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Das Promi-Interview zum Osterfest: Andrea Spatzek aus der LindenstrasseDas Osterfest ist bei Schauspielerin Andrea Spatzek (49) und ihrem Sohn Alexander (13) eine ganz besondere Zeit! Da sie der absolute Familienmensch ist, trifft man sich meistens in Wien bei den Großeltern und, ganz nach alter Spatzek-Tradition, werden mit Oma, Opa, Bruder Christian und dessen Frau und Kindern die Ostereiner im Garten versteckt. Doch dieses Jahr ist es ein wenig anders….Sohnemann Alexander wird nicht dabei sein, weil er mit seinem Vater einen Männer-Osterurlaub macht! Deswegen musste die Lindenstrassen-Schauspielerin schon mal „vorfeiern“! Frau Spatzek, wie werden Sie Ostern in der Lindenstraße verbringen? Andrea Spatzek: Dieses Jahr garnicht, denn ich komme drehbuchgemäß mit meinem Filmmann Andy Zenker (Jo Bolling) aus Italien zurück und bin erst kurz nach Ostern wieder auf Sendung. Dieses Lindenstrassen-Osterfest habe ich leider verpasst. Wie läuft es denn mit dem Filmehemann?
Andrea Spatzek: Na bestens! Wir sind ein Herz und eine Seele! Nach vielen Höhen und Tiefen ist jetzt mit Andy alles in Ordnung und wir beide wollen uns nichts mehr zuschulden kommen lassen.
Andrea Spatzek: Wir sind seit 19 Jahren Filmpartner und irgendwie wirklich wie ein altes Ehepaar! Nur verstehen wir uns vermutlich besser und freuen uns, wenn wir uns sehen, Bei der Arbeit zeigt man sich ja bekanntlich von der besten Seite…
Andrea Spatzek: Nein, ich habe keinen wirklichen religiösen Bezug zum Osterfest. Das Osterfest verbinde ich mit Kindern. Ostern ist ein Fest für die Kleinen, die an den Osterhasen glauben. Können Sie sich noch an die Osterfeste in Ihrer Kindheit erinnern? Andrea Spatzek: Natürlich! Wir haben früher auch immer Eier gesucht und besonders glücklich war ich, wenn der Opa einen 500,- Schilling-Schein versteckt hat. Bei uns war Ostern, ähnlich wie Weihnachten, immer das besondere Familienfest mit Bruder, Cousins und Cousinen und dem Familienspaziergang im Wald. Normalerweise mochten wir die Wochenend-Familienspaziergänge nicht, aber Ostern konnten wir es kaum abwarten! Was war denn Ihr schönstes Osterei? Andrea Spatzek: Hinter der Couch habe ich ein Faultier für meine Tiersammlung gefunden, das ich mir schon immer gewünscht hatte. Ich hatte so eine kleine Steintier-Sammlung und das Faultier fehlte. Ich war überglücklich! Und natürlich der 500-Schilling-Schein von Opa. Da war ich acht Jahre alt und das war unheimlich viel Geld für mich!
Andrea Spatzek: Gar nichts, ich habe die 500 Schilling gespart. Wir hatten das Glück, dass wir als Kinder eigentlich alles hatten und ich das Geld zur Seite legen konnte. Bis heute? Andrea Spatzek (lacht): Nee, irgendwann war es dann mal weg, aber fragen Sie mich nicht wofür! Verbringen Sie auch dieses Osterfest wieder mit Ihren Eltern und Ihrem Bruder Christian und dessen Familie? Andrea Spatzek: Ja, ich bin am Ostersonntag bei Vater und Mutter in Wien. Meine Eltern sind 83 und ich freue mich, wenn ich noch viele Feste mit ihnen verbringen kann. Mein Bruder Christian wird mit seiner Familie auch da sein. Er hat jüngere Kinder, die noch wirklich an den Osterhasen glauben. Bei meinem dreizehnjährigen Sohn Alexander ist es ja mittlerweile weniger das Sucher, eher das Bekommen!
Andrea Spatzek: Dieses Jahr leider nicht, deshalb haben wir auch schon das Ostereiersuchen eine Woche vorverlegt und er hat seine Ostergeschenke „abkassiert“. Er fährt mit seinem Vater nach Kärnten und macht einen Männer-Osterurlaub mit Lagerfeuer auf der Hütte. Bedauern Sie das? Andrea Spatzek: Absolut nicht, er ist ja kein kleines Kind mehr, das mir chronisch an der Backe hängt und leidet, wenn die Mama nicht da ist. Ich hätte allerdings beim Weihnachtsfest Probleme! Kinder werden erwachsen, trauern Sie der Zeit hinterher, als Alexander noch klein war? Andrea Spatzek: Nein, ich denke zwar gerne an diese Zeit zurück, aber ich trauere ihr nicht hinterher. Ich bin kein Mensch den in der Vergangenheit oder in der entfernten Zukunft lebt. Ich lebe mehr den Augenblick und schließlich verstehen sich Günther und ich auch nach der Trennung so gut, dass wir auch viele Dinge gemeinsam machen. Unser Sohn hat immer beide Elternteile gehabt und genießt es daher bestimmt auch einmal, den Papa für sich allein zu haben. Nachtrauern bringt nichts, das Jetzt ist im Leben wichtig. Und was machen Sie, wenn Sie am Ostermontag wieder in die leere Wohnung kommen? Andrea Spatzek: Dann mache ich die Wohnung ganz leer! Ich bekomme nämlich eine neue Küche und neue Möbel und habe endlich Zeit zu renovieren!
Andrea Spatzek: Schokoladenosterhasen und bunte Eier haben wir auch zusammen angemalt. Ansonsten hat er Geld bekommen. Er kann sich seine „Ostereier“ im Computerladen um die Ecke selbst abholen. Mit seinem technischen Computerkram kennt er sich bestens aus. Im Gegensatz zu mir muss sein Geld gleich in Geschenke umgewandelt werden….Männer können einfach nicht sparen! Vielen Dank für dieses Interview und frohes Osterfest! |
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