Prostituierte in Stuttgart ermordet: Treibt ein irrer Messerstecher sein Unwesen?

Prostituierte bei der Arbeit (Archivfoto)

Huren aus Stuttgart müssen derzeit vorsichtig sein: Die Soko "Lisa" ermittelt im Fall einer 31jährigen Prostituierten, die mit mehreren Messerstichen von einem Freier ermordet wurde. Der letzte Freier brachte ihr den Tod!

Schon immer sind Prostituierte großen Gefahren ausgesetzt: Das Sex-Geschäft findet hinter geschlossenen Türen statt und von Mesnchlichkeit ist sowieso keine Spur mehr. Im Internet unterhalten sich Freier in Foren über die Vorteile der Damen und ob das "Preis-Leistungsverhältnis" stimmt.
Auf der anderen Seite die Prostituierten, die entweder ausgenutzt werden und aus einer Notlage heraus den unliebsamen Dienst am Mann machen oder knallhart abzocken. Freier sind so oder so das notwendige Übel, um ans Geld zu kommen. Das war schon immer so.

Doch im Gegensatz zu "alten Zeiten" von "Jack the Ripper und Co" sinkt die Gewaltbereitschaft in dieser Gesellschaft immer mehr. Es sind nicht nur Frauenhasser, die sich psychopathisch an Prostituierten austoben. Es sind teilweise ganz "normale Männer", bei denen sich der Frust über die eigene Lebenssituation aufstaut und in Gewalt gegen den Schwächeren seine Entladung findet. Von der eigenen Frau nach der Scheidung auf das Miniumum runtergepfändet, Einsamkeit und mangelnde Anerkennung, von der Hure abgezockt....der Kurzschluß ist programmiert.

Um die Gefährdung von Prostituierten zu vermindern, sollte der Beruf anerkannt werden und nicht ins abgelegene Rotlichtmilieu oder private Apartments verdrängt werden. Erst wenn die Arbeit der Huren gesellschaftlich akzeptiert wird, werden die Gefahren geringer.

CP

 

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