Schlaganfall-Patient Peer Augustinski: Mit neuer Therapie auf dem Weg der Besserung!

Bei Peer Augustinski jährte sich am 8. November der Tag seines Schlaganfalls zum zweiten Mal. Er war urplötzlich linkseitig gelähmt. Nach diesen zwei Jahren blickt der Schauspieler auf eine anstrengende Zeit der Rehabilitation zurück, doch er ist zufrieden! Mit Humor und positivem Denken hat er seine halbseitige Lähmung zumindest „in den Griff bekommen“. Peer Augustinski hat seinen „alten Job“ als Synchronsprecher von Robin Williams „zurückerobert“ und kann wieder ohne Stock laufen. Natürlich ist er eingeschränkt und behindert, doch mit positivem Denken und therapeutischer Konsequenz hat er seinen Weg ins normale Leben  zurückgefunden. Mit Freude…und auch ein bisschen Stolz…berichtet er, dass er nun wieder selbst sein Auto fahren kann. Unabhängigkeit von der Hilfe anderer ist das Ergebnis seiner Bemühungen.

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Herr Augustinski, wie stark ist Ihre halbseitige Lähmung heute noch?

Peer Augustinski: Diese Antwort müsste eigentlich mein Therapeut geben. Er sagte, dass die Therapie „normal“ verläuft. Meine Lähmung ist immer von der jeweiligen Tagesform abhängig. Es gibt Tage, an denen alles hervorragend läuft und andere, bei denen ich das Gefühl eines Rückschrittes habe. Ich merke das schon morgens beim Aufstehen: Mal besser, mal schlechter…

Vor einem Jahr war Ihr größter Wunsch ohne Stock laufen zu können. Ist das erreicht?

Peer Augustinski: Ein Schlaganfall ist kein „Gipsbein“, das irgendwann einmal verheilt ist. Allerdings hat sich bei mir das Gangbild verbessert. Ich schaffe es jetzt, in meinem Haus weitgehend ohne Stock auszukommen. Draußen ist das natürlich schwieriger, weil die Unebenheiten unberechenbar sind. Mein Therapeut geht davon aus, dass ich im kommenden Frühjahr soweit bin, mich auch außerhalb meines Hause ohne Stock zu bewegen. Ich spüre den Boden wieder! Ich merke, dass ich meinen Fuß aufsetze …das war vorher nicht der Fall!

Sie haben inzwischen wieder synchronisiert. Wie wichtig ist Ihnen die Arbeit?

Peer Augustinski: Ich bin sehr froh, dass man wieder an mich herangetreten ist und sehr glücklich, dass ich wieder Robin Williams synchronisieren kann. Die Berliner Synchronstudios haben sich gemeldet, mir diese Chance gegeben und mir das Vertrauen entgegengebracht, dass ich es noch schaffen kann. Das gab mir wirklich Selbstwertgefühl und es ist, in der heutigen Zeit, nun wirklich nicht selbstverständlich!

Vermissen Sie das Rampenlicht? Bei Synchronarbeiten stehen Sie ja eher „hinter den Kulissen“…

Peer Augustinski: Angebote kann es nie genug geben! Aber natürlich ist mir bewusst, dass ich mit meinen Kräften haushalten und sie einteilen muss. Ich gehe davon aus, dass ich im kommenden Frühjahr durchaus einen „Behinderten am Stock“ spielen könnte. Und ich freue mich, wenn eine Film- oder Theaterproduktion dann an mich denken würde! Schließlich gibt es auch solchen Rolle. Ob ich das Rampenlicht vermisse, kann ich eigentlich nicht beantworten. Einerseits „nicht wirklich“….aber ich würde mich ganz bestimmt nicht wehren, wenn es wieder an mich herangetragen werden würde. Ich bin Schauspieler, das ist mein Beruf! Ich wäre glücklich darüber, aber es muss nicht sein!

Sie haben bei einem Forschungsprojekt der Universität Tübingen mitgemacht. Hat Ihnen das geholfen oder fühlten Sie  sich als „Versuchskaninchen“?

Peer Augustinski: Dort wurden Herzströme gemessen, ich wurde an Apparaturen angeschlossen und musste „Finger bewegen“ denken. Die Rückmeldung, ob das klappte, gab es dann auf einem Computerbildschirm, auf dem ich den Cursor mit den „Gedanken“ bewegte. All das ist nur effektiv, wenn man parallel eine gute Physiotherapie macht. Es nützt nichts, wenn das Gehirn trainiert wird und die Muskeln nicht reagieren. Die Kombination der Therapien bringt den Erfolg und so gesehen hat das Forschungsprogramm funktioniert. Es hat mir geholfen, aber Körper und Hirn müssen zusammenarbeiten.

Als sich Ihr Schlaganfall am 8.1.2007 zum zweiten Mal jährte…was haben Sie gemacht? Hat dieser Tag eine besondere Bedeutung für Sie?

Peer Augustinski: Auf anraten eines Mitarbeiters der Uni Tübingen habe ich kein Glas Sekt, sondern eine bittere Tasse Tee bestellt. Dachten Sie, ich würde diesen Tag feiern?

Wo wären Sie heute ohne Ihre Frau?

Peer Augustinski: Ich habe meiner Frau sehr viel Hilfe, moralische Unterstützung und positive Einstellung zu verdanken. Ihr Zuspruch hat mir sehr geholfen, die letzten zwei Jahre zu überstehen und an den Erfolg der Therapie zu glauben und die Therapieaufgaben umzusetzen.

Haben Sie viel Zuspruch von Ihren Kollegen erhalten oder haben Sie auch erlebt, dass man sich aufgrund Ihrer Erkrankung von Ihnen abgewendet hat?

Peer Augustinski: Das ist wirklich erstaunlich und auch sehr erfreulich: Niemand hat sich von mir abgewendet! Die Freunde und Kollegen, die ich habe, sind offensichtlich „echte Freunde“, die mir immer Mut gemacht haben. Ich habe unglaublich viel Zuspruch erhalten und bin auch sehr dankbar dafür!

Abgesehen von den körperlichen Beeinträchtigungen – leben Sie heute anders als vor dem 8.11.2005?

Peer Augustinski: Jede Sache hat ihre zwei Seiten! Ich denke heutzutage etwas „filigraner“ über das Leben nach. Ich bin definitiv „gelassener“ geworden und rege mich über Kleinigkeiten bei weitem nicht mehr so auf!

Beschäftigen Sie sich mehr mit dem Tod?

Peer Augustinski: Ich habe mich vorher nicht mit dem Tod beschäftigt und mache es jetzt auch nicht. Das kann sich niemand „leisten“…so oder so nicht! Allerdings gibt es viele Dinge, die jetzt eine größere Bedeutung haben. Ich lebe schon intensiver!

Man hat bei Ihnen immer den Eindruck, dass Sie Ihr Schicksal sehr gut annehmen können…

Peer Augustinski: Was damit zu tun hat, dass ich versuche, meinen Humor nie zu verlieren…selbst wenn es nur noch Galgenhumor ist!

Waren Sie nie an einem Punkt, an dem Sie dachten „Ich kann nicht mehr! Ich will mein altes Leben zurück!“

Peer Augustinski: Also, „Ich kann nicht mehr“ habe ich nie gedacht! Und „altes Leben zurück“ steht sowieso außer Frage! Weshalb sollte ich solche Gedanken pflegen? Ich gehe da pragmatischer heran: Es gibt eine Diskrepanz zwischen Kopf und Körper, weil der Körper nicht einfach automatisch das macht, was der Kopf ihm sagt. Sicherlich wünsche ich mir, dass die Kommunikation zwischen „Kopf und Körper“ wieder fließender wird! Mir ist jedoch klar, dass ich dafür einiges tun muss! Und genau das ist die Aufgabe, die ich jetzt bewältige.

Vielen Dank für dieses Interview!

C.P.

 

Strahlende weiße Zähne, leuchtende Augen – Roberto Blanco scheint derzeit ein sehr zufriedener Mann zu sein! Zwar ist die Scheidung von Mireille noch nicht komplett in trockenen Tüchern, doch man will die Trennung wohlwollend und kooperativ über die Bühne bekommen. Die neue Frau an seiner Seite, Luzandra Straßburg, freut es und Roberto schaut in eine glücklich verliebte Zukunft. Auf den Seychellen gab sich das Paar schon das Ja-Wort. Natürlich muss die Hochzeit noch in Deutschland anerkannt werden, ein Bigamist will Roberto nicht sein!

Der Altersunterschied von fast 4o Jahren lässt den 74jährigen kalt. „Liebe kennt keine Altersgrenze“ sagt er, „ich betrachte mich einfach als zweimal gefühlte 35!“

Natürlich kann es immer wieder Probleme bei Partnerschaften geben. Das weiß Roberto Blanco nur zu gut. Gemeinsamkeiten müssen vorhanden sein. „Luzandra und ich kommen beide aus Kuba, unsere Familien leben sogar im gleichen Dorf“, führt er aus und sieht somit keine kulturellen oder sprachlichen Differenzen. „Das hat von Anfang an gepasst und war Liebe auf den ersten Blick! Wir saßen in derselben Limousine, die uns zu einer Veranstaltung fuhr und der Funken sprang sofort über.“  

Doch Roberto Blanco ist kein dummer Mann. Auch ihm ist klar, dass das biometrische Alter eine Rolle spielt – wenngleich es bei beiden gefühlsmäßig hundertprozentig übereinstimmt. Sicherlich nicht ohne Grund entdeckte er das Mittel EroXdoc, welches dem reiferen Mann ein grandioses Liebesleben bescheren soll. Wesentlicher Bestandteil ist Taurin, ein Wirkstoff der die Aktivität anregt.

„Das ist eigentlich das Entscheidende“, führt Roberto Blanco aus. „Ich sehe EroXdoc nicht ausschließlich als Potenzmittel. Es aktiviert mich, es ergänzt meine Lebensfreude und meine  natürlich Spontaneität. Dass es einen kleinen wesentlichen Nebeneffekt gibt“, fügt er schmunzelnd hinzu, „kann ich nicht abstreiten und das stört mich auch nicht wirklich!“

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