Vater, Sohn und Motorroller

Es kommt die Zeit, in der Kraftfahrzeuge für Söhne unheimlich interessant werden! OK, das geht meistens schon im zarten Alter von zwei Jahren los, wenn die ersten Spielzeugautos durch die Gegend geschoben werden ....aber das meine ich nicht! Ich rede von der traumhaften Zeit, wenn der Mofa-Führerschein in greifbare Nähe rückt!

Mit Erreichen des 15. Geburtstag muss der dämliche Nichtsnutz-Lappen auf dem Tisch liegen. Keine Frage. Zwar haben die Kids nichts vom Straßenverkehr drauf, absolut null Komma null Praxis, aber wenigstens kennen sie dadurch die wesentlichen Verkehrszeichen. Kaum hat der Filius den Wisch in er Hand, steht er vor mir: "Ich möchte mein Konfirmationsgeld haben ...cash!" Die Frage "Wozu?" erübrigt sich irgendwie, weil zuvor schon reihenweise "geile und voll krasse Möf-Bilder" aus dem Internet herunter geladen wurden.

Ein Ciao soll es sein! Na gut. Also ab zum Händler und erstmal was Gebrauchtes gucken. Das erste Mofa ist rot ... zum zweiten Händler kommen wir gar nicht mehr, weil "voll krass und sofort haben wollen". Wie schön! Papa und Sohn haben zusammen das erste Kraftfahrzeug gekauft! Yabbadabbadoooooooo.....
Zuhause wird probegefahren und später reichlich geputzt. Die Kiste muss geil aussehen. "Naja", denke ich "soll er seinen Spaß haben, ich war ja auch nicht anders und kann ja nix passieren, fährt ja nur 25 km/h." Doch letzteres hätte ich mir vor dem Kauf bewußt machen sollen! Wie war das damals mit meiner alten Kreidler Florett? Auf 40 km/h zugelassen, aber dann größerer Satz und abgefeilter Zylinderkopf für höhere Kompression. Hundertzwanzig bergab war der Rekord. Ich hatte den schnellsten Hobel vom Gymnasium!   "Ähhhh...", denke ich, als mein Sohn beim Putzen magische Rädchen und Schrauben entdeckt. Da dreht er natürlich dran. Andere Düse in den Vergaser. Nun passt die Abstimmung nicht, also Dämpfer aus dem Auspuff. Und was sind hier noch für Schrauben...???

Doch der Mofa-Gott ist mir gnädig: Die Kiste wird kaum schneller als dreißig, denn bei 35 km/h fängt sie an zu stottern. "Voll krass", freue ich mich hinterhältigerweise, "cool!" Aber weit daneben, denn der Vater-Gott spuckt mir in die Suppe! Ich habe jeden Feierabend ein nölenden Pubi vor der Schnauze, der mir die Ohren volljammert: "Die zieht nicht! Die rüttelt so! Das geht ja gaaanich...." Scheiße! Ich dachte eigentlich, er hat Spass mit der Kiste. Jetzt sitze ich mit dreckigen Fingern im Matsch und fummel an diesem verschissenen Mini-Vergaser rum.

"Ist ja schön, wenn Vater und Sohn..." rede ich mir ein, während die Alte von drinnen mault, dass wir uns in jedem Fall gründlich die Öl-Finger waschen sollen, bevor wir die Klobrille anfassen, wenn wir uns zum Pinkeln hinsetzen. Haha! Weiber!!! Lange Rede, kurzer Sinn, nach dreimal gemeinsamen Basteln ist die Karre ganz im Arsch, das Kind ist unglücklich und die Ehefrau hat die erhoffte wöchentliche Familienplanung stinkig aufs nächste Jahr verschoben. Ist auch egal.
Gibt's nur eins: Neues Mofa muss her und ich danke dem Mofa-Gott, dass es einen Gewährleistungsanspruch gibt. Also hin zum Händler, gnadenlos abstreiten, dass man irgendetwas angefaßt hätte und kräftig aufmucken: "Scheiß Mofa verkauft! Kann froh sein, wenn man ihm keine ganze Rechtsabteilung auf den Hals schickt! Jawoll!" (Sohnemann ist von Papi beeindruckt - ein schönes Gefühl!). Wochen später, der Sommer ist schon fast vorbei, wird die neue Ciao geliefert. Welches Wunder..auch die hat Schrauben !!! Diesmal machen wir das aber ordentlich! Jetzt tunt der Händler - kostet zwar Geld ist aber Garantie drauf!!! Zum Glück, denn zwei Wochen später das Unvermeidliche: Kolbenfresser! Unglückliches Kind, wieder neuen Satz drauf, bei der Gelegenheit einen anderen Auspuff ... jetzt fährt das Ding 40 km/h. Das reicht! Hoffentlich erwischen ihn nicht die Grünweißen! Diese Mistkiste hat übrigens mittlerweile soviel gekostet, wie ein gebrauchter Kleinwagen, aber es gibt kein Zurück! Null zurück! Oder doch? Denn auf einmal hat der Sohn nicht mehr so das rechte Interesse an Mofas. Nun sind es ROLLER

"Ich mache den Roller-Führerschein", sagt er pünktlich zum 16. Geburtstag. "Na super!", denke ich und erahne, dass er ein Auge auf Mamas Einkaufsroller geworfen hat. Mit dem hat sie sich damals auf die Fresse gelegt und seitdem steht er versteckt im Schuppen. Ich hätte ihn besser verstecken sollen!!! Aber wir haben ja schon Übung. Same old Story-zumindest brauchen wir nicht tunen...die Kiste läuft schon 50 km/h und damit ist Ende der Fahnenstange, wie ich meinem Sohn deutlich mache. Er nickt artig ab - aber natürlich kommt doch der andere Krümmer, die kleinere Riemenscheibe und der nicht zugelassene Racing-Auspuff dran! Und zwei Wochen später knallt er in einen Mercedes und zerlegt sich selbst samt Motorroller. "Papa, ist was Schlimmes passiert", sagt er am Telefon, denn sein Handy geht noch.. "Der Roller ist kaputt und ich habe mir ein Bein gebrochen, glaub ich...Unfallwagen kommt gleich!" Ich versuche "eiskalt" zu bleiben, erfrage wo er das Pflaster wärmt und rase in Lichtgeschwindigkeit zum Unfallort. Sohnemann im Krankenwagen, Bein sieht nicht so schlimm aus....aber demnächst sind die Sheriffs da. Beim Unfall mit Krankenwagen kommen auch die Bullizisten, so dämmert es mir. Und Versicherungsschutz hat die Gurke bestimmt nicht mehr. Am Mercedes ist nichts, also eins, zwei, fix die Rollerteile eingesammelt, die Mühle im Gebüsch versteckt und später in die Werkstatt gebracht.

Nächsten Tag stehen die Grünweißen vor der Tür.
"Wir wollen den Roller sehen!" sagt der grüne Jungstier und guckt mich böse an. "Ist mir scheißegal was Sie wollen", antworte ich, "runter vom Grundstück und mit Haussuchungbefehl wieder kommen!" (habe ich im Fernsehen gesehen und es funktioniert wirklich!) Die beiden zotteln wütend ab - nie wieder was von ihnen gehört! Papa ist ein Held! Sechs Wochen später ist das Kind den Gips los, der Roller ist neu lackiert (und bei der Gelegenheit noch etwas mehr getunt) und der Winter steht Tür.
"War sowieso ein Scheißsommer", meint der Junior lakonisch und ich denke leicht hassig an die Reparaturkosten. Egal, Hauptsache, der Sohn ist gesund!
"Der nächste Sommer wird besser!" garantiere ich. Wer älter wird, wird auch vernünftig, oder? Diese Garantie war aber nicht so wichtig...und wissen Sie warum? Genau! Ab siebzehn kann man den Führerschein für ein Auto machen, der dann pünktlich zum 18.Geburtstag ausgehändigt wird!!!

"Papa! Ey Papa! Ich habe hier gerade im Internet  eine Neon-Unterbodenbeleuchtung und ein paar voll krasse Tuningteile für einen Golf gesehen......"

Christian Pantel

 

Strahlende weiße Zähne, leuchtende Augen – Roberto Blanco scheint derzeit ein sehr zufriedener Mann zu sein! Zwar ist die Scheidung von Mireille noch nicht komplett in trockenen Tüchern, doch man will die Trennung wohlwollend und kooperativ über die Bühne bekommen. Die neue Frau an seiner Seite, Luzandra Straßburg, freut es und Roberto schaut in eine glücklich verliebte Zukunft. Auf den Seychellen gab sich das Paar schon das Ja-Wort. Natürlich muss die Hochzeit noch in Deutschland anerkannt werden, ein Bigamist will Roberto nicht sein!

Der Altersunterschied von fast 4o Jahren lässt den 74jährigen kalt. „Liebe kennt keine Altersgrenze“ sagt er, „ich betrachte mich einfach als zweimal gefühlte 35!“

Natürlich kann es immer wieder Probleme bei Partnerschaften geben. Das weiß Roberto Blanco nur zu gut. Gemeinsamkeiten müssen vorhanden sein. „Luzandra und ich kommen beide aus Kuba, unsere Familien leben sogar im gleichen Dorf“, führt er aus und sieht somit keine kulturellen oder sprachlichen Differenzen. „Das hat von Anfang an gepasst und war Liebe auf den ersten Blick! Wir saßen in derselben Limousine, die uns zu einer Veranstaltung fuhr und der Funken sprang sofort über.“  

Doch Roberto Blanco ist kein dummer Mann. Auch ihm ist klar, dass das biometrische Alter eine Rolle spielt – wenngleich es bei beiden gefühlsmäßig hundertprozentig übereinstimmt. Sicherlich nicht ohne Grund entdeckte er das Mittel EroXdoc, welches dem reiferen Mann ein grandioses Liebesleben bescheren soll. Wesentlicher Bestandteil ist Taurin, ein Wirkstoff der die Aktivität anregt.

„Das ist eigentlich das Entscheidende“, führt Roberto Blanco aus. „Ich sehe EroXdoc nicht ausschließlich als Potenzmittel. Es aktiviert mich, es ergänzt meine Lebensfreude und meine  natürlich Spontaneität. Dass es einen kleinen wesentlichen Nebeneffekt gibt“, fügt er schmunzelnd hinzu, „kann ich nicht abstreiten und das stört mich auch nicht wirklich!“

weiterlesen...

 

powered by

www.perfect4all.de
www.perfectphoto.de
www.amazon.de/Du-lebst-besser-wenn-lachst/dp/B00505N246
www.jaentsch-promotion.de