Interview mit Schauspieler Michael Lesch während seiner Theatertournee "Mondlicht und Magnolien"

Ab 15.4.09 wird man Michael Lesch wieder auf dem Bildschirm mit der Erfolgsserie „Tierärztin Dr.Mertens“sehen. Als Zoodirektor überzeugt der Schauspieler sein Publikum und die nächste Staffel wird ebenfalls in diesem Jahr gedreht, Bis dahin tourt Michael Lesch mit seinem Theaterstück „Mondlicht und Magnolien“ erfolgreich durch Deutschland. Die Vorstellungen sind fast ausverkauft und wer noch einen Platz ergattern möchte, sollte sich ranhalten!

Sie gehen regelmäßigauf Theatertournee, haben im vergangenen Jahr  in "Mondlicht und Magnolien" einen Hollywoodproduzenten gespielt – haben Sie als Schauspieler je von Hollywood geträumt?

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ML: Na sicher, welcher Schauspieler träumt nicht davon?  Natürlich ist klar, dass man als Deutscher wenig Chancen in Hollywood hat. Das liegt oftmals an der Sprachbarriere. Doch, obwohl ich Englisch wie meine zweite Muttersprache beherrsche und keinen Akzent habe, bin ich Realist genug: Die Chancen sind mager, wie man ja auch an den Versuchen von Kollegen wie Til Schweiger und Hannes Jaenicke sieht ist es sehr schwer, dort Fuß zu fassen und wirklich in einem Blockbuster mitzuwirken.

Was sagen Sie dazu, dass viele ältere Schauspieler zur zeit von den TV-Sendern abserviert werden?
ML: Die Sender versuchen, das Publikum zu „verjüngen“ und es ist offensichtlich nicht so einfach, den adäquaten Ersatz zu finden…wie die Quoten deutlich zeigen. Auch wenn ein Generationswechsel durchaus OK ist, macht es für mich allerdings wenig Sinn den Jugendwahn auf Schauspieler auszuweiten, die um die 50 Jahre alt sind!

Wenn Sie auf Tour sind, leidet da das Familienleben? Wie oft sehen oder sprechen Sie ihre Frau und Paulina? Wie kommt Paulina damit zu recht?
ML: Wir telefonieren täglich mehrmals. Natürlich sind mit längerer Abwesenheit Probleme verbunden, zum Beispiel das Nachsenden der Post und ähnliche Alltäglichkeiten. Paulina habe ich genauso oft am Telefon, wenn ich daheim anrufe, wie meine Frau. Ich habe nicht den Eindruck, dass sie unter meiner Abwesenheit leidet! Schließlich ist sie 19 Jahre alt, hat einen Freund und ihr eigenes Leben.

Leidet Ihre Beziehung unter den Trennungen?
ML: Trennungen über Monate hinweg sind nicht schön, aber beruflich notwendig. Da Christina auch gleichzeitig meine Agentin ist, versteht sie das und kann damit gut umgehen. Außerdem sehen wir uns sooft es geht und sie reist mir zu Vorstellungen hinterher, wenn es ihre Zeit erlaubt.

Paulina ist nicht ihre leibliche Tochter, haben Sie trotzdem ein "Vater-Tochter-Verhältnis"? Welche Ratschläge geben Sie Paulina? Haben Sie auch ein mulmiges Gefühl im Bauch, wenn Paulina einen jungen Mann mit nach Hause bringt? Wenn Sie unterwegs sind, gibt es da den ein oder anderen Kontrollanruf?
ML: Kontrollanrufe bei einer 19jährigen jungen Dame? Ganz bestimmt nicht! Und ich habe auch wirklich kein Problem damit, wenn Paulina ihren Freund mitbringt, warum sollte ich da ein „mulmiges Gefühl“ haben? Ich bin der Ehemann von Paulinas Mutter, Sie hat einen leiblichen Vater und ich übernehme keine Vaterrolle bei ihr. Natürlich würde ich ihr Ratschläge geben, wenn sie mich darum bittet…aber, Hand aufs Herz, wie viele 19jährige Teenager wollen wirklich Ratschläge von 50jährigen?

Rauchen Sie noch? Wenn ja, warum?
ML: Ich rauche, weil es mir schmeckt! Ich habe zweieinhalb Jahre nicht geraucht und fast 10 Kilo zugenommen, obwohl ich weder meine Essgewohnheiten veränderte und mich auch nicht anders ernährt habe noch damit anfing, mich ersatzweise mit Süßigkeiten voll zu stopfen. Damals fühlte ich mich in meinem Körper einfach nicht mehr wohl. Zigaretten und Alkohol sind nicht unbedingt gesundheitsfördernd, aber wir wollen mal festhalten, dass dieses übrigens staatlich legale Genussmittel sind! Der Staat schöpft damit auch einen erheblichen Gewinn ab! Von daher lasse ich mich weder diskriminieren noch es mir verbieten. Das so genannte Nichtrauchergesetz ist eine Frechheit. Menschen werden entmündigt, können nicht mehr ihre eigene Entscheidung treffen. Warum überlässt man es nicht den Wirten, ob sie ein rauchfreies Restaurant führen?

Sie lassen sich regelmäßig beim Arzt durchchecken – haben Sie bei diesen Untersuchungen Angst, es könnte wieder eine schreckliche Diagnose geben? Welche Gefühle haben Sie vor diesen Untersuchungen?
ML: Jeder Mensch hat Angst vor Krebs! Genau deshalb mache ich einmal jährlich meine Vorsorgeuntersuchung. Wenn man Krebs frühzeitig erkennt und nicht verdrängt, dann ist fast jede Erkrankung heilbar. Ich habe diesbezüglich meine Lektion gelernt. Es ist doch ganz logisch, dass man bei der Untersuchung immer wieder denkt: „Hoffentlich finden sie nichts!“. Aber jeder Mensch sollte diese Vorsorgeuntersuchungen machen, um seine Gesundheit zu behalten.

Ihre Krebserkrankung ist nun schon lange her – denken Sie trotzdem noch an dieses schlimme Zeit zurück?
ML: Nein, ich denke nicht an diese Zeit zurück, denn ich bin seit acht Jahren gesund und kein Mensch, der in der Vergangenheit lebt. Ich schaue nach vorne und denke an die Zukunft. Sicherlich werde ich diese Zeit nicht vergessen, aber sie ist nun wirklich nicht mehr zentraler Bestandteil meines Lebens.

Haben Sie noch Kontakt zu Krebspatienten, denen Sie Mut machen wollen?
ML: Ja, ich halte den Kontakt zu Krebspatienten, die mich um Rat fragten. Torben ist zum Beispiel ein junger Mann, der 2 Jahre nach mir an Morbus Hodgkin erkrankte und damals mein Buch gelesen hatte. Wir haben bis heute Kontakt und er besuchte mich auch auf der Theatertournee „Mondlicht und Magnolien“. Ich habe bei Lesungen viele Patienten kennen gelernt, die mein Buch kannten, mit denen ich mich austauschte und denen ich mit Telefonaten Mut machen konnte.

Roland Kaiser ist leider ja auch schwer krank, tritt aber trotzdem auf? Was halten Sie davon?
M: Ich bin nicht richtig über Roland Kaisers Erkrankung informiert und kann mir daher kein Urteil erlauben. Prinzipiell finde ich es gut, wenn ein Mensch, der an einer Krankheit leidet, sich nicht versteckt und bereit ist den Kampf gegen seine Krankheit aufzunehmen. Das ist auch ein gewisses Vorbildverhalten und macht Mut!

Haben Sie Kontakt zu Roland Kaiser, können Sie ihm beistehen, ihm mit ihren Erfahrungen helfen?
ML: Nein, ich habe keinen Kontakt zu Roland Kaiser.

Es gibt ein Zitat von Ihnen das heißt: "Ich mache alles, was meine Frau sagt" Stimmt das? Machen Sie wirklich alles, was sie sagt? Was sagt sie Ihnen denn?
ML: „Bring den Müll runter“…und schon mache ich es! In jeder Beziehung ist es doch selbstverständlich, dass man die Aufgaben verteilt und auch im Haushalt Pflichten übernimmt. Ich gehe gerne einkaufen und mache Frühstück.

Was ist das Geheimnis Ihrer Liebe?
ML: Es gibt kein Geheimnis, wir lieben uns einfach! Das ist der Grund, warum wir in den letzten 18 Jahren glücklich miteinander sind. Natürlich haben auch wir ab und zu, meist bei beruflichen Dingen, unterschiedliche Auffassungen! Da meine Frau auch meine Agentin ist, diskutieren wir das aus. Da sollte man in jeder Ehe machen. Wir haben immer einen gemeinsamen Weg dabei gefunden.

Das Golfspiel ist eine Ihrer großen Leidenschaften – welche Leidenschaften haben Sie noch?
ML: Das Golfspiel ist meine wirklich große und einzige Leidenschaft, die ich seit 16 Jahren habe und auch zukünftig behalten werde. Ich freue mich sehr, dass ich jetzt zum zweiten Mal in Jerez/Andalusien die „Michael-Lesch-Golf-Trophy“ zugunsten der Deutschen Lebensbrücke in Zusammenarbeit mit Aldiana durchführen kann. Was gibt es Schöneres, als mit seinem großen Hobby auch noch Gutes zu tun?

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?
ML: Ab Ende Juli bis Mitte November werden sieben neue Folgen von „Tierärztin Dr. Mertens“ gedreht und ab Januar 2009 bin ich wieder mit „Mondlicht und Magnolien“ auf Theatertournee. Die Freizeit zwischendurch werde ich mit meiner Familie und dem Golfspiel verbringen!

Gibt es einen Traum, den Sie sich noch unbedingt erfüllen wollen?
ML: Es gibt einen beruflichen Traum, den ich noch habe: Ich würde gerne noch einmal eine Krimiserie als Kommissar spielen. Dafür würde ich Dreharbeiten, Theatertourneen so legen, dass zwischendurch noch Zeit dafür wäre. Privat haben sich meine Träume erfüllt! Da gibt es nur einen Wunsch: Gesund bleiben!

Denken Sie ab und zu schon an die Rente?
ML: Nee…ganz bestimmt nicht! Überhaupt…welche „Rente“ meinen Sie???

Vielen Dank für dieses Interview!

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Strahlende weiße Zähne, leuchtende Augen – Roberto Blanco scheint derzeit ein sehr zufriedener Mann zu sein! Zwar ist die Scheidung von Mireille noch nicht komplett in trockenen Tüchern, doch man will die Trennung wohlwollend und kooperativ über die Bühne bekommen. Die neue Frau an seiner Seite, Luzandra Straßburg, freut es und Roberto schaut in eine glücklich verliebte Zukunft. Auf den Seychellen gab sich das Paar schon das Ja-Wort. Natürlich muss die Hochzeit noch in Deutschland anerkannt werden, ein Bigamist will Roberto nicht sein!

Der Altersunterschied von fast 4o Jahren lässt den 74jährigen kalt. „Liebe kennt keine Altersgrenze“ sagt er, „ich betrachte mich einfach als zweimal gefühlte 35!“

Natürlich kann es immer wieder Probleme bei Partnerschaften geben. Das weiß Roberto Blanco nur zu gut. Gemeinsamkeiten müssen vorhanden sein. „Luzandra und ich kommen beide aus Kuba, unsere Familien leben sogar im gleichen Dorf“, führt er aus und sieht somit keine kulturellen oder sprachlichen Differenzen. „Das hat von Anfang an gepasst und war Liebe auf den ersten Blick! Wir saßen in derselben Limousine, die uns zu einer Veranstaltung fuhr und der Funken sprang sofort über.“  

Doch Roberto Blanco ist kein dummer Mann. Auch ihm ist klar, dass das biometrische Alter eine Rolle spielt – wenngleich es bei beiden gefühlsmäßig hundertprozentig übereinstimmt. Sicherlich nicht ohne Grund entdeckte er das Mittel EroXdoc, welches dem reiferen Mann ein grandioses Liebesleben bescheren soll. Wesentlicher Bestandteil ist Taurin, ein Wirkstoff der die Aktivität anregt.

„Das ist eigentlich das Entscheidende“, führt Roberto Blanco aus. „Ich sehe EroXdoc nicht ausschließlich als Potenzmittel. Es aktiviert mich, es ergänzt meine Lebensfreude und meine  natürlich Spontaneität. Dass es einen kleinen wesentlichen Nebeneffekt gibt“, fügt er schmunzelnd hinzu, „kann ich nicht abstreiten und das stört mich auch nicht wirklich!“

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