Privat-Besuch bei Schauspieler Peer Augustinski und Ehefrau Gisela

Vor zwei Jahren, am 8. November 2005, veränderte sich das Leben des Schauspielers Peer Augustinski in Sekunden: Der beliebte Künstler hatte einen Schlaganfall, eine halbseitige Lähmung war die Folge. Mit ungeheurem Lebensmut und viel Humor setze Peer Augustinski seine Rehabilitation in die Tat um und nun ist sie von Erfolg gekrönt: Er kann daheim schon wieder ohne Stock laufen und die Prognose des Therapeuten lautet „Gänzlich stockfrei im kommenden Frühjahr“. Auch im Beruf ist Peer Augustinski wieder gefragt und hat seinen alten „Job“ als Synchronsprecher von Robin Williams zurück erobert…

„Ich bin sehr froh, dass die Berliner Synchron wieder an mich herangetreten ist“, berichtet Peer Augustinski. „Über Jahre habe ich Robin Williams synchronisiert und jetzt geht es damit endlich weiter. Es ist in der heutigen Gesellschaft nicht unbedingt üblich, dass man als Behinderter beschäftigt wird. Mir wurde Vertrauen entgegengebracht und für mich ist es gut zu beweisen, dass ich es immer noch schaffen kann!“

Allerdings hat Peer Augustinski auch vom ersten Tag an seine Rehabilitation sehr ernst genommen. Besucht man ihn in seinem Haus in Overath, öffnet seine Frau die Tür und im Hintergrund steigt der „Chef“ unermüdlich die Treppen auf und ab. Training pur, denn gerade das Treppensteigen erfordert eine hohe Koordination von Kopf und Körper.

„Es ist so, als ob die Verbindung vom Gehirn zu meiner linken Seite, Arm und Bein, unterbrochen worden ist“, beschreibt Peer Augustinski die Situation. „Die Gehirnblutung löste damals bei mir ein „wattiges Gefühl“ aus und danach war die Verbindung abgerissen. Jede Bewegung muss von mir konzentriert „gedacht“, um dann dem Bein oder dem Arm übermittelt zu werden.“

Die Uni Tübingen hat ein neues Versuchsprogramm für diese Fälle entwickelt. Peer Augustinski nahm daran teil und ist begeistert!

„Bei diesem Versuchsprogramm werden die Gehirnströme zu einem Computer übertragen“, berichtet er. „Man denkt eine Bewegung und schiebt damit den Cursor über einen Computerbildschirm. Das trainiert das „gezielte Denken“, dass man auch für die Bewegungsabläufe des eigenen Körpers benötigt. Auf diesem Wege erarbeitet man sich wieder die Verbindungen, die früher automatisch zwischen Hirn und Körper bestanden.“

Doch nicht nur der Kopf muss trainiert werden! Natürlich darf die Physiotherapie nicht vernachlässigt werden. Muskeln, die nicht bewegt werden, verkümmern oder wachsen am Knochen fest. Für Peer Augustinski bedeutet das tägliche Bewegung auf dem Laufband, dem Trainingsfahrrad oder eben auf der heimischen Treppe, an die er extra ein Zusatzgeländer anbauen ließ.

„Ich bin noch weit davon weg, mich sicher und schnell zu bewegen“, gesteht er ein, „und es ist die Frage, ob ich jemals wieder fließend laufen kann. Ich schätze das sehr realistisch ein. Doch was ich in jedem Fall in den letzten zwei Jahren erreicht habe, ist eine gewissen Unabhängigkeit!“

In der ersten Zeit nach dem Schlaganfall war es schlimm. Peer Augustinski war ein Pflegefall. Waschen, anziehen, vor die Tür gehen….alles war nur mit der Hilfe einer Pflegekraft oder seiner Frau Gisela möglich. Das Leben hatte sich um 100% verändert, auch für den Lebenspartner, der nun non-stop verfügbar sein musste und keinen eigenen Interessen mehr nachgehen konnte.

„Ich habe meiner Frau sehr viel zu verdanken“, sagt Peer Augustinski. „Ohne ihre moralische Unterstützung und ihre helfenden Hände hätte ich das alles gar nicht schaffen können. Doch bei aller Dankbarkeit: Ich bin sehr froh, dass ich mich jetzt wieder unabhängig von meiner Frau bewegen kann. Das gibt ihr auch die Möglichkeit, wieder die eigenen Freunde zu treffen oder etwas allein zu unternehmen, ohne sich um mich sorgen zu müssen.“

Die absolute Krönung der Unabhängigkeit: Mit nur einer Fahrstunde hat Peer Augustinski seinen Behinderten-Führerschein gemacht! Zwar ist es nicht mehr der geliebte Sportwagen, aber mit Automatik und Knopf am Lenkrad fährt der Schauspieler zügig zu seinen Terminen!
Und den Ausweis für den Behindertenparkplatz hat er mittlerweile auch!

„Die einzigen Schwierigkeiten sind Gebäude, die nicht behindertengerecht ausgestattet sind“, meint Peer Augustinski. „Wenn ein Theater einen Fahrstuhl hinter der Bühne hätte oder ein zweites Geländer an der Treppe, würde ich sicherlich auch schon auf der Bühne stehen! Schließlich gibt es genug Rollen für Behinderte!“

Peer Augustinski sieht auch seine beruflichen Perspektiven wieder positiv:

„Ich habe sehr viel Zuspruch von Kollegen bekommen“, berichtet er, „und niemand hat mich gemieden. Das gibt mir sehr viel Hoffnung, dass mich demnächst auch wieder Fernsehproduktionen besetzen, wenn sie die Rolle eines Behinderten zu vergeben haben.“

Es ist unglaublich! Peer Augustinski ist nicht verzweifelt, sondern sieht sogar noch die gute Seite in seinem Schicksal: Er kann jetzt glaubwürdiger einen Behinderten spielen. Von Zukunftsangst keine Spur! Dieser Mann geht konsequent und zielgerichtet an seine Therapie und an seinen Beruf heran.

„Ich habe mich nie aufgegeben“, sagt er, „und auch niemals Angst vor einem zweiten Schlaganfall gehabt, der ja statistisch durchaus kommen könnte. Wenn der kommt, dann nehme ich mir einfach eine Wohnung in Friedhofsnähe und gut ist es. Vor Todesgedanken schützt mich mein Galgenhumor. Niemand kann es sich leisten, an das Schlimmste zu denken und es zu fürchten….dann würde ja nichts mehr möglich sein!“

Im Gegenteil: Die Normalität ist es, die Peer Augustinski fordert und die er jetzt mit anderen Augen sieht. Das geht bei den Geschenken für sein jüngstes Enkelkind Lars (9 Monate) vom Sohn Bernd (34) los: Kleine Spielzeugroller werden als Trainingsgeräte eingesetzt und im Haushalt hilft Peer Augustinski gerne beim Abstauben des Porzellans im Regal: Das trainiert die Bewegungsabläufe! Nur das Fußballspielen mit Enkelsohn Elias (11) von Tochter Olivia (42) hat sich leider erledigt…ab jetzt muss der Opa bei den Fußballspielen zugucken.

„Also mit „Opa“ habe ich so meine Probleme“, korrigiert Peer Augustinski schmunzelnd. „Damit verbinde ich immer einen alt aussehenden Menschen mit Filzpantoffeln, Cordhose, Strickjacke und Nickelbrille. Insbesondere, wenn  meine Kinder zu den Enkelkindern auf Kölsch sagen „Guck ma, da iss der Obba!“. In dieser „Geschichte“ sehe ich mich überhaupt nicht!“

Dennoch ist Peer Augustinski glücklich über den Nachwuchs. Familienfeste werden gemeinsam gefeiert und wann immer es geht, trifft man sich. Der Schauspieler genießt diese Zeit ohne Stress im Kreise der Lieben.

„Ich lebe jetzt wesentlich bewusster und intensiver“, gibt er zu. „Ich denke filigraner über das Leben nach und bin wesentlich gelassener. Viele Sachen, die früher eine große Bedeutung hatten oder mich ärgerten, tangieren mich jetzt nicht mehr und man besinnt sich auf die Dinge, die wirklich wichtig sind.“

Und gibt es, trotz der Behinderung, noch Zukunftspläne für ihn?

„In jedem Fall!“ kommt’s wie aus der Pistole geschossen. „Mal abgesehen davon, dass ich nach wie vor meinen Beruf ausüben möchte und auf neue Engagements hoffe, werden meine Frau und ich uns jetzt daran machen, unser Ferienhäuschen in Spanien behindertengerecht umzurüsten. Neue Geländer, Unebenheiten im Garten beseitigen und eventuell auch den Pool umbauen…man glaubt gar nicht, was es alles zu tun gibt!“

Christian Pantel


Strahlende weiße Zähne, leuchtende Augen – Roberto Blanco scheint derzeit ein sehr zufriedener Mann zu sein! Zwar ist die Scheidung von Mireille noch nicht komplett in trockenen Tüchern, doch man will die Trennung wohlwollend und kooperativ über die Bühne bekommen. Die neue Frau an seiner Seite, Luzandra Straßburg, freut es und Roberto schaut in eine glücklich verliebte Zukunft. Auf den Seychellen gab sich das Paar schon das Ja-Wort. Natürlich muss die Hochzeit noch in Deutschland anerkannt werden, ein Bigamist will Roberto nicht sein!

Der Altersunterschied von fast 4o Jahren lässt den 74jährigen kalt. „Liebe kennt keine Altersgrenze“ sagt er, „ich betrachte mich einfach als zweimal gefühlte 35!“

Natürlich kann es immer wieder Probleme bei Partnerschaften geben. Das weiß Roberto Blanco nur zu gut. Gemeinsamkeiten müssen vorhanden sein. „Luzandra und ich kommen beide aus Kuba, unsere Familien leben sogar im gleichen Dorf“, führt er aus und sieht somit keine kulturellen oder sprachlichen Differenzen. „Das hat von Anfang an gepasst und war Liebe auf den ersten Blick! Wir saßen in derselben Limousine, die uns zu einer Veranstaltung fuhr und der Funken sprang sofort über.“  

Doch Roberto Blanco ist kein dummer Mann. Auch ihm ist klar, dass das biometrische Alter eine Rolle spielt – wenngleich es bei beiden gefühlsmäßig hundertprozentig übereinstimmt. Sicherlich nicht ohne Grund entdeckte er das Mittel EroXdoc, welches dem reiferen Mann ein grandioses Liebesleben bescheren soll. Wesentlicher Bestandteil ist Taurin, ein Wirkstoff der die Aktivität anregt.

„Das ist eigentlich das Entscheidende“, führt Roberto Blanco aus. „Ich sehe EroXdoc nicht ausschließlich als Potenzmittel. Es aktiviert mich, es ergänzt meine Lebensfreude und meine  natürlich Spontaneität. Dass es einen kleinen wesentlichen Nebeneffekt gibt“, fügt er schmunzelnd hinzu, „kann ich nicht abstreiten und das stört mich auch nicht wirklich!“

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