„Alte Freunde“ - Tatort-Kommissar Boris Aljinovic mit Renaissance- Theater auf Deutschlandtour

Der auch als Berliner Tatort-Kommissar Felix Stark bekannte Schauspieler Boris Aljinovic tourt derzeit mit dem Schauspiel „Alte Freunde“ unter der Regie von Dietmar Pflegerl über deutsche Bühnen.

An seiner Seite halten Rufus Beck, Josef Bilous, Hans-Werner Meyer und Janina Rudenska in brillanter Weise dem, insbesondere männlichen Teil der Gesellschaft einen Spiegel der Eitelkeit, Selbstsucht, Größenwahn und Lebenslügen vor
Vier Männer in den Vierzigern, treffen sich nach langer Zeit in der Wohnung von Pieter, genial gespielt von Rufus Beck, wieder. Das Quartett, schon seit ihrer Studentenzeit „dicke Freunde“, hat sich nach anfänglichen gemeinsamen Zeiten ein wenig aus den Augen verloren. Die Treueschwüre aus der Vergangenheit hinsichtlich Freundschaft und Zusammenhalt sind verblasst. Jeder war auf seine Weise auf der Karriereleiter nach oben und hat sich kaum noch für den Anderen interessiert.

Exklusiv-Interview

BORIS ALJINOVIC
im Interview
mit Daniel Döhring
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 Jetzt finden sich die “alten Freunde“ wieder und wollen sich bei Ihren Problemen gegenseitig helfen. Dieses Vorhaben gestaltet sich zunächst produktiv. Doch je mehr man in die Phase der Verpflichtungen übergeht, desto klarer scheitert dieses Unterfangen durch die plötzlich vorrangigen, persönlichen Interessen jedes einzelnen. Selbstsucht, Egoismus und Angst um das eigene Ich, zeichnen das Bild von Chaos in jeder fortlaufenden Minute des Stückes.

Die niederländische Autorin Maria Goos, lässt in dem Stück kaum ein Klischee aus und stellt mit witzigen kritischen Dialogen, zahlreiche Abgründe aus dem sozialen und beruflichen Umfeld bloß.

Mit Witz und bitterer Bissigkeit und ohne Zweifel real wiedergegeben, durchleuchte „Alte Freunde“ eine so genannte „Männerfreundschaft“.

Eine großartige Inszenierung in einer perfekten Besetzung. Beck, Aljinovic, Meyer und Bilous zeigen den Menschen, mit allen seinen Schwächen ohne das jedoch der Eindruck entsteht, all zu schematisch zu wirken. Jede Figur fügt sich hervorragend in die Szenerie ein, wobei sich so mancher Mann im Laufe des Stückes wieder erkennen wird. Rufus Beck glänzt von Beginn an als Kunsthistoriker in unterbezahlter Anstellung, Boris Aljinovic in der Rolle des leicht manischen Anwaltes Tom und Vorbild der Anderen, Hans-Werner Meyer als selbstgefälliger Politiker Joep, sowie Josef Bilous in der Rolle des Regisseur Maarten der sich vom Ekel zum Träger der Fahne „Freundschaftsidealist“ entwickelt und seine sexuelle Einschränkung mit überzogenen Bühneninszenierungen zu überspielen versucht. Nicht zu letzt bot Janina Rudenska als Stripperin noch einen guten Grund dafür, die männliche Phantasie anzuregen. Auch wenn sich dem Zuschauer in der Anfangsphase des Stückes, die Marschrichtung nicht ganz so schnell entschlüsselt, führt wohl gerade diese Entwicklung zu einem überraschenden Ausgang der Komödie.

 

 

Strahlende weiße Zähne, leuchtende Augen – Roberto Blanco scheint derzeit ein sehr zufriedener Mann zu sein! Zwar ist die Scheidung von Mireille noch nicht komplett in trockenen Tüchern, doch man will die Trennung wohlwollend und kooperativ über die Bühne bekommen. Die neue Frau an seiner Seite, Luzandra Straßburg, freut es und Roberto schaut in eine glücklich verliebte Zukunft. Auf den Seychellen gab sich das Paar schon das Ja-Wort. Natürlich muss die Hochzeit noch in Deutschland anerkannt werden, ein Bigamist will Roberto nicht sein!

Der Altersunterschied von fast 4o Jahren lässt den 74jährigen kalt. „Liebe kennt keine Altersgrenze“ sagt er, „ich betrachte mich einfach als zweimal gefühlte 35!“

Natürlich kann es immer wieder Probleme bei Partnerschaften geben. Das weiß Roberto Blanco nur zu gut. Gemeinsamkeiten müssen vorhanden sein. „Luzandra und ich kommen beide aus Kuba, unsere Familien leben sogar im gleichen Dorf“, führt er aus und sieht somit keine kulturellen oder sprachlichen Differenzen. „Das hat von Anfang an gepasst und war Liebe auf den ersten Blick! Wir saßen in derselben Limousine, die uns zu einer Veranstaltung fuhr und der Funken sprang sofort über.“  

Doch Roberto Blanco ist kein dummer Mann. Auch ihm ist klar, dass das biometrische Alter eine Rolle spielt – wenngleich es bei beiden gefühlsmäßig hundertprozentig übereinstimmt. Sicherlich nicht ohne Grund entdeckte er das Mittel EroXdoc, welches dem reiferen Mann ein grandioses Liebesleben bescheren soll. Wesentlicher Bestandteil ist Taurin, ein Wirkstoff der die Aktivität anregt.

„Das ist eigentlich das Entscheidende“, führt Roberto Blanco aus. „Ich sehe EroXdoc nicht ausschließlich als Potenzmittel. Es aktiviert mich, es ergänzt meine Lebensfreude und meine  natürlich Spontaneität. Dass es einen kleinen wesentlichen Nebeneffekt gibt“, fügt er schmunzelnd hinzu, „kann ich nicht abstreiten und das stört mich auch nicht wirklich!“

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