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ARD-Zweiteiler: Untergang der Pamir"Der Untergang der Pamir! Dramatischer zweiteiliger Katastrophenfilm der ARD, der in Norddeutschland, Malta und auf offener See gedreht wurde! Absolute Starbesetzung: "Der Untergang der Pamir ist ein starkes emotionales Ereignis und deshalb auch ein intensiver Fernsehstoff", erklärt der Produzent der Produktionsfirma "Polyphon" Dr. Matthias Esche. Recht hat er! Der Untergang des Segelschiffes, das so viele Menschen in den 50er Jahren bewegte, ist nach wie vor im Bewusstsein der Deutschen. Und was wäre das
Aber letztlich sollen mit diesem, ohne Zweifel hervorragend besetzten Movie, Zuschauer vielleicht zum Umschalten wachgerüttelt werden. Es geht schließlich um Marktanteile und Einschaltquoten, wir werden sehen oder auch nicht!
"Seefahrt war schon immer ein ganz großer Jungentraum von mir", sagt Ideengeber und Mit-Realisateur Klaus J. Behrendt, "alles was mit großen Schiffen zusammen hängt, hat mich schon immer fasziniert! Eine gigantische Geschichte, eine der größten Katastrophen auf See überhaupt!" "Ehrlich, Alta? Kommt gleich nache Titanic, wa? Sach ma...wieso muss ich mit meine GEZ-Gebühren den seine Jugendträume finanzieren??? Warum kauft der sich von seine Werbekohle nicht selber 'n Dampfer und versenkt den??", so der flapsige Kommentar eines Statisten. Immerhin: 7,5 Mio's lässt sich ARD den Doppel-Movie kosten !!! Behrendt weiter: "Aber man darf natürlich nicht vergessen: Wir machen hier Fiktion, erzählen hier zwar eine Geschichte, die auf Tatsachen beruht, doch die Charaktere, die Figuren, sind frei erfunden, nicht an die echten Leute angelehnt!"
Da gibt's zum Beispiel Herbert Knaup, der den Käpt'n Lewerenz spielt. Sicherheitshalber umbenannt, sehr schmuck im Zwirn und jünger als der historische Kapitän Diebitsch, der kann sich aber heutzutage nicht mehr gestört fühlen!
"Das war natürlich eine Sensation, als ich hörte, ich bin hier als Käpt'n mit dabei", sagt Herbert Knaup. "Die Matrosen ahnten ja wenige Stunden vor dem Untergang gar nicht, wie schlimm es wirklich um die Pamir stand. Die Mannschaft sass während des Sturms am Oberdeck, Zigaretten und Schnaps wurden ausgegeben. Ein paar der Schiffsjungen haben ja noch fotografiert, während sich das Schiff auf die Seite legte." So issas im Leben: "man weiss erst nachher, dass man abgekratzt ist, Käpt'n! Wir haben übrigens ein Interview mit einem Schiffsjungen, der das mit dem Fotografieren mal aus seiner Sicht erzählt! Das Interview durchlesen... Einer der Überlebenden, der ehemalige Kochsmaat Karl Otto Dummer¦", ergänzt Schauspieler Jan Josef Liefers, "hat uns gesagt: "Mein Schicksal, meine Geschichte, das Grauen, das kann man nicht wiedergeben, was wir erlebt haben. Trotzdem werde ich mir den Film in jedem Fall angucken!"" Wir werden mal nachfragen und erfahren, ob das Karl Otto Dummer wirklich so gesagt hat!
Einer auf alle Fälle denkt nicht so: Das ist der Set-Berater Peter Grage, der schon als Kind am Hamburger Hafen stand und verträumt die "Pamir" beobachtete. Jetzt soll er für "Authentizität" sorgen, die - ohne Zweifel absolut perfekt aufgebaute- Kulisse in Cuxhaven beurteilen und hie und da einen Satz zur Wahrheit sagen. Offensichtlich wird die nicht Nochmal "anyway": Peter Grage ärgert sich nicht darüber. Er hat "Spätkapitalismus in Potenz" schon als Fahrer von Inge Meysel erlebt, sagt er. Nur sein "Pamir-Gefühl" ist etwas gestört: "Ich gucke mir den Film nicht an! Ich habe die Pamir damals im Hamburger Hafen gesehen und geliebt. Wenn ich jetzt das Set sehe, wird mir ganz komisch. "Auch ich stehe vor dem riesigen Schiff hier innerlich stramm", sagt Jan Josel Liefers. " Ich denke, das Segeln, die Seefahrt, das ist eine Leidenschaft, die einen nie wieder los lässt, wenn es einen gepackt hat. Alles rund um Seefahrt und Schiffbruch ist faszinierend und weckt die Abenteuerlust, Ich freue mich dabei zu sein. Noch dazu mit guten Freunden!"
"Die Dreharbeiten finden auch auf hoher See statt. Ob wir seekrank werden und über der Reeling hängen, wird sich Na, Jungs, das wäre das geringste Problem, passt mal lieber auf, dass ihr nicht absauft! Sonst drehen die noch einen Film über Euch! Christian Pantel
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