Zu Ostern geht die neue Staffel von „Hallo Robbie“ auf Sendung. Die weibliche Hauptrolle der „Dr.Anne Templin“ spielt Leonore Capell jetzt schon seit drei Jahren. Ganz plötzlich kam die Schauspielerin zum Filmkind!
„Von heute auf morgen musste ich die Kinder der Filmschwester, die einen Unfall hatte, nehmen“, berichtet Leonore Capell von ihrer Rolle. „Da ich selbst keine Kinder habe, konnte ich mich sehr gut in diese Rollensituation hineindenken. Ein sehr ungewohntes Gefühl, plötzlich Mutter zu sein!“
Und als Schauspielerin? Wie dreht man mit Kindern?
„Kinder reagieren spontan“, erklärt Leonore Capell, „sie denken nicht viel nach und agieren vor der Kamera direkt. Dazu kommt noch mein weiterer „Kollege“, unsere Robbe … die ja auch eine recht unberechenbare Komponente ist. Alles in allem macht das sehr viel Spaß, weil oftmals einfach Improvisationstalent gefragt ist, wenn eine Szene aus dem Ruder läuft. Doch genau genommen habe ich den „Megadeal“ gemacht“, fügt sie schmunzelnd hinzu, „ich könnte mich neben den Kindern und der Robbe ausziehen…das würde niemand bemerken!“
Doch von „Neid“ kein Spur. Leonore Capell genießt die Zeit auf Rügen, wenn sie mit ihren Kids und dem lieben Viehzeug vor der Kamera steht. Insbesondere zwischen ihrer Filmtochter Lena Nikolaus (12) und ihr hat es „gefunkt“. Die beiden sind schon sozusagen „beste Freundinnen“ geworden.
„Große Freude, wenn wir uns nach einem halben Jahr Drehpause wieder sehen“, bestätigt Leonore Capell. Den Spruch „Meine Güte, bist Du aber groß geworden!“ kann Lena mittlerweile nicht mehr hören. Ich glaube, dafür würde sie mich am liebsten umbringen! Aber ansonsten kommen wir blendend miteinander klar!“
Hin und wieder treffen sich die beiden auch privat. Lena lebt auf Rügen, doch wenn es in der großen Drehpause Synchronisationsarbeiten für „Hallo Robbie“ in den Berliner Studios gibt, dann macht „Leo“ gerne mal einen Abstecher zum Filmkind.
„Während des Drehs auf Rügen gehen wir Eis essen, machen Strandspaziergänge und Lena zeigt mir ihre Insel“, erzählt Leonore Capell. „Und da ich in Wirklichkeit keine eigenen Kinder habe und mir das Osterfest sehr viel Freude macht, habe ich mich einfach mal kurz vor Drehbeginn bei Lena eingeladen und mit ihr Ostern vorbereitet!“
Leonore Capell hat selbst sehr gute Erinnerungen an ihre eigene Kindheit. Ostern war immer das Familienfest und alle trafen sich an den ersten warmen Tagen des Jahres im elterlichen Garten.
„Natürlich haben wir Ostereier gesucht“, lacht Leonore Capell, „und das so intensiv wie nur möglich. Mein Vater hat damals alles auf Super-8 aufgenommen und noch heute sehe ich diese Filme gerne. Ostern war immer etwas ganz Besonderes! Das Fest des Lebens, die Natur fängt an zu Blühen, alles wacht auf und diese Stimmung habe ich im Familienkreis sehr genossen. Bis heute macht es mir richtig Fre
ude, Ostereier auszublasen und zu bemalen…das gehört für ein richtiges Osterfest einfach dazu, in dieser Hinsicht bin ich Kind geblieben! Wir werden daheim in Bayern auch dieses Jahr den Garten schmücken…und warum nicht die Vorbereitungen mit meiner Filmtochter Lena machen? Gemeinsam sind wir unschlagbar kreativ!“
Zwar fiel das eine oder andere Ei auf den Boden und Schäferhundwelpe Rudi vertilgte in einer unbeaufsichtigten Sekunde den Schokoladenosterhasen und „entsorgte“ den Deko-Schmetterling, doch es wurde reichlich „Osterkram“ von den Damen produziert!
„Ostern ist für mich nicht das Fest der Geschenke“, sagt Leonore Capell, „die gibt es zu Weihnachten oder zum Geburtstag. Ostern ist das Fest der Vorbereitung und der Gemeinsamkeit in der Familie. Sowohl für Lenas Familienfeier, als auch für unsere, haben wir super-schöne Ostersachen zusammen gebastelt und wenn wir uns dann beim eigentlichen Drehstart nach Ostern sehen, werden wir uns gegenseitig erzählen, wie überrascht unsere Mütter waren!“
Christian Pantel
