Neue Erkenntnisse zur Sauerstoff-Mehrschritt-Kur (SMK): Prophylaxe und Therapie auch bei Migräne, Alzheimer und Krebs!
Unter dem Motto „Die Natur kennt Lösungen“ fand Ende Juni der 11. Deutsche Kongress für Komplementärmedizin in Schortens statt. Im Mittelpunkt standen alternative Behandlungsmethoden, die sich als Ergänzung zur Schulmedizin verstehen. Dabei rückte vor allem die Sauerstoff-Mehrschritt-Kur – kurz SMK – nach Prof. von Ardenne in Blickfeld, dessen 100. Geburtstag sich 2007 jährt.
Jüngste Erkenntnisse zur Sauerstofftherapie kommen von der Universität Rochester. Dort haben Takahiro Takano und sein Team herausgefunden, dass sich die Dauer eines Schmerzanfalls verkürzt, wenn die Sauerstoffzufuhr während einer Migräneattacke erhöht wird. Denn die kann den Sauerstoffmangel im Gehirn ausgleichen. Eine Studie von kanadischen Wissenschaftlern der University of British Columbia kommt zu dem Ergebnis, dass Sauerstoffmangel eine Ursache für Alzheimer ist, und nach einer vom "Journal of Biological Chemistry" veröffentlichten Studie wurden tierische Krebszellen zum Stoffwechsel mit Sauerstoff gezwungen und starben ab. Alle Studienergebnisse deuten darauf hin, dass die Sauerstoffmenge entscheidenden Einfluss auf Krankheiten hat.
Für den Sauerstoffhaushalt im menschlichen Körper ist der so genannte Sauerstoffpartial-druck verantwortlich. Der im Blut und Gewebe messbare Sauerstoff-Status sinkt alters- und zivilisationsbedingt um durchschnittlich 30-40% bis zum siebten Lebensjahrzehnt. Zuwenig Sauerstoff schwächt die Zellfunktionen bis hin zur Erkrankung. Umgekehrt hat die Erhöhung des Sauerstoffpartialdrucks therapeutische und prophylaktische Wirkung, denn die Zellen werden hierbei auf ihr normales Niveau gebracht.
„Die SMK ist die Präventiv-Medizin des dritten Jahrtausends“, sagt Dr. Heiner Gerke vom Sauerstoffkur-Institut, Frankfurt. Denn sie ist eine einfache Selbsthilfe, um gar nicht erst krank zu werden. Früher wurde die SMK aufwändig mit großen Flaschen oder Sauerstoff-konzentratoren bei Ärzten oder Heilpraktikern durchgeführt. Heute ist dies dank einfacher Technik auch zu Hause möglich. Die SMK-Geräte sind derzeit 20x40x50 cm groß.
Tipps hat Gerke auch für Leistungssportler. Sport führt nach dem Nobelpreisträger Otto Fritz Meyerhof (Medizin, 1922) zu „Sauerstoffschuld". Dies ist leicht erkennbar an Läufern, die hinter der Ziellinie schnaufend versuchen, ihr Sauerstoffdefizit auszugleichen. Während etliche Hochleistungssportler über verbotene und gefährliche Mittel versuchen, ihre Sauerstoffkonzentration im Blut zu erhöhen, haben andere auf die keineswegs verbotene und ungefährliche SMK umgestellt und beste Leistungen gezeigt.
Informationen zur SMK und geeignete Geräten sind erhältlich beim Sauerstoffkur-Insitut in Frankfurt/Main von Dr. Heiner Gerke, Telefon: 069 2 02 78.