Klausjürgen Wussow ist tot!

Wir kannten ihn alle und haben ein Teil unseres Lebens mit ihm verbracht: Die Schwarzwaldklinik machte Klausjürgen Wussow das erste Mal bundesweit berühmt. Als Professor Brinkmann stand er wöchentlich in unserem Wohnzimmer in den Jahren 1985-89 und wir hatten das Gefühl, dass wir ihn um ärztlichen Rat fragen konnten....gepfuscht wurde in der Schwarzwaldklinik nie!

Auch Klausjürgen Wussow stieg so in seine Rolle ein, dass er tatsächliches medizinisches Fachwissen erwarb. Wenn ihn Fans in der Schwarzwaldklinik trafen, dann gab er seinen „ärztlichen Rat“ gerne ab. Vermutlich wusste er manchmal selbst nicht mehr so richtig, ob er Schauspieler oder Arzt war, die Grenzen verschwammen.

Doch eigentlich war er ein begnadeter Künstler aus Österreich, der am Burgtheater in Wien Hamlet spielte. Produzent Wolfgang Rademann gab ihm die Brinkmann-Rolle, die zuvor Armin Mueller-Stahl dankend ablehnte. War Mueller-Stahl schlauer? Denn der „weiße Kittel“ der  brachte nicht nur Ruhm, sondern auch viel Leid. Den Stempel „Fernseharzt“ wurde Klausjürgen Wussow nie wieder los. Es folgte nämlich die „Klinik unter Palmen“ und dort wurde sein Doktor-Image nun endgültig zementiert.

„Ich bin nicht Professor Brinkmann...!“ sollen Klausjürgen Wussows letzte Worte gewesen sein, wie die BILD-Zeitung berichtet. Ob es nun wahr ist oder nicht, die BILD begleitete den Fernsehstar bis zum Tod. Klausjürgen Wussow starb am 19.Juni 2007 um 12.35 h in einem Berliner Krankenhaus. Nach langem Leiden im Pflegeheim eine Erlösung und die BILD machte ihn in der Überschrift des mitleidsvollen Wussow-Nachrufs „unsterblich“.

Doch auch in anderer Hinsicht war die BILD sein „Schicksal“. Nicht immer berichtet sie positiv über den Schauspieler. Unvergessen die „BILD-Serie“, in der täglich in hunderten von durchnummerierten Folgen, Hässlichkeiten über Wussows Ehe- und Scheidungsleben veröffentlich worden sind. Wir wussten alle Bescheid: Streit mit Barbara, Ärger mit Sascha, Entzug des Kindes, Rosenkrieg mit der bereits verstorbenen Ehefrau Yvonne und Homestories mit der letzten, der vier Ehefrauen: Sabine Scholz, Witwe des Boxers Rudi. War er ein Opfer der Medien? Oder hat er selbst diese Zeitungsbühne gesucht?

Tatsache ist, das Klausjürgen Wussow fast alle kleinen Geheimnisse ausplauderte und hinterher sagte: „Aber schreiben Sie das bitte nicht!“ Und natürlich wurde es geschrieben! Wer hat die Schuld an der medialen Durchleuchtung dieses Menschen? Vermutlich er selbst, denn manchmal dachte man „Warum hält er nicht einfach den Mund?“.

Nach hervorragenden schauspielerischen Leistungen wurde Klausjürgen Wussow am Ende zum bedauernswerten Unterhaltungsgeschöpf der Journaille. Ruhe in seinem Privatleben hat er nie wieder gefunden, hoffentlich findet er sie jetzt!

Hier ein Bericht der Fotografin Virginia, mit der Klausjürgen Wussow oft arbeitete ....

Klausjürgen Wussow - Ein liebenswerter Schwerenöter ist von uns gegangen.

Klausjürgen Wussow lernte ich kennen 1983 während der Salzburger Festspiele. Seine damalige Ehefrau, Ida Krottendorf, spielte im „Jedermann“ (Inszenierung erstmals mit Klaus Maria Brandauer als Jedermann und Marthe Keller als Buhle) des Schuldknechts Weib – ein guter Grund, mitsamt den Kindern dort vorbeizuschauen.

Ich lernte Barbara und Alexander kennen, und gemeinsam warteten wir eines Nachmittags auf den „Papa“. Er hatte sich ein bisschen verspätet. Ungeduldig schaute ich immer wieder in die Richtung, aus der wir ihn erwarteten. Plötzlich rief Barbara „da ist er ja“….ich konnte keinen KJW sehen. Es dauerte eine ganze Weile, ehe ich realisierte, dass der attraktive Kerl,  der auf uns zu kam, tatsächlich „der“ TV-Star war – kannte ich ihn doch nur aus sehr jungen Jahren, als er in „Kurier der Kaiserin“ Karriere machte. Entgegen kam mir ein „in die Jahre gekommener“ Wussow. Das war mir damals peinlich, ihn nicht sofort erkannt zu haben….aber niemand hatte es wirklich bemerkt.

Während der Salzburger Zeit haben wir einander gut kennenlernen können. Ich machte Barbaras erste „professionelle“ Bewerbungs- und viele Familienfotos, wir gingen miteinander essen, führten nicht enden wollende Gespräche über alle Themen der Weilt…eine schöne Zeit, während der ich aber bereits feststellte, dass KJW dazu neigte, den ganzen Weltschmerz in sich aufzunehmen und mit dem Leben zu hadern. Es gibt solche Menschen, die irgendwie immer ein bisschen „unglücklich“ sind – und damit auch irgendwie glücklich….
Während vieler Jahre hatte ich noch sehr oft die Gelegenheit viele schöne Fotos zu machen und sehr vertraute Gespräche zu führen.

1987 machte ich für „Frau im Spiegel“ eine große Reportage über Wussows Engagement für die Kinderkrebsklinik im Schwarzwald. Ich musste während einer Woche mehrere Familien bei allen möglichen Aktivitäten fotografieren, immer in Eile darauf bedacht, dass meine Fotos nach mindestens 3 Wochen Miteinander aussehen mussten. Das hieß, mehrmals andere Kleidung, die Motive mussten bei den Familien möglichst unterschiedlich sein usw. Der Stress war nicht das Schlimmste: Wussow und seine damalige Frau Yvonne qualmten ununterbrochen. Auch die Eltern der krebskranken Kinder rauchten eine Zigarette nach der anderen. Der Direktor der Klinik, dem ich diese krasse, für mich unvereinbare Tatsache mit einer Klinik, in der Kinder gesund werden und Eltern ein gewisses „Bewusstsein“ entwickeln sollten, vor Augen hielt, sagte mir: „Ich kann den Eltern das Rauchen nicht verbieten“. Auch Wussow verkündete bei einer größeren Veranstaltung, an der alle Eltern, Kinder sowie Gäste der Klinik ihm Fragen stellen durften, „Ich rauche gern, ich genieße das…und ich lasse mir das nicht verbieten“…..Wenn wir in einem kleinen Raum saßen und die nächsten Motive besprachen, war ich gezwungen in einer dicken Dunstwolke zu sitzen, und am Abend, wenn ich mit Klaus und Yvonne noch eine letzte Mahlzeit einnahm, war es nicht besser.  Zurück in meinem kleinen Hotelzimmer waren meine Schleimhäute schwarz, und ich hatte Mühe zu atmen. Besonders schlimm war es am nächsten Morgen: die nächtlichen Ausdünstungen hatten sich so sehr in mein Zimmer verflüchtigt, dass es wie ein Raucherzimmer roch….es war furchtbar! Dennoch stellte ich eine wirklich packende Reportage zusammen – Profi ist Profi.  Leider war dieses Kettenrauchen aber auch der Grund, weshalb ich nicht allzu oft den Kontakt zu diesem Mann mit dem grossen Herzen suchte.

Ein schönes Wiedersehen gab es 1986 auf dem Hamburger Presseball. Ein Kollege machte für mein privates Fotoalbum einen Schnappschuss, auf dem ich mit Wussow und Gabi Dohm abgebildet bin – ein schönes Andenken.

Als Benjamin geboren wurde, war ich wieder öfter mit Klaus und Yvonne zusammen – Yvonne hatte, als sie von der Schwangerschaft erfuhr, sofort das Rauchen eingestellt, und Klaus hat rücksichtsvoll nur noch im Garten geraucht – und weniger als früher.
Es gab eine Zeit, in der es mir nicht gut ging. Wie so oft im Leben gab es keine Freunde – aber Klaus, der war da. Er hat mir in einer ausweglosen Situation sehr geholfen, ohne viele Fragen zu stellen. Das werde ich ihm niemals vergessen.

Wir führten, wenn wir uns trafen, sehr intensive, offene Gespräche. Dabei erfuhr ich, wie sehr er darunter litt, dass sich seine Kinder Barbara und Alexander von ihm abgewandt hatten, weil sie mit Yvonne so gar nicht einverstanden waren. Es nützte auch gar nichts, wenn ich mit meiner „Lebensweisheit“ kam und ihm vermittelte, dass auch dieses sich irgendwann ändern werde. Manchmal schämte er sich nicht, vor mir zu weinen…. Wie schön, dass er eine Aussöhnung mit den Kindern noch erleben durfte.

In einem Gespräch 1992 hatte er mir von einer Frau erzählt, die ihn tief beeindruckt hatte. Er sprach sehr liebevoll von ihr - es war Sabine Scholz. Dass er diese Frau später näher kennenlernen durfte und sie sogar geheiratet hat, konnte niemand ahnen. Was immer man über diese Beziehung in den Medien lesen konnte oder denken mag – Wussow hatte in Sabine Scholz doch noch die Frau seines Lebens gefunden – nach langer Odyssee und vielen Schicksalsschlägen.

Ich mochte diesen, den ganzen Weltschmerz mit sich herumtragenden Schwerenöter, der ein solch großes, liebevolles Herz hatte, aber immer auch von Menschen enttäuscht wurde…oder vielleicht gerade deshalb?

Wieder ist jemand gestorben, dessen Akte in meinem Archiv ich nun schließe. Nach den letzten Jahren, in denen er so krank war, war sein Tod wohl auch eine Erlösung für ihn.

Nur eine wirklich kleine Auswahl meiner Fotos möchte ich an dieser Stelle präsentieren.

Virginia

Wer mehr über die Schwarzwaldklinik erfahren möchte...hier geht's zur Fan-Site!

 

Strahlende weiße Zähne, leuchtende Augen – Roberto Blanco scheint derzeit ein sehr zufriedener Mann zu sein! Zwar ist die Scheidung von Mireille noch nicht komplett in trockenen Tüchern, doch man will die Trennung wohlwollend und kooperativ über die Bühne bekommen. Die neue Frau an seiner Seite, Luzandra Straßburg, freut es und Roberto schaut in eine glücklich verliebte Zukunft. Auf den Seychellen gab sich das Paar schon das Ja-Wort. Natürlich muss die Hochzeit noch in Deutschland anerkannt werden, ein Bigamist will Roberto nicht sein!

Der Altersunterschied von fast 4o Jahren lässt den 74jährigen kalt. „Liebe kennt keine Altersgrenze“ sagt er, „ich betrachte mich einfach als zweimal gefühlte 35!“

Natürlich kann es immer wieder Probleme bei Partnerschaften geben. Das weiß Roberto Blanco nur zu gut. Gemeinsamkeiten müssen vorhanden sein. „Luzandra und ich kommen beide aus Kuba, unsere Familien leben sogar im gleichen Dorf“, führt er aus und sieht somit keine kulturellen oder sprachlichen Differenzen. „Das hat von Anfang an gepasst und war Liebe auf den ersten Blick! Wir saßen in derselben Limousine, die uns zu einer Veranstaltung fuhr und der Funken sprang sofort über.“  

Doch Roberto Blanco ist kein dummer Mann. Auch ihm ist klar, dass das biometrische Alter eine Rolle spielt – wenngleich es bei beiden gefühlsmäßig hundertprozentig übereinstimmt. Sicherlich nicht ohne Grund entdeckte er das Mittel EroXdoc, welches dem reiferen Mann ein grandioses Liebesleben bescheren soll. Wesentlicher Bestandteil ist Taurin, ein Wirkstoff der die Aktivität anregt.

„Das ist eigentlich das Entscheidende“, führt Roberto Blanco aus. „Ich sehe EroXdoc nicht ausschließlich als Potenzmittel. Es aktiviert mich, es ergänzt meine Lebensfreude und meine  natürlich Spontaneität. Dass es einen kleinen wesentlichen Nebeneffekt gibt“, fügt er schmunzelnd hinzu, „kann ich nicht abstreiten und das stört mich auch nicht wirklich!“

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