Nicht nur das Ende von „Hinter Gittern“ kam plötzlich, fast wäre es auch das Ende ihres Hundes gewesen. Katy Karrenbauers einjähriger Mischlingsrüde „Moses“, den die Schauspielerin sehr liebt und der ihr auch in schweren Zeiten treu zur Seite steht, rannte in Berlin über die Straße und wurde von einem Auto angefahren.
„Mein kleiner Hund warf sich, einer Hundedame gegenüber zuliebe, vor ein Auto um ihre Aufmerksamkeit zu erhaschen“, berichtet Katy Karrenbauer. „Aufmerksamkeit bekam er auch, aber nicht die, die er erwartet hatte. Nach einem schweren Pfötchenbruch und weiteren inneren Verletzungen wurde er notoperiert und ich erfolgreich zur Krankenschwester erhoben. Täglicher Verbandswechsel, Nachtwachen...kurzum „Schlaflos in Berlin“!“
Dank guter Pflege und hervorragendem Tierarzt hat es Moses überlebt. Den täglichen Verbandswechsel übersteht er mit Live-Musik von Katy Karrenbauer besser:
„Ich singe ihm Lieder vor, damit er nicht so nervös ist“, sagt die Schauspielerin, die auch als Rocksängerin auf der Bühne steht. „Ich dichte auch manche Lieder um, zum Beispiel „Schlaf, Moses, schlaf. Dein Vater ist ein Briard, deine Mutter eine Dalmatinerin, Gott sei Dank keine Wienerin“ ...wobei ich nichts gegen Wiener habe!“
Moses befindet sich langsam auf dem Weg der Besserung. Bis Februar muss er wieder der Alte sein, damit er in seine Pflegestelle kann. Denn dann steht Katy Karrenbauer wieder vor der Kamera. Diesmal nicht „Hinter Gittern“, sondern als Diebin in „Crazy Race“. Die RTL-Erfolgsreihe mit ihr in der weiblichen Hauptrolle wird dann in Afrika weiter gedreht....
Christian Pantel