlte 35!“
Natürlich kann es immer wieder Probleme bei Partnerschaften geben. Das weiß Roberto Blanco nur zu gut. Gemeinsamkeiten müssen vorhanden sein. „Luzandra und ich kommen beide aus Kuba, unsere Familien leben sogar im gleichen Dorf“, führt er aus und sieht somit keine kulturellen oder sprachlichen Differenzen. „Das hat von Anfang an gepasst und war Liebe auf den ersten Blick! Wir saßen in derselben Limousine, die uns zu einer Veranstaltung fuhr und der Funken sprang sofort über.“
Doch Roberto Blanco ist kein dummer Mann. Auch ihm ist klar, dass das biometrische Alter eine Rolle spielt – wenngleich es bei beiden gefühlsmäßig hundertprozentig übereinstimmt. Sicherlich nicht ohne Grund entdeckte er das Mittel EroXdoc, welches dem reiferen Mann ein grandioses Liebesleben bescheren soll. Wesentlicher Bestandteil ist Taurin, ein Wirkstoff der die Aktivität anregt.
„Das ist eigentlich das Entscheidende“, führt Roberto Blanco aus. „Ich sehe EroXdoc nicht ausschließlich als Potenzmittel. Es aktiviert mich, es ergänzt meine Lebensfreude und meine natürlich Spontaneität. Dass es einen kleinen wesentlichen Nebeneffekt gibt“, fügt er schmunzelnd hinzu, „kann ich nicht abstreiten und das stört mich auch nicht wirklich!“
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