![]() |
Besuch bei Michael Lesch: Der Schauspieler im InterviewDerzeit ist Schauspieler Michael Lesch „Non-Stop“ auf Tour. Wer ihn erwischen will, trifft ihn auf der Autobahn Köln-Leipzig oder am Flughafen an, denn fast ununterbrochen steht er für die Erfolgsserie „Tierärztin Dr. Mertens“ als „Zoodirektor“ vor der Kamera. Ohne ihn wäre diese Serie sicherlich nicht so erfolgreich, denn er ist Garant für schauspielerisches Niveau. Ab Dezember geht’s dann mit dem Theaterstück „Mondlicht und Magnolien“ auf Tournee und „zwischendurch“ gibt’s auch noch die „Michael-Lesch-Golf-Trophy“, die nicht nur auf deutschen Golfplätzen, sondern 2008 auch in Andalusien gespielt wird. Mit diesen Charity-Golf-Turnieren unterstützt der Schauspieler die „ Deutsche Lebensbrücke e.V.“ und die krebskranken Kinder in St.Petersburg. Es bleibt wenig Zeit fürs Privatleben, wie er zugibt, doch zum Glück halten seine Frau Christina und deren Tochter Paulina in Köln die Fahne hoch…
Michael Lesch: Soweit ich informiert bin, wird die neue Staffel erst im Herbst 2008 ausgestrahlt, aber bis dahin müssten noch einige andere Gastrollen gesendet werden, die ich zwischenzeitlich abgedreht habe. Da wären „Siska“ und „Soko Kitzbühl“, mein Herz hängt ja als „alter Fahnder“ an den Krimis! Ist bei den Dreharbeiten Aufregendes passiert? Schließlich drehen Sie mit wilden Tieren…
Michael Lesch: Glücklicherweise nicht! Wir gehen mit professioneller Vorsicht vor. Man darf nicht übersehen, dass die Zoobewohner keine „Sofatiere“ sind, sondern im Leipziger Zoo artgerecht gehalten werden und wirklich wild sind. Wir haben immer einen Tierpfleger dabei, der zuständig ist und alles im Griff hat. Daher gibt es kaum Zwischenfälle. Derzeit erreicht man Sie fast nur unterwegs zwischen Köln und Leipzig. Wie schaffen Sie diesen Stress? Michael Lesch: Mit dem Auto oder mit dem Flugzeug. Das ist kein Problem, das steck ich weg. Natürlich ist einem in solchen Lebensphasen die wenige Freizeit, die man hat, umso wertvoller, zumal diese auch noch mit Charity-Golfturnieren gefüllt ist. Mittlerweile machen Sie Ihre eigene Golf-Trophy?
Wann besuchen Sie wieder Ihre Krebskinder in St.Petersburg? Michael Lesch: Das ist für das nächste Jahr geplant! Ab 14.1.08 gehe ich auf Theatertournee mit „Mondlicht und Magnolien“. In diesem Stück, das die Entwicklungsgeschichte des Filmes „Vom Winde verweht“ beschreibt, spiele ich den Hollywood-Produzenten David O. Selznick Am 9.4, ist diese Tournee beendet und ich werde versuchen, direkt im Anschluss nach St.Petersburg zu fliegen und rechtzeitig, zur Golf-Trophy, in Andalusien zu sein. Gibt es bei diesem Programm überhaupt noch ein Familienleben? Michael Lesch: Ich würde sagen, es gibt „auch“ ein Familienleben … Und wie sieht das aus? Michael Lesch: Ein ganz normaler Alltag beginnt mit morgendlicher Hektik, da Tochter Paulina in die Schule muss und meine Frau Christina, die eine Schauspieleragentur betreibt, die ersten Anrufe bekommt. Allerdings haben wir uns eins zur Regel gemacht: Wir treffen uns alle zum gemeinsamen Abendessen und besprechen die Ereignisse des Tages. Paulina ist nicht ihre leibliche Tochter und wohnt erst seit zweieinhalb Jahren bei Ihnen. Wie kommen Sie damit klar? Michael Lesch: Alles ganz „easy“! Es lebt sich wunderbar und wie ich immer sage: Lasst Blondinen um mich sein! Das war schon immer mein Standpunkt! Haben Sie denn daheim noch etwas zu sagen?
Und das stört Sie nicht? Sie sind in den aktivsten Jahren, da kann doch die „Altersmilde“ noch nicht einsetzen! Sie sind auf dem beruflichen Höhepunkt und kämpfen mit der Midlife-Crisis… Michael Lesch: Auf dem beruflichen Höhepunkt bin ich noch lange nicht! Der kommt noch, sollte ich noch einmal die Hauptrolle und eine prägnante Figur in einer erfolgreichen Serie bekommen, wie damals beim Fahnder Diesen Traum habe ich nicht aufgegeben . Und von der so genannten Midlife-Crisis merke ich nichts. Stimmt! Den Fahnder mussten Sie beenden, da Sie seinerzeit unglücklicherweise an Krebs erkrankten. Doch jetzt sind Sie wieder fit und gerade 51 geworden. Sind Sie anders als die anderen Männer Ihres Alters?
Aber der Sportwagen! Den Porsche haben Sie sich ja schon vor der Midlife-Crisis gekauft! Damit sind Sie Ihren Altersgenossen weit voraus gewesen… Michael Lesch: Und ich habe ihn wieder verkauft und mir einen Skoda Octavia zugelegt! Warum das? Michael Lesch: Ich bin seit 25 Jahren eingefleischter Sportwagen-Fan gewesen. Für mich war das kein Statussymbol, sondern ein Hobby. Doch die Politik hat mir dieses Hobby verdorben. Ich bin nicht mehr bereit, an diesen Staat noch mehr Steuern zu zahlen! Da verzichte ich lieber auf mein Hobby und steige auf einen 7 Liter- Diesel um. Man kann sein Geld besser ausgeben, als horrende Benzinsteuer zu zahlen. Zum Beispiel für die Einrichtung der Wohnung! Sie haben sich Ihr Penthouse in Köln neu eingerichtet, wie wir sehen… Michael Lesch: Das war eher meine Frau Christina! Sie tendiert zur „Umgestaltung“. Ich finde es wunderbar, was sie macht. Ich finde alles wunderbar, was sie macht! Wenn ich von den Dreharbeiten zurück nach Hause komme, gibt’s immer wieder etwas Neues in der Wohnung. Die Küche zum Beispiel?
Kochen denn auch Sie in der neuen Küche? Michael Lesch: Eher selten. Ich habe zwar einen Crashkurs im Kochen absolviert und kann mir ein Steak brutzeln, aber die eigentliche Gourmetküche beherrscht meine Frau. Meine Dienste werden beim Kochen eher für die niederen Hilfsarbeiten benötigt…Zwiebeln und Tomaten schneiden und so in der Art… Haben Sie denn auch einen eigenen Raum in Ihrer Wohnung, in dem nichts umgestaltet wird? Michael Lesch: Nein. Ich lebe sozusagen in permanenter Veränderung! Das Einzige, was ich wieder erkenne, ist mein Schreibtisch!
Michael Lesch: Unbedingt! Wir haben vor sieben Jahren in der Karibik geheiratet und ich würde es am liebsten noch einmal machen! Ich würde Christina jederzeit wieder heiraten! Zumindest nach Casa de Campo in der Dominikanischen Republik, dem Ort unserer Hochzeit, werden wir im nächsten Jahr wieder fliegen. Worin sehen Sie das Geheimnis Ihrer glücklichen Ehe? Auch im „verflixten siebten Jahr“ kein Stress…liegt das an Ihrer Krebserkrankung? Sie sagten wiederholt, dass Sie diese Krankheit ohne den Beistand Ihrer Frau nicht überlebt hätten. Michael Lesch: Sicherlich schweißt einen das zusammen, kein Frage! Eine derartige Krankheit vermittelt einem auch mehr Bewusstsein, man kann unwichtige Dinge von wichtigen besser unterscheiden und persönliches Glück mehr achten und genießen. Doch sicherlich kommen auch gemeinsame Interessen und unsere Tätigkeit im Medienberuf dazu. Ich bin Schauspieler, Christina hat eine Schauspielagentur und plant meine Fernseh-sowie Theatertermine. Auch für den Bereich meiner Charity Tätigkeiten hilft sie mir enorm. Unsere Beziehung ist aus vielen Gemeinsamkeiten geprägt. Wir haben immer ein Gesprächsthema und nie Langeweile. Vielen Dank für dieses Interview! |
![]() |
![]() |
![]() |
|||
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
|
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
||||||||||||