ZWEITRECHT ! Peter Kraus und Ehefrau Ingrid im „Peter-Kraus-Museum“ in Zürich - Erinnerungen zum 70. Geburtstag

„Nimm Dir Zeit“ heißt Peter Kraus’ neue CD, die gerade erscheint und mit der sich der Künstler zum 70. Geburtstag einen großen Wunsch erfüllt: Big Band Sound … das wollte er schon lange wieder machen! Mit der SWR-Big-Band coverte er fünf alte Hits wie beispielsweise „Moonriver“ und spielte neue Songs ein. Alle mit neuen Texten aus seiner Feder. Nicht mehr der klassische Rock’n Roll, den wir alle kennen und lieben gelernt haben?

„Auch Big-Bands können rocken, man muss das Publikum überraschen!“ sagt Peter Kraus. „Für mich geht ein Traum in Erfüllung, wenn ich mit der SWR-Big-Band im Oktober auf Tournee gehe. Die CD-Produktion hat enormen Spaß gemacht, wir haben uns bestens verstanden. Es wird herrlich sein, mit 22 Mann im Rücken auf der Bühne zu stehen. Da geht die Post
ab. Da muss ich aufpassen, dass ich nicht weggeblasen werde. Und finanziell wird das ein Riesenunternehmen, mit einer so großen Mannschaft. Diese Tour ist mein Geburtstagsgeschenk."

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Dass man mit 70 Jahren noch mal durchstarten kann, beweist Peter Kraus, er ist nicht auf „Altes“ und „Alter“ festgelegt und möchte sich auch jetzt noch musikalisch weiterentwickeln. Warum nimmt er diese Mühe auf sich?

PK: Mit 70 muss noch mal was passieren!Ich bin im letzten Jahr bei der Legenden Tour der SWR-Big-Band für Paul Kuhn eingesprungen, weil er erkrankt war. Dabei kam die Idee zustande, die ich schon seit meinen jungen Jahren und meiner Arbeit mit Max Greger im Kopf hatte. Rock’nRoll ist meine Visitenkarte, aber ich möchte nicht in Nostalgie verhaftet sein. Mir macht das Texten Spaß, mir machen neue musikalische Ansätze Freude. Ich bin gespannt, was das Publikum sagen wird!

Feiern Sie Ihren 70.Geburtstag am 18.3. 2009 privat?

PK: Keine Ahnung! Ich komme am 17. zurück und muss am 19. wieder los! Meine Frau Ingrid hat sicherlich was organisiert und wir werden Freunde in München treffen

Hat die Zahl 70, bzw. das dazugehörige Alter, für Sie  irgendeine Bedeutung?

PK: Ich sehe Zahlen als nicht so wichtig an. Was das Alter angeht, habe ich mit 50 aufgehört zu zählen und dann neu angefangen. Also werde ich somit wieder 20 …das ist alles ein Punkt der persönlichen Sichtweise und des persönlichen Lebensgefühls. So ganz kommt man an den Jahren natürlich nicht vorbei….

Gibt es einen Tipp, den Sie Altersgenossen geben würden, damit diese sich genauso wohl wie Sie fühlen?

PK: Viel Musik und viel Bewegung! Ich springe regelmäßig auf meinem Mini-Trampolin herum! Außerdem schwöre ich auf Enzyme und achte auf eine ausgewogene Ernährung…italienische Küche ist dafür ausgezeichnet!

Wenn Sie zurückblicken, war es eine subjektiv kurze Zeit für Sie?

PK: Eigentlich empfinde ich mein Leben als „lange Zeit“. Das liegt vermutlich daran, dass ich unheimlich viel gemacht habe und nicht der alltäglichen Routine verfallen bin. Ich war Regisseur, habe als Schauspieler Filme gedreht, Filme produziert, Musik gemacht, war auf unzähligen Tourneen. Genau genommen ist jedes Jahr etwas Besonderes passiert, das wundert mich selbst!

Würden Sie die Zeit gerne auf einen bestimmten Punkt zurückdrehen? Hätten Sie gerne bestimmte Fehler vermieden und würden Sie heute etwas anders machen?

PK: Nein,  da wird nichts zurückgedreht, denn Fehler gehören zum Leben dazu und man lernt aus Ihnen. Klar habe auch ich Schrott und Mist gebaut! Im Nachhinein kann man auch nicht sagen, was gewesen wäre wenn…das sind Fragen, die ich einfach nicht beantworten kann. Ich bin schon mit 14 in die Showbranche eingestiegen und habe immer vielseitig gearbeitet. Ich bin beispielsweise kein guter Gitarrist! Was wäre, wenn ich mehr Gitarre geübt hätte und auf die Schauspielerei verzichtet hätte? Wer kann das schon sagen? 

Sie haben mit Ihrer Frau Ingrid, das private „Peter-Kraus-Museum“ in Zürich besucht, sind Ihnen wieder Highlights eingefallen, als sie wieder mit den alten Gegenständen der letzten 55 Jahre konfrontiert wurden?

PK: Da gibt es unzählige Highlights! Allein die alten Filmplakate! Ich bin sehr froh, dass ich in meiner Jugendzeit noch mit den wirklich großen Filmstars wie Gerd Fröbe, Heinz Rühmann oder Hans Albers drehen durfte. Das sind natürlich einschneidende Erinnerungen. Ebenso mein Treffen mit Walt Disney oder die Bill-Haley–Band „The Comets“, mit denen ich beim Open-Air in Wien zum 50. Jubiläum des Rock’n Roll auf der Bühne stand. Ich glaube, der Platz reicht nicht, um diese Erinnerungen alle aufzuzählen!

Walter Egg, der Betreiber des Museums, ist ein Freund von Ihnen?

PK: Ich bin sehr dankbar, dass es den Walter gibt! Er führt sozusagen Buch über mein Leben. Früher, in den Fünfzigern, standen die Fans noch vor meinem Haus und er war dabei. Aus einem Fan-Verhältnis wurde eine langjährige Freundschaft. Das war damals mit den Fanclubs ja noch anders als heutzutage. Wir Künstler haben unsere Fanclubs besucht, das war wichtig für uns, damals hatte die Jugendkultur noch ihr eigenes persönliches Leben und Fernsehen oder Internet waren noch nicht bestimmend. Ich fühle mich sehr geehrt, dass Walter Egg  die ganzen alten Sachen aufgelistet und gesammelt hat. Wann immer mich jemand anruft und fragt, aus welcher Zeit beispielsweise ein bestimmtes Foto stammt, verweise ich ihn an Walter. Der weiß mehr über mich als ich! Ich rufe ihn schon selbst an, wenn ich etwas über mich wissen will!

Woher hat er die ganzen alten Gitarren und Plakate?

PK: Zum großen Teil natürlich auch von mir. Bei mir daheim steht nichts aus der Vergangenheit herum, ich hätte gar nicht die Muße dazu, alles zu sortieren. Ich gebe alles an Walter weiter, er ist in dieser Hinsicht Zeit meines Lebens ein guter Partner.

Nicht nur die neue Platte und der Geburtstag sind 2009 wichtig, sie feiern mit Ihrer Frau auch 40jähriges Ehejubiläum! Wie führt man im Showgeschäft über so lange Zeit ein harmonische Beziehung? Das ist ja eher die Ausnahme…

Fact Sheet

*In seiner Karriere hat Peter Kraus über 500
 Tonträger veröffentlicht
*Bundesweit verkaufte Peter Kraus über 20 Mio.
 Tonträger und erhielt 50 goldene Schallplatten´'
*Peter Kraus wirkte in 10 Filmen mit
*Am 18.03.2009 feiert Peter Kraus seinen
 70. Geburtstag
*Am 19.03.09 meldet sich Peter Kraus mit
  seinem neuen Studioalbum "Nimm dir Zeit"
  eindrucksvoll zurück
*Für die Aufnahmen holte er sich die SWR
 Big Band zur Unterstützung ins Studio
*Im Herbst 2009 geht Peter Kraus zusammen
 mit der SWR Big Band auf ausgedehnte Deutschland
 Tour

PK: Als alter Rock’n Roller bin ich immer gegen den Strom geschwommen! Während meine Kollegen Fernsehapparate aus Hotelzimmerfenstern geworfen haben, benahm ich mich anständig! Warum nicht auch in Sachen „Ehe“ gegen den Strom schwimmen? Mit hat es beflügelt, an meiner Ehe und nicht an meiner Scheidung zu arbeiten! Und die wilden Sachen habe ich in meiner Jugend gemacht.

Also…irgendwann wurden Sie doch „älter“ und „erwachsen“?

PK: Es war für mich eine Lebensentscheidung zu heiraten. Wir haben uns das damals gemeinsam genau überlegt. Ein neuer Lebensabschnitt fing an, der dann in der Ehe auch mit Treue, Wertschätzung, Respekt, Achtung zu füllen war. Das war ein neues Kapitel in meinem Leben und die Nachtlokale und Mädchen interessierten mich ab dann nicht mehr. Ich habe mir da vor mir selbst auch kein Hintertürchen offen gelassen. Eine zweite wichtige Entscheidung war dann der Umzug aufs Land, als mein Sohn geboren wurde.

Und Ihre Ehefrau sieht das genauso? Sie war niemals eifersüchtig?

PK: Da  müssen Sie sie selbst fragen…ich war jedenfalls nicht eifersüchtig, sie hat mir niemals einen Grund dafür gegeben.

Ingrid Kraus: Na ja, ich kann nicht behaupten, dass ich völlig frei von Eifersucht war! Aber ich hoffe, dass ich auch niemals einen Grund dafür gehabt habe … man kommt ja ins Denken, wenn man bei Walter Egg die ganzen Fotos mit den schönen Mädels sieht!

PK: Das war alles vor ihrer Zeit! Mein Frau ist da sehr clever…mir gegenüber zeigt sie keine Eifersucht und informiert sich vermutlich lieber heimlich bei Walter Egg! Aber ehrlich…was will man mit den schönsten Mädchen, wenn man mit Ingrid zusammen ist?

Ein großes Kompliment nach 40 Jahren…die Konkurrenz war schließlich tagtäglich am Filmset und an der Bühne. Apropos „Mädchen“, hatten Sie damals nun etwas mit Conny Froboess oder nicht?

PK: Da war nichts! Die war viel zu jung für mich und ich viel zu schnöselhaft für sie. Außerdem hatte ich zu dieser Zeit ein geheimes Verhältnis mit der Freundin des Produzenten und damit schon genug Probleme! Wenn der heraus gefunden hätte, dass ich was mit seiner Geliebten habe, wäre der zweite Peter und Conny - Film nie gedreht worden! Aber Conny und ich verstehen uns freundschaftlich noch immer gut, wir sehen uns auch heutzutage noch privat.

Noch eine Frage an Ihre Frau, Herr Kraus…hat sich Peter im Laufe der Jahre verändert? Ist er schrulliger geworden? Ist er ruhiger geworden?

Ingrid Kraus: Von „schrullig“ habe ich bisher noch nichts merken können…und von ruhiger, ehrlich gesagt, auch nichts. Im Gegenteil…er wird immer hektischer!

Vielen Dank für dieses Interview!

Reise in die Vergangenheit im Peter-Kraus-Museum in Zürich bei Walter Egg

Viele Dinge stehen bei Walter Egg, die Peter Kraus selbst schon vergessen hat. Der Zürcher Fan und Freund des Stars hat sorgfältig alle Kleinigkeiten aus dem Leben des Künstlers katalogisiert und ausgestellt.

Das Foto des Dreijährigen…
„Mein Vater spielte US-Songs in einer Revuebar und als Dreijähriger trällerte ich diese Lieder mit, mit fünf Jahren habe ich Sinatra gesungen! Eines Tages schnappte ich mir die Ukulele und klimperte. Mein Vater macht damals dieses Foto und Walter Egg später einen „Starschnitt“ daraus, den er mir schenkte. Jetzt steht er in seiner Sammlung und er hat ihn wieder bekommen.“


Der Bravo-Starschnitt…
„Ich war das erste männliche Starschnitt-Model der Bravo! Allerdings waren die Starschnitte nicht, wie angekündigt, lebensgroß. Vermutlich wollte man  den jeweiligen Starschnitt nicht über so viele Ausgaben strecken….jedenfalls hat mir das unheimliche Schwierigkeiten gemacht. Es kamen danach unheimlich viele Fanbriefe, die mich der Lüge bezichtigten, dass ich gar nicht 184 groß wäre! Ein zweites Problem waren die damaligen nachkolorierten Filme und Fotos, mal hatte ich blaue Augen, mal grüne, mal braune. Ein Riesenproblem für die Mädchen und ich war der Schwindler!“

Die alte Peter-Kraus-Gitarre…
„In sieben Tagen Rock’n Roll- Gitarre lernen … und die Gitarrenfirma Framus stellte dafür extra eine viersaitige Tenor-Gitarre her, die an der Ukulele angelegt war. Das war eine Idee von meinem Vater und von mir. Wir wollten den Jugendlichen zu schnellen Erfolgen beim Erlernen des Gitarrespiels verhelfen und entwickelten sogar ein Beiheft, in dem alle Griffe aufgemalt waren.“

Die Isetta …
„war mein erstes Auto. Ich durfte damals schon mit 16 Jahren meinen Führerschein machen. Eine Ausnahmeregelung in den 50ern, die auf „berufsnotwendige Fahrten“ beschränkt wurde. Ich hatte aber leider nur 1200,- Mark und eine Isetta kostete 1800.- Mark. Also überlegte ich mir einen erpresserischen Plan und ging zu meiner Mutter. Ich erklärte ihr, dass mein Geld für eine Isetta nicht reichen würde und ich mir deshalb ein Motorrad kaufen würde. Man glaubt gar nicht, wie schnell mir meine Mutter die fehlenden 600,- Mark gab! Von den ersten Gagen kaufte ich mir dann einen alten MG TF.
Meine Liebe zu Oldtimern habe ich mir übrigens bewahrt und bin heute der Besitzer einen prächtigen Jaguar SS 100 von 1936, der daheim in meiner Garage steht!“

Der Kaugummiautomat….
„war neben der Musibox die wichtigste Maschine in unseren jungen Jahren! Wer nicht Kaugummi kaute, ein T-Shirt und Jeans mit Baseballkappe trug und Pomade im Haar hatte, war kein „lockerer Typ“. Das Wort „cool“ gab es damals noch nicht…wir waren „locker“!“

Die Schallplatte „Peter Kraus singt Evergreens“ …
„war neben den englischen Rock’n Roll-Scheiben ein großer Plattenerfolg. Wenn man damals Erfolg hatte, durfte man sich, im Gegensatz zu heute, in vielen Musikbereichen versuchen.  Ich habe nicht nur Evergreens gesungen, auch Jazz und italienische Songs. Damals wurde man noch für Vielseitigkeit belohnt!“

 

Das alte Röhrenmikrofon…
"Ein Modell des legendären „ U 47 „Röhren-Mikros. Damals ein Muss! In Studios wird es heute noch gerne benutzt, die Klangqualität ist toll! Auf  Tournee arbeite ich lieber mit modernen  Handmikrofonen ohne Kabel! Das gehört zum Rock’n Roll einfach dazu, es gibt eine Art Mikrofon-Choreographie, die sehr erotisch sein kann!“

 

Der erste Plattenspieler….
„war das Wichtigste! Über AFN hörte ich die ersten Rock-Songs und meine Plattensammlung reichte von Duke Ellington über Oscar Peterson bis hin zu Elvis. Bei meinen ersten Filmen hatte ich den handlichen tragbaren Plattenspieler immer mit im Gepäck! Ohne ihn wäre ich niemals losgefahren! Später verschwand er dann und als ich ihn bei einem Umzug im Keller wieder fand, gab ich ihn Walter Egg. Heutzutage verbinde ich wunderschöne Erinnerungen mit diesem Gerät.“

 

Christian Pantel

 

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Strahlende weiße Zähne, leuchtende Augen – Roberto Blanco scheint derzeit ein sehr zufriedener Mann zu sein! Zwar ist die Scheidung von Mireille noch nicht komplett in trockenen Tüchern, doch man will die Trennung wohlwollend und kooperativ über die Bühne bekommen. Die neue Frau an seiner Seite, Luzandra Straßburg, freut es und Roberto schaut in eine glücklich verliebte Zukunft. Auf den Seychellen gab sich das Paar schon das Ja-Wort. Natürlich muss die Hochzeit noch in Deutschland anerkannt werden, ein Bigamist will Roberto nicht sein!

Der Altersunterschied von fast 4o Jahren lässt den 74jährigen kalt. „Liebe kennt keine Altersgrenze“ sagt er, „ich betrachte mich einfach als zweimal gefühlte 35!“

Natürlich kann es immer wieder Probleme bei Partnerschaften geben. Das weiß Roberto Blanco nur zu gut. Gemeinsamkeiten müssen vorhanden sein. „Luzandra und ich kommen beide aus Kuba, unsere Familien leben sogar im gleichen Dorf“, führt er aus und sieht somit keine kulturellen oder sprachlichen Differenzen. „Das hat von Anfang an gepasst und war Liebe auf den ersten Blick! Wir saßen in derselben Limousine, die uns zu einer Veranstaltung fuhr und der Funken sprang sofort über.“  

Doch Roberto Blanco ist kein dummer Mann. Auch ihm ist klar, dass das biometrische Alter eine Rolle spielt – wenngleich es bei beiden gefühlsmäßig hundertprozentig übereinstimmt. Sicherlich nicht ohne Grund entdeckte er das Mittel EroXdoc, welches dem reiferen Mann ein grandioses Liebesleben bescheren soll. Wesentlicher Bestandteil ist Taurin, ein Wirkstoff der die Aktivität anregt.

„Das ist eigentlich das Entscheidende“, führt Roberto Blanco aus. „Ich sehe EroXdoc nicht ausschließlich als Potenzmittel. Es aktiviert mich, es ergänzt meine Lebensfreude und meine  natürlich Spontaneität. Dass es einen kleinen wesentlichen Nebeneffekt gibt“, fügt er schmunzelnd hinzu, „kann ich nicht abstreiten und das stört mich auch nicht wirklich!“

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